Mitzvah Day in der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern: Vorstand beschließt Besuch in Flüchtlingseinrichtung und Fest zu Chanukka
Dienstag, den 13. Oktober 2015München,13.10.2015. Vertreter des Vorstands der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern wollen am 15. November – dem sogenannten Mitzvah Day* – eine Flüchtlingseinrichtung besuchen. Des Weiteren veranstaltet die Gemeinde zu Chanukka einen „Bunten Abend“ für Polizeibeamte und -beamtinnen und freiwillige Flüchtlingshelfer, darunter auch Mitglieder der jüdischen Gemeinde. Das beschloss der Vorstand der Israelitischen Kultusgemeinde bei seiner Sitzung am Montagabend. Weiterlesen »
9. November 2015: Öffentliche Namenslesung (15 bis 18 Uhr) und Gedenkveranstaltung (19 Uhr) erinnern an die „Reichskristallnacht“ 1938
Dienstag, den 13. Oktober 2015PRESSE-EINLADUNG UND TERMINHINWEIS: Gedenken an den 9. November 1938 – Jeder Mensch hat einen Namen – München, 13.10.2014.
Am Montag, 9. November 2015, gedenkt München auch in diesem Jahr der jüdischen Münchnerinnen und Münchner, die in der „Reichskristallnacht“ 1938 und den darauf folgenden Jahren entrechtet, deportiert und ermordet wurden. Weiterlesen »
Angekündigte Demonstration der Partei „Die Rechte“ am Münchner Hauptbahnhof – Offener Brief von Charlotte Knobloch an OB Dieter Reiter
Freitag, den 11. September 2015Sehr verehrter Herr Oberbürgermeister, hoch geschätzter Herr Reiter, in den letzten Tagen hat die Stadt München der Welt ihr Herz gezeigt. Bilder, die mit Dankbarkeit und Stolz erfüllen, gingen um den Globus – Bilder von Menschen, die für Menschen da waren und sind!
Am 19. September will der Münchner Kreisverband der neonazistischen Partei „Die Rechte“ nun ganz andere Signale aus München in die Welt senden. Erneut will er – wie bei seiner Tour am 5.9.2015 – am Münchner Hauptbahnhof eine „Anti-Asyl-Kundgebung“ durchführen und unter dem Slogan „Refugees not Welcome“ und dem Motto: „Schluß mit dem Asylwahnsinn! Wir sind das Volk!“ seine widerlichen Hetzparolen ablassen. Weiterlesen »
Überwältigende Hilfe für Flüchtlinge – Knobloch: „Stolz, Münchnerin zu sein!“
Mittwoch, den 2. September 2015München, 2.9.2015. „Ich bin überwältigt von dem herausragenden Einsatz der Münchnerinnen und Münchner. Gerade auch die Münchner Polizei meistert mit großer Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft diese schwierige Situation. Die Welt sieht jetzt auf wunderbare Weise, was ‚Weltstadt mit Herz‘ bedeutet!“, so Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, angesichts der überwältigenden Hilfe für Flüchtlinge in München. Am Hauptbahnhof waren laut Bundespolizei seit Montagabend etwa 2700 Flüchtlinge angekommen. Viele hundert Freiwillige kamen zum Ankunftszentrum für Flüchtlinge, spendeten und verteilten Hilfsgüter wie Wasserflaschen, Windeln, Obst, Süßigkeiten oder Kuscheltiere. Weiterlesen »
Charlotte Knobloch zum Tode von Egon Bahr: „Einer der größten Verluste für die deutsche Politik“
Donnerstag, den 20. August 2015München, 20.8.2015. Mit tiefer Trauer und Bestürzung hat Dr. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kutusgemeinde Münche und Oberbayern, die Nachricht vom Tode Egon Bahrs aufgenommen: „Das ist einer der größten Verluste für die deutsche Politik – und für mich der Verlust eines wirklich guten Freundes. Noch vor wenigen Wochen habe ich Egon Bahr in Berlin getroffen, und wir führten ein langes intensives Gespräch. Er war hellwach, wie immer politisch exzellent informiert und brachte die Themen mit seltener Klarsicht und unverschnörkelt auf den Punkt. Die Begegnungen mit ihm werde ich immer als Sternstunden in meinem Leben betrachten.“
Nach dem Brandanschlag auf Nazi-Gegner: Charlotte Knobloch fordert umfassende Strategie gegen Rechtsextremismus
Donnerstag, den 13. August 2015München, 13.08.2015. Mit Entsetzen hat Dr. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, auf die Nachricht vom Brandanschlag auf die Scheune der Künstler und bekannten Nazi-Gegner Birgit und Horst Lohmeyer reagiert. Das Ehepaar wird Ende des Monats für sein Engagement gegen Neonazis mit dem Georg-Leber-Preis für Zivilcourage ausgezeichnet.
