Tagung „Perspektiven der Erinnerung“
Mittwoch, den 25. Februar 2015„Perspektiven der Erinnerung“ sind das Thema einer Tagung am 1. und 2. März im Max-Mannheimer-Studienzentrum in Dachau. Dabei geht es um eine Bestandsaufnahme und Fragen der Weiterentwicklung der Gedenkkultur siebzig Jahre nach der Befreiung vom nationalsozialistischen Terror. Gerne weisen wir auf diese Veranstaltung hin, an deren Vorbereitung das Kulturzentrum der IKG beratend beteiligt war. Veranstalter sind die Stiftung Bayerische Gedenkstätten, der Bayerische Jugendring (BJR), der Kreisjugendring München-Stadt, das NS-Dokumentationszentrum und die Landeszentrale für politische Bildungsarbeit.
Alle Informationen zum Programm sowie zur Anmeldung finden Sie hier.
„Der Jude mit dem Hakenkreuz“
Dienstag, den 24. Februar 2015Am 3. März 2015, 19:00 Uhr, ist der Autor und Journalist Lorenz Salomon Beckhardt zu Gast im Jüdischen Gemeindezentrum.
Für seinen Großvater Fritz, der als höchst dekorierter jüdischer Soldat aus dem Ersten Weltkrieg zurückkehrte, war die Swastika, das indische Sonnensymbol, sein persönliches Glückssymbol. Als Hakenkreuz wurde es nur wenige Jahre später zum Erkennungszeichen der Nationalsozialisten. Von ihm und anderen Vorfahren erzählt Lorenz Salomon Beckhardt in seiner Buch „Der Jude mit dem Hakenkreuz. Meine deutsche Familie“.
Im Gespräch mit Armand Presser erläutert er anhand des Schicksals seiner Familie anschaulich und kenntnisreich die deutsch-jüdische Geschichte im 19. und 20. Jahrhundert und geht auch auf aktuelle Fragen ein.
Der Abend bildet den Auftakt zu den Kulturveranstaltungen im März und April.
Hier finden Sie das vollständige Programm.
Großes Finale der 6. Jüdischen Filmtage mit „Tufelki“ (Schuhe)
Mittwoch, den 4. Februar 2015Mit „Tufelki“ (Schuhe), dem Filmdrama ohne Worte, von Costa Fam enden am kommenden Sonntag, 8. Februar 2015 (17:00 Uhr), die 6. Jüdischen Filmtage.
Der Film ist dem Gedenken an die Holocaust-Opfer gewidmet und erzählt die Geschichte roter Damen-Pumps, die im Schaufenster eines Schuhgeschäfts beginnt. Ihr Weg führt über die Unbekümmertheit, Verliebtheit, Heirat, Mutterschaft und Verfolgung der Trägerin am Ende bis zu einem Schuhberg im KZ Auschwitz. Im Anschluss an den Film findet ein Gespräch zwischen dem Filmemacher Costa Fam und Dr. Jürgen Zarusky, Historiker am Institut für Zeitgeschichte, statt.
Aus dem Russischen übersetzt Diana Liberova. Weiterlesen »
1/24 Moments of Film. Porträts von Manya Gutman
Dienstag, den 3. Februar 2015Es begann mit Morgan Freeman in dem Film „The Code“ (2009). Die Künstlerin Manya Gutman faszinierte ein besonderer Gesichtsausdruck, festgehalten in nur 1/24 einer Sekunde, was der Dauer eines Filmbildes entspricht. Sie stoppte den Film und begann im Juli 2012, ihr erstes Schauspielerporträt mit Bleistift zu zeichnen. Seitdem sind viele weitere hinzugekommen, wahrgenommen im dramatischen Moment eines Geschehens, das die unterschiedlichen Filme – ob Komödie oder Tragödie, ob Thriller oder Kammerspiel, ob Liebesfilm oder Lebensgeschichte – ausmacht. Aus dieser Serie ist in der Ausstellung „1/24 Moments of Film“ im Foyer des Jüdischen Gemeindezentrums eine Auswahl jüdischer Schauspielerinnen und Schauspieler zu sehen – von Anouk Aimée in „La Dolce Vita“ (1960) über Woody Allen in „To Rome with Love“ (2012) bis Towje Kleiner „Der ganz normale Wahnsinn“ (1979) und dem so wandlungsfähigen Sean Penn.
Manya Gutman arbeitete für verschiedene Architekturbüros und private Auftraggeber. Bereits während ihres Studiums befasste sie sich mit Malerei und Schmuckdesign, entwickelte eine ganz eigene Formensprache auf textilem Untergrund. Inzwischen beschäftigt sie sich neben der Zeichnung mit der figurativen Malerei, insbesondere dem Porträt. Ihre Arbeiten waren bereits in Gemeinschaftsausstellungen im Kunstverein München, der Pasinger Fabrik und zuletzt 2013, gemeinsam mit Gabriele v. Mallinckrodt in der Ausstellung „NULLA DIES SINE LINEA“, weekend entre amis, bei Knust und Kunz in München zu sehen.
Ausstellungsort: Foyer des Jüdischen Gemeindezentrums
Dauer: Die Ausstellung ist noch bis zum 12. Februar 2015, montags bis donnerstags von 15.00-18.00 Uhr zu sehen.
