Kultur
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26. Februar 2022
»Bob Dylan: Forever Young« – eine literarisch-musikalische Hommage
Donnerstag, 10. März 2022, 19 Uhr
im Rahmen der Woche der Brüderlichkeit
mit Laura Wachter (Gesang), Steven Lichtenwimmer (Gitarre) und Thomas Kraft (Texte)

Steven Lichtenwimmer © Helmut Ölschlegel
Dem am 24. Mai 1941 als Robert Allen Zimmerman geborenen Bob Dylan wird 2016 der Literaturnobelpreis zugesprochen – für die Schaffung »neuer poetischer Ausdrucksformen« in der großen Tradition der amerikanischen Musik. Damit erhielt erstmals ein Musiker, ein Songwriter, diesen Preis. Dylan hat sich aber stets auch als Dichter verstanden. Sein Künstlername geht auf den walisischen Schriftsteller und Dichter Dylan Thomas (1914-1953) zurück. Die Improvisationen der »Beat Poets« dienten als Vorbild für seine Arbeitsweise, assoziativ Gedanken zu notieren und sie später in Songs einzubauen.

Laura Wachter © Marc Oeder
Dylan poetisierte die Musik, so wie Elvis sie zur Rebellion angestachelt hat. Vor Dylan ging es in der Popmusik um Liebe und Triebe, mit ihm öffnete sie sich für politische Themen und persönliche Gedanken und beeinflusste so nicht nur andere Musiker wie die Beatles, sondern auch unzählige Autoren.
Eintritt: 8,00 €/ erm. 5,00 €, Schüler*innen und Studierende frei
Anmeldung erforderlich: (089) 20 24 00 -491 oder karten@ikg-m.de
Veranstalter: Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde und Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit
Veranstaltungsort: Jüdisches Gemeindezentrum, St.-Jakobs-Platz 18, 80331 München

Thomas Kraft © Helmut Ölschlegel
Corona-Regeln: Für den Zugang gilt die 2G-Regelung (voll geimpft oder genesen), bei allen Veranstaltungen gilt FFP2-Maskenplicht. Grundsätzlich finden die Corona-Regeln der Bayerischen Staatsregierung für Kulturveranstaltungen Anwendung. Nähere Informationen erhalten Sie auf der Webseite des Kulturzentrums oder unter (089) 20 24 00-491.
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Aktuelle Veranstaltungen
Mo. 16.03.2026 | 27. Adar 5786
Kultur
Spielfilm: »Sallah – oder: Tausche Tochter gegen Wohnung«
Beginn 19:00Montag, 16. März 2026, 19 Uhr
Beitrag zu den 17. Jüdischen Filmtagen
Israel 1964, 98 Min., Originalsprache Hebräisch, dt. F.
Regie: & Drehbuch: Ephraim Kishon
Produktion: Menahem Golan, Musik: Yohanan Zaray
Kamera: Floyd Crosby & Nissim Leon
Darsteller: Chaim Topol als Sallah Shabati, Geula Nuni als Habbubah Shabati, Gila Almagor als Bathsheva Sosialit u.v.a.
Der jemenitische Jude Sallah Shabati wandert mit seiner kinderreichen Familie nach Israel ein. Bis zum versprochenen Einzug in eine Neubauwohnung haust man in einer Baracke in einem Übergangs-Camp. Sallah, der über seinen Clan Familie wie ein König herrscht, lebt lieber in den Tag als selbst zu arbeiten. Im Lexikon des Internationalen Films heißt es, der Film schildere mit liebenswürdiger Selbstkritik »den Kampf mit dem modernen technischen Leben und die Schwierigkeiten des jungen Staates: Geistreiche Unterhaltung mit Witz, Humor und glänzenden Darstellern«. 1964 wurde er als bester fremdsprachiger Film für den Oscar nominiert und u. a. mit zwei Golden Globes ausgezeichnet. Weiterlesen »
Mi. 25.03.2026 | 7. Nissan 5786
Kultur
„Un Tango Para Rachel“
Beginn 19:00Kurzspielfilm & Konzert
Mittwoch, 25. März 2026, 19 Uhr
Beitrag zu den 17. Jüdischen Filmtagen
Deutschlandpremiere
Argentinien, USA, Schweiz 2025, 25 Min.
Regie/ Drehbuch / Produktion: Lea Kalisch
Darsteller: Sabrina Birmajer, Luciano Borges, Martín Goldber, Lea Kalisch
Im Jahr 1915 entdeckt eine religiöse junge Jüdin den Tango und begibt sich ausgerechnet in ein Bordell in Buenos Aires, um mehr darüber zu erfahren. Dort begegnet sie der Prostituierten Rivka. Es wird eine Reise der Befreiung.
Anschließend Kurzinterview mit der Allroundkünstlerin und Konzert »Yiddish & Tango« mit Lea Kalisch (Gesang), begleitet von Tobias Moss (Gitarre) und Pavel Shalman (Violine)
Die gebürtige Schweizerin Lea Kalisch und der Amerikaner Rabbi T sind ein junges, dynamisches Duo, das jüdische Musik mit einem frischen Twist zu neuem Leben erweckt, hier ergänzt durch den Wiener Musiker Pavel Shalman. Tobias Moss ist im Hauptberuf seit 2024 Rabbiner der liberalen Gemeinde Or Chadasch in Wien. Seine Frau Lea, genannt die rappende Rebbetzin und Yiddish Queen of Pop, ist Sängerin, Songtexterin, Schauspielerin und inzwischen auch Filmemacherin. Weiterlesen »
Israelitische Kultusgemeinde
München und Oberbayern K.d.ö.R.
St.-Jakobs-Platz 18
80331 München
Tel: +49 (0)89 20 24 00 -100
Fax: +49 (0)89 20 24 00 -170
E-Mail: empfang@ikg-m.de
