Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern

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Brandanschlag von Tröglitz/ Schändung an KZ-Gedenkstätte bei Arnstadt – Knobloch: „Fünf vor 12 ist lange vorbei!“

Sonntag, den 5. April 2015

Mutmaßlich Rechtsextreme haben Feuer in einem Asylbewerberheim in Tröglitz gelegt, wo gerade der Bürgermeister nach Einschüchterungen von Neonazis zurücktrat. Wenige Stunden nach einer Gedenkfeier schändeten Unbekannte das Mahnmal in einem früheren Außenlager des KZ Buchenwald bei Arnstadt. „Die erschreckenden Schlagzeilen ausgerechnet am Oster- und Pessachwochenende machen mich fassungslos“, sagt Dr. h.c. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern. Weiterlesen »

Knobloch zum Rücktritt des Tröglitzer Bürgermeisters wegen rechtsextremistischer Anfeindungen – „Armutszeugnis für die wehrhafte Demokratie“

Mittwoch, den 11. März 2015

Der Rücktritt von Markus Nierth als Bürgermeister von Tröglitz in Sachsen-Anhalt nach rechtsextremen Bedrohungen ist ein Vorgang, wie ich ihn in unserem Land nie wieder erleben wollte“, sagt Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern. „Es ist ein Armutszeugnis für die wehrhafte Demokratie und eine mündige Zivilgesellschaft, wenn in unserem Rechtsstaat ein gewählter Bürgermeister aus Angst und Hilflosigkeit gegenüber einer rechtsextremen Meute zurücktritt.“ Weiterlesen »

Charlotte Knobloch: „Exodus ist keine Lösung – Israel braucht weltweit eine starke Diaspora“

Montag, den 16. Februar 2015

München,den 16.02.2015.  Nach den Terror-Anschlägen von Kopenhagen hat Israels Premierminister Benjamin Netanjahu die europäischen Juden aufgerufen, nach Israel auszuwandern. Eine Empfehlung, die Dr. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, nicht aussprechen möchte. Im Gegenteil.

Charlotte Knobloch: „Ein Exodus der europäischen Juden nach Israel ist keine Lösung der massiven Gefährdung durch islamistischen Terror. Denn dieser bedroht die europäischen Demokratien als Ganzes – wer in Europa Juden angreift, greift die gesamte europäische Gesellschaft und ihre freiheitlichen Werte an.

Die antisemitische Gewalt, die von Islamisten und anderen ausgeht, muss in Europa entschlossen mit allen politischen und rechtsstaatlichen Mitteln bekämpft werden – von Politik, Sicherheitskräften und Gesellschaft.

Aus meiner persönlichen Erfahrung heraus bin ich der Ansicht, dass Israel weltweit eine starke und schlagkräftige Diaspora braucht – und dazu gehören u.a. auch die europäischen Juden.“

Charlotte Knobloch zur Friedhofsschändung in Frankreich: „Verlust jeglicher Werte der Zivilisation“

Montag, den 16. Februar 2015

München, den 16.02.2015.  Mit scharfen Worten verurteilt Dr. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, die Schändung des jüdischen Friedhofs in Sarre-Union in Frankreich: „Es ist genug! Wer immer hinter diesem schändlichen Akt der Barbarei steckt – er hat nicht nur die hässliche Fratze des Antisemitismus gezeigt, sondern zugleich den Verlust jeglicher Werte der Zivilisation bewiesen.

Wer das Andenken Verstorbener entehrt, vergeht sich an Menschen. Diese Schändung ist ein weiteres Glied in der Kette von Gewalttaten gegen Juden. Nicht nur in Frankreich, sondern Europa ist jede Hemmschwelle verloren gegangen. Politik und Gesellschaft müssen gegen diese Barbarei endlich wirksam einschreiten.“

Charlotte Knobloch zu den Anschlägen von Kopenhagen: „Dieser Hass ist die größte Gefahr für Europa“

Sonntag, den 15. Februar 2015

München, 15.02.2015. Mit Fassungslosigkeit und Entsetzen kommentiert Dr. h.c. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, die jüngsten Anschläge in Kopenhagen: „Wir erleben eine Zuspitzung des Terrors in Europa. Dieser kommt nicht näher, sondern ist längst da. Mitten in unseren aufgeklärten Gesellschaften haben sich barbarische Kräfte radikalisiert, die unsere Lebensweise verachten.

Sollte sich auch hier ein islamistisches Motiv bestätigen, wiederholt sich in Kopenhagen das Muster von Paris: Erst ein Anschlag auf die Freiheit – dann auf die Juden. In unseren Gedanken sind wir bei der jüdischen Gemeinschaft in Dänemark und den Familien der Opfer.  Weiterlesen »

Zum Tod von Richard von Weizsäcker Knobloch: „Entscheidender Wegbereiter unserer Erinnerungskultur“

Samstag, den 31. Januar 2015

München, 31.1.2015. Der frühere Bundespräsident Richard von Weizsäcker ist im Alter von 94 Jahren gestorben. Dazu Dr. h.c. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern: „Richard von Weizsäcker zählt zu den herausragenden Politikern und Staatsmännern unseres Landes. Weiterlesen »

Charlotte Knobloch zum Tod von Ralph Giordano: „Wir trauern um einen einzigartigen Freund und unbestechlichen Intellektuellen“

Mittwoch, den 10. Dezember 2014

München, 10.12.2014.  Mit Bestürzung und Trauer reagierte Dr. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, auf den Tod des Schriftstellers und Journalisten Ralph Giordano.

