Jüdische Filmtage in München – 18. Januar bis 18. Februar
Mittwoch, den 11. Februar 2015Liebe Filmfreunde, jetzt heißt es wieder: »Film ab am Jakobsplatz!« – bereits zum siebten Mal laden Sie die Jüdischen Filmtage in München der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern in die jüdische Welt und die Welt des jüdischen Films ein. Wieder hat Ellen Presser, leidenschaftliche Cineastin und langjährige Leiterin des Kulturzentrums der IKG, unbedingt sehenswerte Filme für das gar nicht so kleine und sehr feine Festival am Jakobsplatz ausgesucht und zu einem abwechslungsreichen Programm mit nationalen und internationalen Produktionen – von außergewöhnlichen Spielfilmen über Dokumentationen bis zum Animationsfilm – zusammengestellt.
Das Programm der Jüdischen Filmtage in München 2016 finden Sie hier (PDF-Download).
Charlotte Knobloch zum 70. Jahrestag der Befreiung des KZs Auschwitz: „Der Auftrag aus der Hölle der Unmenschlichkeit: Nie wieder!“
Dienstag, den 27. Januar 2015Sind Christ und Jude eher Christ und Jude als Mensch?
Gotthold Ephraim Lessing, Nathan der Weise
München, 27.01.2015. Mit folgenden Worten gedenkt Dr. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, am 70. Jahrestag der Befreiung des Konzentratiosnlagers Auschwitz der Opfer des nationalsozialistischen Terrors:
„Mit tiefer Trauer gedenken wir der Opfer des unvergleichlichen und unbegreiflichen Verbrechens von Auschwitz und des nationalsozialistischen Terrors, für den es zum Synonym wurde. Zugleich bekräftigt die Erinnerung an die Ermordeten und Gequälten die Botschaft und den Auftrag, die uns aus dieser Hölle der Unmenschlichkeit erwachsen sind: Nie wieder! Weiterlesen »
Charlotte Knobloch: „Hamas muss auf der Terrorliste bleiben.“
Dienstag, den 20. Januar 2015München, 20.01.2015. Dr. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, begrüßt den Einspruch der EU gegen die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes, die Hamas wegen Verfahrensfehlern von der Liste der Terrororganisationen zu streichen.
Charlotte Knobloch: „Die Hamas ist eine terroristische Organisation. Ihre Ziele sind die Zerstörung des Staates Israel und die Vernichtung der Menschen in Israel. Gerade nach den jüngsten islamistischen und antisemitischen Terrorakten in Europa wäre es ein fatales Signal, wenn die Hamas von der Terrorliste der EU gestrichen würde. Die Verantwortlichen müssen daher alle rechtlichen Schritte unternehmen, um dies zu verhindern.“ Weiterlesen »
Charlotte Knobloch: „Brutaler Ausbruch offenen Hasses bedroht unsere freiheitlichen Werte.“
Mittwoch, den 7. Januar 2015München, 07.01.2015. Entsetzen hat bei Dr. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, der blutige Anschlag auf die Redaktion des französischen Satire-Magazins „Charlie Hebdo“ ausgelöst, welches bereits 2011 wegen des Abdrucks von Mohammed-Karikaturen Ziel eines Brandanschlags geworden war.
