Veranstaltungen Kulturzentrum
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So. 21.06.2015 – So. 21.06.2015 | 4. Tamusz 5775
Beginn 12:00Bürgerfest auf dem St.-Jakobs-Platz
Anläßlich des 200-jährigen Bestehens und des 70. Jahrestags der Wiedergründung der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern
1813 wurde – von Graf Montgelas initiiert – das Judenedikt erlassen, das die Emanzipation der Juden in Bayern einläuten sollte. Auch wenn es noch bis 1861 dauern sollte, bis die rechtliche Gleichstellung gesetzlich geregelt war, wurde immerhin schon 1815 die Israelitische Kultusgemeinde gegründet. 2015 können wir deshalb 200-jähriges Bestehen feiern sowie den 70. Geburtstag der Israelitischen Kultusgemeinde, die – nach zwölf dunklen Jahren – am 15. Juli 1945 wiedergegründet worden ist.
Die Israelitische Kultusgemeinde München & Oberbayern und das Kulturreferat der Landeshauptstadt München laden ein zum Kommen und Mitfeiern zum Hören und Staunen zum Erfahren und Genießen.
Bühnenprogramm
12.00–12.20 Chor Druschba-Chawerut
12.30 Begrüßung: Kulturreferent Dr. Hans-Georg Küppers
13.00–13.45 Showballett Genesis mit zwei Gruppen
14.00–14.30 Laura Wachter mit Liedern von Leonard Cohen
14.30–15.00 Adriano Prestel mit Band
15.15–15.45 Modenschau: Kostüme 1815–2015
16.00–16.45 Schwesternband und Tanzgruppe Celtic Colleens
16.45–17.00 Synagogenchor Schma Kaulenu
17.00 Grußwort: Präsidentin Dr. h .c. Charlotte Knobloch
17.10–17.40 Modenschau: Kostüme 1815–2015
18.00–18.20 Solo der Kabarettistin Luise Kinseher
ab 18.30 Marina Baranova und Murat Coskun: Piano trifft Percussion
Moderation des Bühnenprogramms: Conny Glogger und Hermine Kaiser (Bayerischer Rundfunk)
Weiteres Programm
10.00–18.00 Freier Eintritt in Münchner Stadtmuseum und Jüdisches Museum München
11.00–12.00 Rundgang im Jüdischen Museum München (JMM). Eintritt frei
11.00–18.00 Ausstellungen im ASZ »Welcome Kippas« und »Bilder jüdischer Maler in Aquarell« von den Kreativen Malerinnen und den Freien Malern des ASZ
12.00–13.00 JMM: Rundgang durch Wechselausstellung »Jukebox. Jewkbox!«. Eintritt frei
12.00–19.00 Bücherflohmarkt des Jüdischen Museums München & des IKG-Kulturzentrums
13.00 Führung in der Synagoge »Ohel Jakob« (Einlass ab 12:30)
14.00 & 15.00 Führung in der Kirche St.-Jakob
16.00 Führung in der Synagoge »Ohel Jakob« (Einlass ab 15:30)
17.00–18.00 JMM: Rundgang durch Daueraus stellung »Stimmen_Orte_Zeiten«. Eintritt frei
21. Juni–19. Juli 2015: »Jüdisches Leben in München gestern & heute«. Ausstellung am St.-Jakobs-Platz
Kinderprogramm
12.00–18.00 Offene Schreibwerkstatt (Organisation: Jüdisches Museum München, Münchner Stadtmuseum und MPZ)
12.00–18.00 Kinderschminken (Organisation: Jugendzentrum Neshama)
13.00–15.00 & 16.00–18.00 Jonglage – Kinder, Jugendliche und Erwachsene lernen jonglieren mit Philipp & Nelson Rojas & Co.
15.45–16.00 & 17.30–18.00 Straßenkunst-Clownerie mit Nicolai Deutschman & Co
Weitere Informationen finden Sie hier: Flyer Bürgerfest
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Aktuelle Veranstaltungen
Mi. 07.10.2026 | 26. Tischri 5787
Kultur
»Sie kamen, um uns zu töten. Mein Leben als Jüdin vor und nach dem 7. Oktober« – Ein Abend mit Dafna Gerstner
Beginn 19:00Buchpräsentation & Gespräch mit der Autorin
Mittwoch, 7. Oktober 2026, 19 Uhr
Lesung: Ulla Wagener
Moderation: Richard Volkmann
Dafna Gerstner stammt aus Israel und lebt seit 2011 in Deutschland. 2023 wurde sie Zeugin des brutalen Massakers der Hamas vom 7. Oktober im Kibbuz Be’eri. Wie durch ein Wunder überlebte sie in einem nicht abschließbaren Schutzraum in der Wohnung ihres Bruders Eitan. Dreißig Menschen von dort, darunter Kleinkinder, wurden nach Gaza verschleppt – nicht alle haben die Geiselhaft überlebt. Es starben insgesamt 102 aus dem Kibbuz Be‘eri, darunter auch Dafnas Bruder Eitan, der als Mitglied der Bereitschaftseinheit das Leben zahlreicher Kibbuz-Mitglieder rettete im für ihn tödlichen Kampf gegen die Terroristen.
