Charlotte Knobloch zur Friedhofsschändung in Frankreich: „Verlust jeglicher Werte der Zivilisation“
Montag, den 16. Februar 2015München, den 16.02.2015. Mit scharfen Worten verurteilt Dr. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, die Schändung des jüdischen Friedhofs in Sarre-Union in Frankreich: „Es ist genug! Wer immer hinter diesem schändlichen Akt der Barbarei steckt – er hat nicht nur die hässliche Fratze des Antisemitismus gezeigt, sondern zugleich den Verlust jeglicher Werte der Zivilisation bewiesen.
Wer das Andenken Verstorbener entehrt, vergeht sich an Menschen. Diese Schändung ist ein weiteres Glied in der Kette von Gewalttaten gegen Juden. Nicht nur in Frankreich, sondern Europa ist jede Hemmschwelle verloren gegangen. Politik und Gesellschaft müssen gegen diese Barbarei endlich wirksam einschreiten.“
Charlotte Knobloch zu den Anschlägen von Kopenhagen: „Dieser Hass ist die größte Gefahr für Europa“
Sonntag, den 15. Februar 2015München, 15.02.2015. Mit Fassungslosigkeit und Entsetzen kommentiert Dr. h.c. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, die jüngsten Anschläge in Kopenhagen: „Wir erleben eine Zuspitzung des Terrors in Europa. Dieser kommt nicht näher, sondern ist längst da. Mitten in unseren aufgeklärten Gesellschaften haben sich barbarische Kräfte radikalisiert, die unsere Lebensweise verachten.
Sollte sich auch hier ein islamistisches Motiv bestätigen, wiederholt sich in Kopenhagen das Muster von Paris: Erst ein Anschlag auf die Freiheit – dann auf die Juden. In unseren Gedanken sind wir bei der jüdischen Gemeinschaft in Dänemark und den Familien der Opfer. Weiterlesen »
Zum Tod von Richard von Weizsäcker Knobloch: „Entscheidender Wegbereiter unserer Erinnerungskultur“
Samstag, den 31. Januar 2015München, 31.1.2015. Der frühere Bundespräsident Richard von Weizsäcker ist im Alter von 94 Jahren gestorben. Dazu Dr. h.c. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern: „Richard von Weizsäcker zählt zu den herausragenden Politikern und Staatsmännern unseres Landes. Weiterlesen »
Charlotte Knobloch zum Tod von Ralph Giordano: „Wir trauern um einen einzigartigen Freund und unbestechlichen Intellektuellen“
Mittwoch, den 10. Dezember 2014München, 10.12.2014. Mit Bestürzung und Trauer reagierte Dr. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, auf den Tod des Schriftstellers und Journalisten Ralph Giordano.
Charlotte Knobloch: „Ich beklage den Verlust eines einzigartig warmherzigen und feinsinnigen, klugen und aufrichtigen Freundes. Die unbestechlichen, sensiblen, oft auch unbequemen Kommentare und Denkanstöße von Ralph Giordano werden mir und der jüdischen Gemeinschaft fehlen, oft hat er uns aus dem Herzen gesprochen. Die deutsche Demokratie, für die er, der ‚Davongekommene‘, von ganzem Herzen stritt, hat einen brillanten und mutigen Kämpfer verloren. Ralph Giordano kannte die Gefahr, die von den ‚schrecklichen Vereinfachern‘ ausgeht – ihnen hielt er standhaft seine differenzierte, zutiefst menschliche Betrachtung der Welt entgegen. Zu seinem 90. Geburtstag hat er gesagt: ‚Wer die Demokratie beschädigt, der kriegt es mit mir zu tun. Das ist mein politisches Testament.‘ Lieber Ralph Giordano, wir verstehen Ihr Testament als einen Auftrag – auch wenn es nun um uns ein Stück kälter geworden ist.“
Neuer Präsident des Zentralrats: Charlotte Knobloch begrüßt Wahl von Dr. Josef Schuster
Montag, den 1. Dezember 2014München, 1. 12.2014. Dr. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, begrüßt die Wahl von Dr. Josef Schuster zum Präsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland und beglückwünscht ihn dazu. Zugleich dankt sie Dr. Dieter Graumann, der den Zentralrat in den letzten vier Jahren als Präsident geleitet hatte, für seine herausragenden Verdienste um die jüdische Gemeinschaft in Deutschland. Weiterlesen »
Knobloch: „Ein zutiefst verabscheuungswürdiges Verbrechen“
Dienstag, den 18. November 2014Mit Entsetzen, Trauer und Abscheu reagierte Dr. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, auf den blutigen Anschlag auf eine Synagoge in Jerusalem: „Dieser terroristische Angriff auf betende Menschen ist ein zutiefst verabscheuungswürdiges Verbrechen.“ Weiterlesen »
Presseinladung: Volkstrauertag 2014
Montag, den 10. November 2014Einladung und Bitte um redaktionelle Berücksichtigung: Die Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern gedenkt der im Ersten Weltkrieg gefallenen jüdischen Soldaten aus München und Umgebung am 16. November 2014 um 13 Uhr auf dem Neuen Israelitischen Friedhof, Garchinger Str. 37 mit einer Kranzniederlegung mit militärischem Zeremoniell. Weiterlesen »