Charlotte Knobloch: „Wir trauern mit unseren französischen Nachbarn um die Opfer dieses feigen und kaltblütigen Anschlags. Er ist ein Angriff auf die Pressefreiheit und damit auf die demokratische Zivilgesellschaft und ihre freiheitlichen Werte. Als Demokratin und Europäerin, aber auch als Jüdin sehe ich diesen brutalen Ausbruch offenen Hasses mit großer Besorgnis. Jetzt gilt es, dass wir in Europa gegen die massive Bedrohung unserer Werte zusammenstehen.“
Charlotte Knobloch: „Nie wieder! Dafür sind wir alle verantwortlich“
Mittwoch, den 7. Januar 2015München, 07.01.2015. „Nie wieder! Dafür sind wir alle verantwortlich – das sollten wir uns gerade im Gedenkjahr 2015 bewusst machen“, betont Dr. Charlotte Knobloch zum Jahresauftakt. Angesichts der jüngsten antisemitischen Übergriffe in Deutschland einerseits sowie der in diesem Jahr bevorstehenden Gedenktage zum Ende des Nazi-Regimes 1945 und zu der in Folge des Bayerischen Judenediktes von 1813 erfolgten Gründung der Münchner Gemeinde 1815 andrerseits fordert die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern (IKG) ein entschiedenes Vorgehen gegen Antisemitismus, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit: „70 Jahre nach dem Ende des mörderischen Nazi-Terrors bleibt die Verantwortung für eine friedliche, aber wehrhafte Zivilgesellschaft die Aufgabe von allen Menschen in unserem Land,“ so Knobloch. Maßstab sei Artikel eins des Grundgesetzes „Die Würde des Menschen ist unantastbar“: „Dieser Artikel gilt für uns alle, unabhängig von Herkunft, Religion und Staatsangehörigkeit. Aber er verpflichtet auch jeden einzelnen zum respektvollen und friedlichen Umgang mit seinen Mitbürgern.“
Das Jahr 2015 steht in der IKG München und Oberbayern auch im Zeichen des 200-jährigen Bestehens der jüdischen Gemeinde München und ihrer Wiedergründung nach dem Zweiten Weltkrieg am 19. Juli 1945. Charlotte Knobloch: „Wir laden schon jetzt die Münchnerinnen und Münchner ein, im Sommer mit uns zu feiern.“ Beide Jubiläen werden auch Anlass geben, über den beeindruckenden Beitrag der jüdischen Gemeinde zur Stadtgeschichte zu informieren – und damit aufzuklären. Denn, so Knobloch: „Aufklärung und Bildung – das sind immer noch die besten Waffen gegen Antisemitismus.“
Chanukka auf dem Jakobsplatz: Es kamen so viele wie noch nie!
Montag, den 22. Dezember 2014München, 22.12.2014. „Chanukka ist ein fröhliches Fest, ein Fest der Freude und der Hoffnung.“ Mit diesen Worten begrüßte Dr. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, die hochrangigen Ehrengäste und rund 800 Münchnerinnen und Münchner, die am Sonntagabend zur öffentlichen Chanukka-Feier auf den Jakobsplatz gekommen waren – so viele wie noch nie.
Die Präsidentin erinnerte an das Wunder von Chanukka und appellierte an die Menschen auf dem Platz, für die Werte der Demokratie einzutreten: „Lassen Sie uns hinsehen – und handeln! Überlassen wir den Patriotismus nicht den Feinden der Demokratie, sondern nehmen wir ihn für uns in Anspruch – und treten wir als aufgeklärte Patrioten für die Werte ein, die unser Land so lebens- und liebenswert machen. Denn nur dann dürfen wir auf ein Wunder hoffen.“ Weiterlesen »
Charlotte Knobloch: „Hamas ist und bleibt eine Terrororganisation“
Donnerstag, den 18. Dezember 2014München, 17.12.2014. „Die Hamas ist und bleibt eine Terrororganisation“, mit diesen Worten kommentierte Dr. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, dass die Hamas vor dem Europäischen Gerichtshof eine Klage gegen die Europäische Union über ihre Einstufung als terroristische Organisation gewonnen hat. Die Begründung des Gerichts: Die EU habe Formfehler begangen. Nun muss sie binnen drei Monaten die Verfahrensfehler beheben – oder die Hamas von der Liste der Terrororganisationen streichen. Charlotte Knobloch: „Das darf auf keinen Fall geschehen.“ Die Sanktionen bleiben, so das Gericht, in dieser Frist bestehen.