Charlotte Knobloch: „Sollte sich diese Tat als eine politisch motivierte Aktion von Rechtsextremisten herausstellen, so wäre das ein erneuter fürchterlicher Beweis dafür, wie brandgefährlich im wahrsten Sinn des Wortes alte und neue Nazis sind. Ihre hasserfüllte Ideologie und Gewalt bedeutet nichts weniger als Lebensgefahr für die, die nicht ins Weltbild dieser Fanatiker passen oder sich ihnen mutig entgegenstellen, – und eine existentielle Bedrohung für unsere demokratische, freiheitliche Gesellschaft. Was immer die polizeilichen Untersuchungen in Mecklenburg-Vorpommern ergeben: Wir brauchen endlich eine umfassende Strategie und konzertierte Maßnahmen gegen den Rechtsextremismus in unserem Land. Denn fest steht: Rechtsextreme sind nicht ein Problem von Flüchtlingen, Juden, Homosexuellen oder engagierten Künstlern. Wenn sie es waren, die Birgit und Horst Lohmeyer angegriffen haben, dann haben sie uns alle angegriffen.“
Festakt 200 Jahre IKG | Knobloch: „Wir sind in Bayern tief verwurzelt. Das ist unsere Heimat, die wir seit Jahrhunderten mitgestalten.“
Mittwoch, den 15. Juli 2015München, 15.7.2015. Mit einem Festakt mit über 450 Gästen aus Politik und Gesellschaft hat die Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern (IKG) am heutigen 15. Juli 2015 ihr 200-jähriges Bestehen und den 70. Jahres-tag ihrer Wiedergründung nach der Befreiung vom Nationalsozialismus gefeiert. In diesem Rahmen verlieh Präsidentin Dr. h.c. Charlotte Knobloch dem Bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer die höchste Auszeichnung der Kultusgemeinde, die Ohel-Jakob-Medaille in Gold. Weiterlesen »
Staatsminister Spaenle und Präsidentin Knobloch entsetzt über Beschädigungen an Ausstellung auf dem St.-Jakobs-Platz
Dienstag, den 30. Juni 2015Bayerns Staatsminister für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst, Dr. Ludwig Spaenle, hat sich heute gemeinsam mit Dr. h.c. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, vor Ort ein Bild von den Schäden an der Freilicht-Ausstellung über „Jüdisches Leben gestern und heute“ auf dem St.-Jakobs-Platz gemacht. Weiterlesen »
Kampf gegen Antisemitismus – Knobloch: „Wir brauchen mehr Ehrlichkeit und mehr glaubhaften gesamtgesellschaftlichen Einsatz“
Freitag, den 26. Juni 2015München, 26.6.2015. Auf ihrer Frühjahrskonferenz haben sich die Innenminister von Bund und Ländern zum entschlossenen Kampf gegen den Antisemitismus bekannt. Dazu Dr. h.c. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern: „Ich danke den Innenministern für ihr unmissverständliches Signal, dass Antisemitismus in unserem Land uneingeschränkt geächtet und bekämpft werden muss.“ Weiterlesen »
Geschützt: Pressebereich 200 Jahre Israelitische Kultusgemeinde – Festakt am 15.7.2015
Montag, den 22. Juni 2015VeranstaltungenÜberblick »
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Aktuelle Veranstaltungen
Do. 05.03.2026 | 16. Adar 5786
Kultur
»Wie rettet man das Tote Meer?«
Vorstellung eines Dokumentarfilmprojekts und Vortrag im Rahmen der 17. Jüdischen Filmtage
Initiatoren: Florentinfilm, Herzliya / Israel
Das Tote Meer stirbt. Es verliert anderthalb Meter pro Jahr. Der Wasserspiegel sinkt, die Strände verschwinden, Erdfälle öffnen sich. Wenn das so weitergeht, ist es in 30 Jahren verschwunden.