Volkstrauertag 2014: Gedenken an die im Ersten Weltkrieg gefallenen jüdischen Soldaten aus München und Umgebung
Montag, den 10. November 2014Presseeinladung und Bitte um redaktionelle Berücksichtigung. Die Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern gedenkt der im Ersten Weltkrieg gefallenen jüdischen Soldaten aus München und Umgebung am 16. November 2014 um 13 Uhr auf dem Neuen Israelitischen Friedhof, Garchinger Str. 37, mit einer Kranzniederlegung mit militärischem Zeremoniell. Weiterlesen »
Gedenkveranstaltungen am 9. November 2014 – 76. Jahrestag der „Reichskristallnacht“ 1938 – Knobloch: „Warum lassen die Menschen so etwas zu?“
Sonntag, den 9. November 2014München, 09.11.2014 | Am heutigen Sonntag gedachte die bayerische Landeshauptstadt jener Münchner Jüdinnen und Juden, die in der „Reichskristallnacht“ 1938 und danach gedemütigt, entrechtet, verfolgt und ermordet wurden. Eine öffentliche Namenslesung (14 Uhr) am Gedenkstein der ehemaligen Hauptsynagoge in der Herzog-Max-Straße und eine Gedenkstunde (18 Uhr) im Saal des Alten Rathauses erinnerten an die Münchner Opfer des Holocaust. Weiterlesen »
Presseeinladung und Terminhinweis: Gedenkveranstaltungen am 76. Jahrestag der „Reichskristallnacht“ 1938 – Namenslesung und Gedenkstunde am 9. November 2014
Dienstag, den 28. Oktober 2014Jeder Mensch hat einen Namen – Gedenken an jüdische Patrioten im Ersten Weltkrieg. Am Sonntag, 9. November 2014, gedenkt München auch in diesem Jahr der jüdischen Münchnerinnen und Münchner, die in der „Reichskristallnacht“ 1938 und den darauf folgenden Jahren entrechtet, deportiert und ermordet wurden. Die diesjährigen Gedenkveranstaltungen erinnern 100 Jahre nach Beginn des Ersten Weltkrieges auch an jüdische Münchnerinnen und Münchner, die als Patrioten und überzeugte Deutsche an diesem Krieg teilgenommen haben. Weiterlesen »
VeranstaltungenÜberblick »
November 2025 | Cheschwan-Kislew
- So
- Mo
- Di
- Mi
- Do
- Fr
- Sa
- 1
- 2
- 3
- 4
- 5
- 6
- 7
- 8
- 9
- 10
- 11
- 12
- 13
- 14
- 15
- 16
- 17
- 18
- 19
- 20
- 21
- 22
- 23
- 24
- 25
- 26
- 27
- 28
- 29
- 30
Aktuelle Veranstaltungen
So. 30.11.2025 | 10. Kislew 5786
Kultur
„Das Sterben der Demokratie“: Ein Abend mit Richard C. Schneider und Peter R. Neumann
Beginn 18:00Buchpräsentation und Gespräch
Sonntag, 30. November 2025, 18 Uhr
Moderation: Shahrzad Eden Osterer (Bayerischer Rundfunk)
Weltweit gewinnen Rechtspopulisten massiv an Unterstützung und gefährden die liberale Demokratie. Peter R. Neumann, einer der international renommiertesten Extremismus-Experten, und der vielfach ausgezeichnete Journalist und Dokumentarfilmer Richard C. Schneider haben sich unter anderem in Ungarn, Frankreich, den Niederlanden, Italien und den USA umgesehen. Ihre augenöffnende Recherche (Rowohlt Berlin) zeigt wie unter einem Brennglas, welcher Gefahr Deutschland gegenübersteht. Weiterlesen »
Mi. 03.12.2025 | 13. Kislew 5786
Kultur
„Vom Überleben ins Leben“: Eine jüdische Biografie im München der Nachkriegszeit mit Roman Haller
Beginn 19:00Buchpräsentation und Gespräch
Mittwoch, 3. Dezember 2025, 19 Uhr
Vorstellung der Autobiografie von Roman Haller
Moderation: Shahrzad Osterer (BR)
Roman Haller erzählt von seiner Geburt 1944 in einem Waldversteck in Polen, vom Aufwachsen in Deutschland, einem Land, das seine Eltern ermordet hätte, wenn es ihrer in der NS-Zeit habhaft geworden wäre, vom jüdischen Alltag zwischen Schwarzmarkt und Schulbank, Davidstern und Lederhose. Mit Humor schildert er, wie das Leben trotz allem weiterging und wie er seinen Platz im München der Nachkriegszeit fand. Weiterlesen »
Do. 04.12.2025 | 14. Kislew 5786
Kultur
„Schweigend stand sie vor der geschlossenen Tür“ – Zwiesprache mit Zeruya Shalev und Anne Birkenhauer
Beginn 19:00Lesung und Gespräch
Donnerstag, 4. Dezember 2025, 19 Uhr
Die Schriftstellerin Zeruya Shalev und Anne Birkenhauer, ihre Übersetzerin, unterhalten sich auf Hebräisch und Deutsch über Shalevs vorletzten Roman »Schicksal«.
Lesung in hebräischer und deutscher Sprache
Moderation und Übersetzung des Zwiegesprächs: Anne Birkenhauer Weiterlesen »
Israelitische Kultusgemeinde
München und Oberbayern K.d.ö.R.
St.-Jakobs-Platz 18
80331 München
Tel: +49 (0)89 20 24 00 -100
Fax: +49 (0)89 20 24 00 -170
E-Mail: empfang@ikg-m.de