In ihrem Buch erzählt die Überlebende Dafna Gerstner vom Leben im Kibbuz vor und nach dem Massaker, aber auch davon, was es heißt zu überleben. Sie berichtet von den traumatischen Folgen des Terrorangriffs – sowohl für sie persönlich als auch für die israelische Gesellschaft. Doch auch die Spaltung der deutschen Gesellschaft hat ihr Leben als Jüdin in Deutschland verändert.
Sa. 17.10.2026 | 6. Cheschwan 5787
Kultur
Zum 27. Mal: »Die lange Nacht der Münchner Museen
Beginn 20:30 Uhr:Beitrag der IKG München und Oberbayern
Auf einen Blick:
Vorträge (je 30 Min.)
20:30 Uhr Dinah Zenker
22:00 Uhr Ellen Presser
Konzerte des Synagogenchors »Schma Kaulenu«
unter Leitung von David Rees
21:15 Uhr und 22:30 Uhr (ca. 30 Min.)
Eine Synagoge, wörtlich Ort der Zusammenkunft (zum Gebet), ist von zentraler Bedeutung für jüdisches Leben. Der Vortrag erläutert, woher der Name »Ohel Jakob kommt, ferner architektonische Besonderheiten und die Rolle der Musik.
Musikalische Begleitung: Luisa Pertsovska
Veranstaltungsort: Synagoge »Ohel Jakob«, St.-Jakobs-Platz 18, 80331 München
Das Restaurant Einstein im Jüdischen Gemeindezentrum bietet koschere Köstlichkeiten.
Das Ticket kostet 20 Euro und berechtigt zum Eintritt in über 100 beteiligte Häuser.
Weitere Informationen unter www.muenchner.de und www.ikg-m.de
So. 18.10.2026 | 7. Cheschwan 5787
Kultur
»Shvayg Mayn Harts«. Jiddische Lieder aus der goldenen Ära des New Yorker Yiddish Theatre
Beginn 17:00 Uhr:
Sasha Lurje & Roman Grinberg – Gesang
Shvayg Mayn Harts Orchestra
Dirigent: Michael Alexander Willens
Mit „Shvayg Mayn Harts“ erfüllt sich Michael Alexander Willens einen lang gehegten persönlichen Traum: die Musik seiner beiden Großväter Alexander Olshanetsky und
Herman Yablokoff wieder auf die Bühne zu bringen. Beide gehörten zu den prägenden Persönlichkeiten des jiddischen Theaters in New York.
Als Komponisten, Sänger und Bühnenstars schufen sie Lieder, die weit über die jüdische Gemeinschaft hinaus bekannt wurden und bis heute zum Schatz des jiddischen Musiktheaters zählen. Werke wie „Papirosn“, „Mayn Shtetele Belz“, „Hopkele“ oder „Ikh hob dikh tsufil lib“ erzählen von Liebe und Sehnsucht, von Heimweh und Hoffnung, von den Erinnerungen an die alte Heimat und vom Traum eines neuen Lebens in Amerika.
Gemeinsam mit dem eigens gegründeten „Shvayg Mayn Harts Orchestra“ lässt Michael Alexander Willens diese musikalische Welt neu aufleben. Mit Sasha Lurje und Roman Grinberg, der auch für die Orchesterarrangements verantwortlich zeichnet, stehen zwei der führenden Stimmen der internationalen jiddischen Musikszene auf der Bühne. Sie führen durch ein Programm voller Emotionen, Humor und Lebensfreude und schlagen eine Brücke von den Anfängen des jiddischen Theaters in Osteuropa bis zu seiner Blütezeit in New York.
Voranmeldung erforderlich möglichst bis 7. Oktober unter: festkonzert@ikg-m.de
Israelitische Kultusgemeinde
München und Oberbayern K.d.ö.R.
St.-Jakobs-Platz 18
80331 München
Tel: +49 (0)89 20 24 00 -100
Fax: +49 (0)89 20 24 00 -170
E-Mail: empfang@ikg-m.de