Der in Entstehung befindliche Film will die Geschichte dieses Binnenmeeres aus der Perspektive von drei Personen erzählen: Mosche Bernstein, einem orthodoxen jungen Mann, der statt in der Jeschiwa zu lernen, mit seiner Kamera die Salzschichten, Rückzugslinien, sich ändernden Farben, dokumentiert; Oded Rahav, Umweltaktivist , Extremsportler und Gründer der Initiative Dead Sea Guardians; Jackie ben Zaken, ehem. Marine-Soldat, der dort seine innere Ruhe wiederfand und nun Bewußtseins-Touren leitet, mit Blick auf die sich ändernden Landschaften und seltene geologische Phänomene, die das zurückweichende Wasser freigibt.
Präsentation des Film-Teasers zur in Vorbereitung befindlichen Film-Dokumentation mit den Filmemachern Harel Yana und Mordechai Malka
»Last chance to save the Dead Sea«
Vortrag des Umweltaktivisten Oded Rahav
in engl. Sprache mit Powerpoint-Präsentation
Moderation: Emanuel Rotstein
Eintritt frei.
Anmeldung erbeten unter karten@ikg-m.de oder (089) 202 400 4i91
Veranstalter: Kulturzentrum der IKG München & Oberbayern mit freundlicher Unterstützung von florentinfilm
Veranstaltungsort: Jüdisches Gemeindezentrum, St.-Jakobs-Platz 18
Di. 10.03.2026 | 21. Adar 5786
Kultur
„Lieber Gott als nochmals Jesus“ – eine humoristische Beichte mit Ilja Richter
Beginn 19:00Buchpräsentation
Dienstag, 10. März 2026, 19 Uhr
Teil der Woche der Brüderlichkeit
Ilja Richter nimmt seine Zuhörerschaft mit auf (s)eine Suche nach religiöser Heimat und Zugehörigkeit. Dabei umkreist er das Thema Judentum / Christentum in bitter-komischen Geschichten, pointierten Glossen, mit Fakten und Zitaten – und Musik. Damit eröffnet er seinen ganz eigenen, ungewöhnlichen Blick in die Welt des Glaubens.
Ilja Richter, 1952 in Ost-Berlin geboren, ist das Kind einer jüdischen Mutter und eines nichtjüdischen Vaters, der als Kommunist 9 ½ Jahre in Zuchthaus und KZ verbrachte. Er gehört zu den vielseitigsten Künstlern in jeder nur denkbaren Sparte: als Schauspieler, Synchron- und Hörfunksprecher, Sänger, Autor, Theater- und Musical-Regisseur und -Darsteller. Frühe Berühmtheit erlangte er als jüngster TV-Moderator mit der Sendung »Disco« im ZDF. Weiterlesen »
Do. 12.03.2026 | 23. Adar 5786
Kultur
Ephraim Kishon. Ein Leben für den Humor
Beginn 19:00Ein Abend mit der Biographin Silja Behre
Donnerstag, 12. März 2026, 19 Uhr
Teil der Woche der Brüderlichkeit
Seit den 1960er-Jahren führten Ephraim Kishons Bücher immer wieder die Bestseller-Listen an, wurden teilweise auch verfilm, inklusive zwei Oscar-Nominierungen. Wie kam es dazu, dass der aus Budapest stammende Israeli Ephraim Kishon (1924-2005) mit seinen Humoresken gerade beim deutschen Publikum seinen größten Erfolg hatte? Ausgehend von Kishons eigenen Aufzeichnungen, Erinnerungen von Zeitzeugen und Weggefährten sowie Presseberichten und Archivmaterial beschreibt die Biographin Silja Behre seine Erfolgsgeschichte im Spannungsfeld von Literatur, Humor und Politik. Weiterlesen »
Israelitische Kultusgemeinde
München und Oberbayern K.d.ö.R.
St.-Jakobs-Platz 18
80331 München
Tel: +49 (0)89 20 24 00 -100
Fax: +49 (0)89 20 24 00 -170
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