Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern

Veranstaltungen Kulturzentrum

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Mi. 28.09.2016 | 25. Elul 5776

Beginn 19:00

Buchpräsentation: „Wir sehen uns am Meer“ Über eine unmögliche Liebe

Der dritte Roman von Dorit Rabinyan besticht durch seine große und emotionale Wucht und bildreiche Sprache.

6b Buchcover_Wir sehen uns am MeerDurch einen Zufall treffen sich Liat und Chilmi in New York. Sie Israelin, er Palästinenser. In ihrer Heimat hätten sich die beiden kaum kennengelernt. Doch in New York verlieben sie sich Hals über Kopf und lassen sich auf eine leidenschaftliche Beziehung ein, die geheim bleiben muss und zeitlich begrenzt ist: Denn Liats jüdische Familie und Freunde dürfen nichts von ihrer Liebe wissen und Liat ist nur für einige Monate in den USA. Die Herkunft der beiden und die Perspektivlosigkeit der Beziehung belasten ihre Gegenwart – eine Zukunft scheint unmöglich. Als Liat nach Israel zurückkehrt nimmt die Geschichte eine dramatische Wendung.

Dorit Rabinyan © Sharon Deri

Dorit Rabinyan © Sharon Deri

Dorit Rabinyan legt nach den erfolgreichen Romanen »Die Mandelbaumgasse« (1998) und »Unsere Hochzeiten« (2000) nun ihren dritten Roman vor, der durch seine große und emotionale Wucht und bildreiche Sprache besticht. Die Geschichte von Liat und Chilmi wurde in Israel ebenfalls zum Bestseller. Der Roman sorgte bereits vor seinem Erschienen für mediale Aufmerksamkeit: Die israelische Erziehungsministerin strich das Buch von der Lektüreliste der Oberstufe.

Günter Keil © Peter Heel

Günter Keil © Peter Heel

Moderation: Günter Keil, freier Journalist und Moderator. Seine Texte erscheinen u.a. in Süddeutsche Zeitung, Spiegel Online und Die Welt.

Lesung in deutscher Sprache: Caroline Ebner. Die Schauspielerin und Sprecherin ist aktuell Ensemblemitglied der Münchner Lach- & Schießgesellschaft.

Caroline Ebner © Andreas Reiter

Caroline Ebner © Andreas Reiter

Eintritt: 7 Euro / 5 Euro; Schüler & Studenten frei

Karten unter (089) 20 24 00 491, per E-Mail karten@ikg-m.de sowie an der Abendkasse.

Veranstalter: Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde und Verlag Kiepenheuer & Witsch

Veranstaltungsort: Jüdisches Gemeindezentrum, St.-Jakobs-Platz 18

 

 

 

 

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Aktuelle Veranstaltungen


Di. 09.06.2026 | 24. Siwan 5786

Kultur

„Vier Tage im Juni. Eine nahöstliche Tetralogie. Mossul – Tel Aviv – Babel – Istanbul“ mit Mona Yahia

Beginn 19:00

Lesung und Gespräch
Dienstag, 9. Juni 2026, 19 Uhr

In ihrem Roman »Vier Tage. Eine nahöstliche Tetralogie« erzählt Mona Yahia die Geschichte einer jüdischen Familie zwischen Mossul, Tel Aviv, Babel und Istanbul. Ausgehend von einem Wendepunkt im Jahr 1918 entfaltet sich über vier Generationen hinweg ein vielschichtiges Panorama von Aufbruch, Verlust und Exil.  In eindringlichen Momentaufnahmen – jeweils verdichtet auf einen einzigen Tag – verknüpft die Autorin persönliche Schicksale mit den Umbrüchen des 20. Jahrhunderts und stellt die Frage nach Zugehörigkeit, Erinnerung und dem eigenen Platz in der Welt. Weiterlesen »

Mo. 15.06.2026 | 30. Siwan 5786

Kultur

Buchvorstellung mit Tuvia Tenenbom: „Wie nennt Ihr dieses Land hier? Unter Siedlern“

Beginn 19:00

Buchpräsentation und Gespräch
Mit Fotos von Isi Tenenbom
Montag, 15. Juni 2026, 19 Uhr

Nach seinen Expeditionen »Allein unter Deutschen«, war er allein unter Juden, Amerikanern, Flüchtlingen und orthodoxen Juden. Inzwischen verbrachte Tenenbom acht Monate im Westjordanland unter Siedlern und sprach mit allen: religiösen Zionisten, politisch engagierten Siedlern, antizionistischen Charedim, mit Menschen, die aus wirtschaftlichen Gründen dort leben, mit Aktivisten, Journalisten, Politikern und Palästinensern.

Je mehr Gespräche er führte, desto deutlicher wurde: Ein einheitliches Bild lässt sich angesichts dieser komplexen Gemengelage nicht zeichnen. Gewalt verschweigt er nicht: »Ich gebe niemandem einen ›Rabatt‹. Ich weise nur darauf hin, dass dies ein kleiner Teil einer äußerst komplexen Geschichte ist – einer Geschichte mit vielen Schichten.« Weiterlesen »

Mi. 17.06.2026 | 2. Tamusz 5786

Kultur

Scholem-Alejchem-Vortrag: „ביכער פֿאַר אַלע“ – „Bücher für alle – populäre jiddische Literatur in Osteuropa, 1860 – 1914“

Beginn 18:15

Scholem-Alejchem-Vortrag in ondenk fun Evita Wiecki s“l
Mittwoch, 17. Juni 2026, 18:15 Uhr

Vortrag in jiddischer Sprache

  • Begrüßung: Prof. Dr. Martina Niedhammer
  • Einführung: Dr. Dasha Vakhrushova

Seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde der jiddische Buchmarkt in Osteuropa neben traditionell-religiöser chassidischer Literatur immer mehr auch von weltlichen Publikationen geprägt. Diese neuen Texte richteten sich an ein breiteres jiddischsprachiges Lesepublikum, das tatsächlich großes Interesse an den neuen Formen und Inhalten zeigte. In dieser Zeit erschienen auch die ersten jiddischen Zeitungen, ein erschwingliches und leicht zugängliches Mittel der Verbreitung allgemeinen Wissens und aufklärerischer Ideen. Allmählich wurden diese Zeitungen zu einer wichtigen Bühne für literarische Werke unterschiedlichster Qualität. Der Vortrag möchte die große Bandbreite jiddischer Publikationen aufzeigen, zu denen jiddische Leser von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs Zugang hatten, und stellt eine repräsentative Auswahl dieser Werke vor. Dazu gehören belletristische Werke diverser Genres und Stilrichtungen von verschiedener Qualität, darunter die sogenannte shund-literatur [Trivialliteratur] sowie populärwissenschaftliche Werke, die auf die Bedürfnisse der osteuropäischen jiddischen Leserschaft zugeschnitten waren. Weiterlesen »

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St.-Jakobs-Platz 18
80331 München
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Fax: +49 (0)89 20 24 00 -170
E-Mail: empfang@ikg-m.de