Charlotte Knobloch: „Die Hamas ist und bleibt eine Terrororganisation. Ihre Ziele sind die Zerstörung des Staates Israel und die Vernichtung der Menschen in Israel. Das hat übrigens auch der Gerichtshof in seinem Urteil nicht in Frage gestellt und deswegen die Sanktionen nicht außer Kraft gesetzt. Es darf nun unter keinen Umständen passieren, dass die Hamas von der Liste der Terrororganisationen gestrichen wird. Dass Verfahrensfehler diese Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs ermöglicht haben ist verheerend genug. Jetzt müssen die Verantwortlichen alles daran setzen, die Fehler zu beheben, damit auch künftig in der EU gilt: Die Hamas ist eine terroristische Organisation.“
Chanukka auf dem Jakobsplatz: Feiern Sie mit!
Donnerstag, den 18. Dezember 2014Die Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern und Chabad Lubawitsch München laden alle Münchnerinnen und Münchner herzlich ein, am 21. Dezember 2014 um 18 Uhr feierlich das sechste Licht am großen Chanukka-Leuchter auf dem St.-Jakobs-Platz zu entzünden.
Die Veranstalter freuen sich über zahlreiche Ehrengäste wie Staatsminister Dr. Ludwig Spaenle, den Zweiten Bürgermeister Josef Schmid, Alt-Oberbürgermeister Christian Ude, Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler und Erzpriester Apostolos Malamoussis. Feiern Sie mit und erleben Sie das gemeinsame Lichterzünden an einem der weltweit größten Chanukka-Leuchter. Auch in diesem Jahr soll es wieder ein fröhliches Fest mit Musik sowie kostenlosen Krapfen und warmen Getränken werden.
Oktoberfestattentat: Charlotte Knobloch begrüßt Wiederaufnahme der Ermittlungen
Donnerstag, den 11. Dezember 2014München, 11.12.2014. Dr. Charlotte Knobloch, die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, begrüßt die Wiederaufnahme der Ermittlungen zum Oktoberfestattentat durch den Generalbundesanwalt.
Charlotte Knobloch: „Durch private Recherchen sind wichtige neue Informationen zu den Hintergründen des Attentates und vor allem auch eine neue Zeugin bekannt geworden. Ich begrüße deshalb, dass der Generalbundesanwalt mehr als 34 Jahre nach dem Anschlag die Ermittlungen wieder aufnimmt. Es ist wichtig, dass endlich geklärt wird, ob es sich bei der Tat wirklich um das Verbrechen eines Einzeltäters oder um das einer rechtsextremistischen Gruppe handelte.“
Charlotte Knobloch zum Tod von Ralph Giordano: „Wir trauern um einen einzigartigen Freund und unbestechlichen Intellektuellen“
Mittwoch, den 10. Dezember 2014München, 10.12.2014. Mit Bestürzung und Trauer reagierte Dr. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, auf den Tod des Schriftstellers und Journalisten Ralph Giordano.
Charlotte Knobloch: „Ich beklage den Verlust eines einzigartig warmherzigen und feinsinnigen, klugen und aufrichtigen Freundes. Die unbestechlichen, sensiblen, oft auch unbequemen Kommentare und Denkanstöße von Ralph Giordano werden mir und der jüdischen Gemeinschaft fehlen, oft hat er uns aus dem Herzen gesprochen. Die deutsche Demokratie, für die er, der ‚Davongekommene‘, von ganzem Herzen stritt, hat einen brillanten und mutigen Kämpfer verloren. Ralph Giordano kannte die Gefahr, die von den ‚schrecklichen Vereinfachern‘ ausgeht – ihnen hielt er standhaft seine differenzierte, zutiefst menschliche Betrachtung der Welt entgegen. Zu seinem 90. Geburtstag hat er gesagt: ‚Wer die Demokratie beschädigt, der kriegt es mit mir zu tun. Das ist mein politisches Testament.‘ Lieber Ralph Giordano, wir verstehen Ihr Testament als einen Auftrag – auch wenn es nun um uns ein Stück kälter geworden ist.“
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Israelitische Kultusgemeinde
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