Charlotte Knobloch: „Ich beklage den Verlust eines einzigartig warmherzigen und feinsinnigen, klugen und aufrichtigen Freundes. Die unbestechlichen, sensiblen, oft auch unbequemen Kommentare und Denkanstöße von Ralph Giordano werden mir und der jüdischen Gemeinschaft fehlen, oft hat er uns aus dem Herzen gesprochen. Die deutsche Demokratie, für die er, der ‚Davongekommene‘, von ganzem Herzen stritt, hat einen brillanten und mutigen Kämpfer verloren. Ralph Giordano kannte die Gefahr, die von den ‚schrecklichen Vereinfachern‘ ausgeht – ihnen hielt er standhaft seine differenzierte, zutiefst menschliche Betrachtung der Welt entgegen. Zu seinem 90. Geburtstag hat er gesagt: ‚Wer die Demokratie beschädigt, der kriegt es mit mir zu tun. Das ist mein politisches Testament.‘ Lieber Ralph Giordano, wir verstehen Ihr Testament als einen Auftrag – auch wenn es nun um uns ein Stück kälter geworden ist.“

Neuer Präsident des Zentralrats: Charlotte Knobloch begrüßt Wahl von Dr. Josef Schuster

Montag, den 1. Dezember 2014

München, 1. 12.2014.  Dr. Charlotte Knobloch,  Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, begrüßt die Wahl von Dr. Josef Schuster zum Präsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland und beglückwünscht ihn dazu. Zugleich dankt sie Dr. Dieter Graumann, der den Zentralrat in den letzten vier Jahren als Präsident geleitet hatte, für seine herausragenden Verdienste um die jüdische Gemeinschaft in Deutschland. Weiterlesen »

Knobloch: „Ein zutiefst verabscheuungswürdiges Verbrechen“

Dienstag, den 18. November 2014

Mit Entsetzen, Trauer und Abscheu reagierte Dr. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, auf den blutigen Anschlag auf eine Synagoge in Jerusalem: „Dieser terroristische Angriff auf betende Menschen ist ein zutiefst verabscheuungswürdiges Verbrechen.“ Weiterlesen »

Presseinladung: Volkstrauertag 2014

Montag, den 10. November 2014

Einladung und Bitte um redaktionelle Berücksichtigung: Die Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern gedenkt der im Ersten Weltkrieg gefallenen jüdischen Soldaten aus München und Umgebung am 16. November 2014 um 13 Uhr auf dem Neuen Israelitischen Friedhof, Garchinger Str. 37 mit einer Kranzniederlegung mit militärischem ZeremoniellWeiterlesen »

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Aktuelle Veranstaltungen


Mi. 13.05.2026 | 26. Ijar 5786

Kultur

„Wir waren die Zukunft. Leben im Kibbuz“ von und mit der Autorin Yael Neeman

Beginn 19:00

Buchpräsentation und Gespräch
Mittwoch, 13. Mai 2026, 19 Uhr 

Im jungen Berliner Verlag Altneuland erschien 2025 ein hebräischer Klassiker in deutscher Übersetzung, der die Geschichte der Kibbuz-Bewegung exemplarisch beschreibt.

Yael Neeman wurde 1960 in einem Kibbuz geboren, den ihre aus Ungarn und Wien geflohenen Eltern 1946 mitbegründet hatten. In »Wir waren die Zukunft« öffnet Neeman Einblicke in das kollektivistische Lebenskonzept ihrer Kindheit und Jugend sowie in die ideologische und soziale Welt dieser bedeutenden Ära der israelischen Geschichte. Es entsteht damit ein Porträt dieses Sozialexperiments, mit dessen Hilfe in Israel an einer neuen, utopischen jüdischen Gesellschaft jenseits von Pogromen und Diaspora gearbeitet wurde und wo es heute steht.

Das Gespräch mit Yael Neeman führt ihre Übersetzerin Lucia Engelbrecht. Weiterlesen »

Mi. 20.05.2026 | 4. Siwan 5786

Kultur

„Die neue autoritäre Linke. Eine akute Bedrohung für die demokratische Gesellschaft“ von und mit dem Autor Nicholas Potter

Beginn 19:00

Buchpräsentation & Gespräch
Mittwoch, 20. Mai 2026, 19 Uhr

Moderation: Shahrzad Eden Osterer (BR)

Mit seinen Recherchen und Reportagen richtet Nicholas Potter, Journalist und »taz«-Redakteur, einen eindringlichen Weckruf an die demokratische Gesellschaft, gegenüber jeglicher Form autoritären Denkens und politischen Extremismus‘ wachsam und mutig zu sein. Auf Demonstrationen, an Hochschulen, in den sozialen Medien und Subkulturen ist insbesondere nach dem 7. Oktober 2023 eine Radikalisierung am Werke, die andere Meinungen verbal und ihre Vertreter körperlich attackiert. Potter, selbst ins Fadenkreuz dieser Szene geraten, zeichnet ein eindrückliches Bild der neuen autoritären Linken, ihrer Netzwerke und Ideologie. Weiterlesen »

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