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24. Mai 2017

Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle beim Israeltag in München

Bayerns Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle erinnerte heute beim Israeltag in München in Vertretung für den Bayerischen Ministerpräsidenten an die besondere Verantwortung Bayerns und Deutschlands für Israel. Diese Verantwortung, die aus dem Verbrechen der Schoah erwächst, ein gemeinsames Fundament von Grundüberzeugungen sowie die Bindung an das abendländische Welt- und Menschenbild bezeichnete der Kultusminister als den „Kitt, der die Menschen beider Länder verbindet“.

Bayerns Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle

Bayerns Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle. Foto: A.R.

Anlässlich des 69. Jahrestags der Gründung der Republik Israel betonte Minister Spaenle: „Mit der Staatsgründung im Mai 1948 haben die Juden eine Heimat gefunden, in der sie in Freiheit und Selbstbestimmung eine Gesellschaft gestalten können – und zwar in einem demokratischen und freiheitlichen Rechtsstaat.“

Trotz Staatsgründung habe die Bedrohung jüdischen Lebens nicht nachgelassen. Seit dem Tag der Gründung Israels wurde seine Gesellschaft durch seine Nachbarn immer wieder existenziell bedroht. Selbst die Olympischen Spiele boten kein friedliches Ereignis. Bei den Spielen in München 1972 kamen durch ein Attentat palästinensischer Terroristen elf israelische Sportler und ein bayerischer Polizisten ums Leben. „Die Bayerische Staatsregierung wird den Opfern an einem Erinnerungsort gedenken, der im Herbst dieses Jahres eröffnet wird“, schloss Minister Spaenle.

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