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23. Juni 2011

Makkabiade: Rafael Rotter wird Flamme entzünden

Der österreichische Eishockeyspieler Rafael Rotter wird bei der Eröffnungsfeier der jüdischen Makkabi Spiele am 6. Juli 2011 die Makkabi-Flamme entzünden. Rotter spielt bei den Vienna Capitals. „Er ist einer der erfolgreichsten, wenn nicht überhaupt der erfolgreichste jüdische Athlet in Österreich“, begründete Oskar Deutsch, Vorsitzender des Organisationskomitees, gegenüber der österreichischen Nachrichtenagentur APA die Wahl.
Die Makkabi Spiele, die auch als olympische Spiele für jüdische Sportler bezeichnet werden, finden vom 5. bis 13. Juli 2011 in Wien statt. Am offiziellen Starttag sind noch keine Wettbewerbe angesetzt. Vielmehr handelt es sich um den Anreisetag. Am Abend des 5. Juli gibt es ein „Welcome Concert“ in der Nationalbibliothek. Dieses steht unter dem Motto „A Tribute to life“. Aufgeführt werden laut Veranstalter Werke jüdischer Komponisten, deren Kunst von Nazis unterdrückt, verleugnet oder totgeschwiegen worden ist.

Die Eröffnung des Sportevents erfolgt am 6. Juli am Rathausplatz durch den österreichischen Bundespräsident Heinz Fischer. Im Rahmen einer Open-Air-Feier wird nicht nur die offizielle Makkabi-Flamme von Rotter entzündet, sondern auch ein vielseitiges Showprogramm geboten: Angekündigt sind Schauspieler Maximilian Schell, The Philharmonics, die Wiener Sängerknaben, Michael Patrick Simoner, das Drummatical Theater und ein Auftritt von Sarit Hadad – einer ehemaligen israelischen Song-Contest-Teilnehmerin. Die Sängerin Timna Brauer and Moderator Volker Piesczek werden durch den Abend führen.

Die Karten für die Eröffnungsshow am Rathausplatz in Wien kosten zwischen 40 und 100 Euro. Interessierte, die bei einem der Wettbewerbe im Publikum sitzen wollen, können sich auf der Webseite der Makkabi Spiele online registrieren unter emg2011.eu.

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Aktuelle Veranstaltungen


Mi. 20.05.2026 | 4. Siwan 5786

Kultur

„Die neue autoritäre Linke. Eine akute Bedrohung für die demokratische Gesellschaft“ von und mit dem Autor Nicholas Potter

Beginn 19:00

Buchpräsentation & Gespräch
Mittwoch, 20. Mai 2026, 19 Uhr

Moderation: Shahrzad Eden Osterer (BR)

Mit seinen Recherchen und Reportagen richtet Nicholas Potter, Journalist und »taz«-Redakteur, einen eindringlichen Weckruf an die demokratische Gesellschaft, gegenüber jeglicher Form autoritären Denkens und politischen Extremismus‘ wachsam und mutig zu sein. Auf Demonstrationen, an Hochschulen, in den sozialen Medien und Subkulturen ist insbesondere nach dem 7. Oktober 2023 eine Radikalisierung am Werke, die andere Meinungen verbal und ihre Vertreter körperlich attackiert. Potter, selbst ins Fadenkreuz dieser Szene geraten, zeichnet ein eindrückliches Bild der neuen autoritären Linken, ihrer Netzwerke und Ideologie. Weiterlesen »

Di. 09.06.2026 | 24. Siwan 5786

Kultur

„Vier Tage im Juni. Eine nahöstliche Tetralogie. Mossul – Tel Aviv – Babel – Istanbul“ mit Mona Yahia

Beginn 19:00

Lesung und Gespräch
Dienstag, 9. Juni 2026, 19 Uhr

In ihrem Roman »Vier Tage. Eine nahöstliche Tetralogie« erzählt Mona Yahia die Geschichte einer jüdischen Familie zwischen Mossul, Tel Aviv, Babel und Istanbul. Ausgehend von einem Wendepunkt im Jahr 1918 entfaltet sich über vier Generationen hinweg ein vielschichtiges Panorama von Aufbruch, Verlust und Exil.  In eindringlichen Momentaufnahmen – jeweils verdichtet auf einen einzigen Tag – verknüpft die Autorin persönliche Schicksale mit den Umbrüchen des 20. Jahrhunderts und stellt die Frage nach Zugehörigkeit, Erinnerung und dem eigenen Platz in der Welt. Weiterlesen »

Mo. 15.06.2026 | 30. Siwan 5786

Kultur

Buchvorstellung mit Tuvia Tenenbom: „Wie nennt Ihr dieses Land hier? Unter Siedlern“

Beginn 19:00

Buchpräsentation und Gespräch
Mit Fotos von Isi Tenenbom
Montag, 15. Juni 2026, 19 Uhr

Nach seinen Expeditionen »Allein unter Deutschen«, war er allein unter Juden, Amerikanern, Flüchtlingen und orthodoxen Juden. Inzwischen verbrachte Tenenbom acht Monate im Westjordanland unter Siedlern und sprach mit allen: religiösen Zionisten, politisch engagierten Siedlern, antizionistischen Charedim, mit Menschen, die aus wirtschaftlichen Gründen dort leben, mit Aktivisten, Journalisten, Politikern und Palästinensern.

Je mehr Gespräche er führte, desto deutlicher wurde: Ein einheitliches Bild lässt sich angesichts dieser komplexen Gemengelage nicht zeichnen. Gewalt verschweigt er nicht: »Ich gebe niemandem einen ›Rabatt‹. Ich weise nur darauf hin, dass dies ein kleiner Teil einer äußerst komplexen Geschichte ist – einer Geschichte mit vielen Schichten.« Weiterlesen »

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