Der Katalog zur Ausstellung ist im Büro des Kulturzentrums erhältlich.
Jüdische Filmtage 2015: Das Programm
Montag, den 22. Dezember 2014Am 14. Januar 2015 beginnen sie wieder: Die Jüdischen Filmtage. Bis zum 8. Februar 2015 präsentieren sie eine Reihe herausragender Spiel- und Dokumentarfilme, darunter „The Green Prince“ von Nadav Schirman, „Der Letzte der Ungerechten von Claude Lanzmann und „Auf das Leben“ mit Hannelore Elsner. Außerdem im Programm: Ein Gespräch mit Doris Dörrie über „Film und die Welt“ und die Ausstellung „1/24 Moments of Film“ mit Porträtzeichnungen von Manya Gutman. Lesen Sie hier das Programm der Jüdischen Filmtage 2015 mit allen Informationen zu den Filmen und Terminen.
Ausstellungseröffnung und Gespräch: „Film und die Welt“ – Eröffnung der Jüdischen Filmtage 2015
Mittwoch, den 19. November 2014Zur Eröffnung der 6. Jüdischen Filmtage am 15. Januar 2015, 19.00 Uhr:
Ausstellungseröffnung mit der Künstlerin Manya Gutman
„1/24 Moments of Film“: Porträt-Zeichnungen jüdischer Schauspieler und Schauspielerinnen entdeckt in nur 1/24 einer Sekunde und auf Papier gezeichnet.
Gespräch mit Doris Dörrie über „Film und die Welt“. Weiterlesen »
Lesung: Münchner Reigen
Donnerstag, den 30. Oktober 2014Jutta Jacobi stellte ihre Geschichte der Familie von Arthur Schnitzler vor. Von Helmut Reister, erschienen in der Jüdischen Allgemeinen, 30.10.2014. Weiterlesen »
Hommage an einen Charmeur
Donnerstag, den 30. Oktober 2014Das Kulturzentrum der Israelitichen Kultusgemeinde widmete Leonard Cohen zum 80. Geburtstag einen eindrucksvollen Abend. Von Helmut Reister, erschienen in der Jüdischen Allgemeinen, 30.10.2014. Weiterlesen »
Chanson trifft Hollywood
Mittwoch, den 15. Oktober 2014Ein Auftritt von Sandra Kreisler und eine Ausstellung über Liz Taylor standen im Mittelpunkt des Europäischen Tags der jüdischen Kultur. Von Miryam Gümbel, erschienen in der Jüdischen Allgemeinen, 15.10.2014. „Die Frau im Judentum“ – so lautete das Motto des diesjährigen Europäischen Tags der jüdischen Kultur. In der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern gab es dazu gleich mehrere Highlights. Weiterlesen »
Ein Aufschrei im Park
Mittwoch, den 15. Oktober 2014Die Kultusgemeinde zeigte Michael Verhoevens Film »Let’s go!« nach den Erinnerungen von Laura Waco. Von Miryam Gümbel, erschienen in der Jüdischem Allgemeinen, 15.10.2014. Eine Woche zuvor hatte die ARD den Spielfilm Let’s go! ausgestrahlt. In der Kultusgemeinde gab es bereits im September im Rahmen der Jüdischen Kulturtage der IKG die Gelegenheit zur Voraufführung – verbunden mit einem Gespräch mit dem Regisseur Michael Verhoeven und einigen seiner Mitwirkenden. Weiterlesen »
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So. 08.02.2026 | 21. Schwat 5786
Kultur
Buchpremiere „Die Mühlsteins. Eine jüdisch-böhmische Geschichte“
Beginn 17:00Buchvorstellung und Gespräch
Sonntag, 8. Februar 2026, 17 Uhr
Grußwort: Dr. h.c. mult. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern
Autorengespräch: Prof. Dr. C. Bernd Sucher, Vorstandsvorsitzender der Liberalen Jüdischen Gemeinde München Beth Shalom
Ausschnitte aus dem Buch liest Armand Presser.
Ausgehend von den Erzählungen seiner Eltern, Überlebenden von Theresienstadt und Auschwitz, und basierend auf umfassenden Recherchen hat Jan Mühlstein seine Familienchronik „Die Mühlsteins. Eine jüdisch-böhmische Geschichte“ verfasst. Er schildert den Wandel der jüdischen Lebenswelten in Böhmen, der mit den Reformen des Kaisers Josef II. im ausgehenden 18. Jahrhundert beginnt und entlang der Bruchlinien der „Konfliktgemeinschaft“ verläuft, die Tschechen und Deutschböhmen bilden. Nachgezeichnet wird so eine erfolgreiche Emanzipation der böhmischen Juden, die mit der rechtlichen und gesellschaftlichen Gleichstellung der Juden und ihrem wirtschaftlichen Erfolg in der Tschechoslowakei der Zwischenkriegszeit ihre Vollendung erreicht und einen schrecklichen Rückfall – aber nicht ihr Ende – in der Schoa findet. Die Familiengeschichte lässt sich aber auch als eine Warnung lesen, die Wirkmächtigkeit des scheinbar zu einer Randerscheinung geschrumpften Antisemitismus nicht zu unterschätzen. Weiterlesen »
Israelitische Kultusgemeinde
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