Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern

Veranstaltungen Kulturzentrum

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Mo. 23.07.2018 | 11. Aw 5778

Beginn 20:00

„Unterwegs auf dem Shvil Israel – Israel National Trail“

Reisereportage von Paula Zimerman-Targownik und Daniel Targownik

Paula Zimerman-Targownik und Daniel Targownik erfüllten sich einen lang gehegten Traum:

Sechs Wochen auf dem Israel National Trail, der 2012 von der Zeitschrift National Geographic in die Liste der 20 besten Wanderwege weltweit aufgenommen wurde.

In ihrem Vortrag erzählen die beiden von ihren Grenzerfahrungen, die sie zu Fuß in der Negev-Wüste machten. Auf sich selbst gestellt und ab und an auf die Unterstützung von „Trail Angels“ angewiesen, begaben sie sich auf einen der  extremsten Fernwanderwege der Welt. Hautnah erlebten sie die Einsamkeit und Weite der Wüste, sahen einzigartige Landschaften.

In ihrer Reportage zitieren sie aus ihrem Reisetagebuch, berichten über ihre Erlebnisse und zeigen Ausschnitte aus ihrer Filmdokumentation.

 

Eintritt inkl. Imbiss mit israelischem Streetfood: 10,– Euro/ ermäßigt für Jugendliche 7,– Euro

Anmeldung erbeten unter (089)202400-491 oder per Email unter karten@ikg-m.de.

Organisation: Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde München

Veranstaltungsort: Jüdisches Gemeindezentrum, St.-Jakobs-Platz 18

 

Paula Zimerman-Targownik wurde 1965 in São Paulo (Brasilien) geboren, Daniel Targownik kam 1967 in München zur Welt.

Foto_Daniel Targownik_© Sylvie Köker

Daniel Targownik © Sylvie Köker

Beide gingen 1986 nach Israel, um an der Universität von Tel  Aviv Film zu studieren. Im Ulpan (Iwrit-Sprachkurs) lernten sie sich kennen. Nach dem Studium schrieb Paula Drehbücher, während Daniel seinen Militärdienst in einer Filmeinheit absolvierte und anschließend Producer beim ARD-Studio in Tel Aviv wurde. 1997 verließen die beiden Tel Aviv, um in der Wüste zu leben.

1998 zogen sie nach München, wo sie als freischaffende Autoren Dokumentarfilme fürs öffentlich rechtliche Fernsehen machten. Heute produzieren sie Firmenfilme und Familien-Dokumentationen, Paula schreibt nebenher Bücher. Die beiden leben nach wie vor in München

Foto_Paula Zimerman Targownik_© Sylvie Köker

Paula Zimerman-Targownik © Sylvie Köker

und haben drei Töchter. Die Wanderung auf dem »Shvil Israel« war ein Jubliäumsgeschenk: 30 Jahre zusammen, 50 Jahre alt, 70 Jahre Israel.

 

Den Flyer zur Veranstaltung können Sie hier (PDF) herunterladen.

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Aktuelle Veranstaltungen


Di. 09.06.2026 | 24. Siwan 5786

Kultur

„Vier Tage im Juni. Eine nahöstliche Tetralogie. Mossul – Tel Aviv – Babel – Istanbul“ mit Mona Yahia

Beginn 19:00

Lesung und Gespräch
Dienstag, 9. Juni 2026, 19 Uhr

In ihrem Roman »Vier Tage. Eine nahöstliche Tetralogie« erzählt Mona Yahia die Geschichte einer jüdischen Familie zwischen Mossul, Tel Aviv, Babel und Istanbul. Ausgehend von einem Wendepunkt im Jahr 1918 entfaltet sich über vier Generationen hinweg ein vielschichtiges Panorama von Aufbruch, Verlust und Exil.  In eindringlichen Momentaufnahmen – jeweils verdichtet auf einen einzigen Tag – verknüpft die Autorin persönliche Schicksale mit den Umbrüchen des 20. Jahrhunderts und stellt die Frage nach Zugehörigkeit, Erinnerung und dem eigenen Platz in der Welt. Weiterlesen »

Mo. 15.06.2026 | 30. Siwan 5786

Kultur

Buchvorstellung mit Tuvia Tenenbom: „Wie nennt Ihr dieses Land hier? Unter Siedlern“

Beginn 19:00

Buchpräsentation und Gespräch
Mit Fotos von Isi Tenenbom
Montag, 15. Juni 2026, 19 Uhr

Nach seinen Expeditionen »Allein unter Deutschen«, war er allein unter Juden, Amerikanern, Flüchtlingen und orthodoxen Juden. Inzwischen verbrachte Tenenbom acht Monate im Westjordanland unter Siedlern und sprach mit allen: religiösen Zionisten, politisch engagierten Siedlern, antizionistischen Charedim, mit Menschen, die aus wirtschaftlichen Gründen dort leben, mit Aktivisten, Journalisten, Politikern und Palästinensern.

Je mehr Gespräche er führte, desto deutlicher wurde: Ein einheitliches Bild lässt sich angesichts dieser komplexen Gemengelage nicht zeichnen. Gewalt verschweigt er nicht: »Ich gebe niemandem einen ›Rabatt‹. Ich weise nur darauf hin, dass dies ein kleiner Teil einer äußerst komplexen Geschichte ist – einer Geschichte mit vielen Schichten.« Weiterlesen »

Mi. 17.06.2026 | 2. Tamusz 5786

Kultur

Scholem-Alejchem-Vortrag: „ביכער פֿאַר אַלע“ – „Bücher für alle – populäre jiddische Literatur in Osteuropa, 1860 – 1914“

Beginn 18:15

Scholem-Alejchem-Vortrag in ondenk fun Evita Wiecki s“l
Mittwoch, 17. Juni 2026, 18:15 Uhr

Vortrag in jiddischer Sprache

  • Begrüßung: Prof. Dr. Martina Niedhammer
  • Einführung: Dr. Dasha Vakhrushova

Seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde der jiddische Buchmarkt in Osteuropa neben traditionell-religiöser chassidischer Literatur immer mehr auch von weltlichen Publikationen geprägt. Diese neuen Texte richteten sich an ein breiteres jiddischsprachiges Lesepublikum, das tatsächlich großes Interesse an den neuen Formen und Inhalten zeigte. In dieser Zeit erschienen auch die ersten jiddischen Zeitungen, ein erschwingliches und leicht zugängliches Mittel der Verbreitung allgemeinen Wissens und aufklärerischer Ideen. Allmählich wurden diese Zeitungen zu einer wichtigen Bühne für literarische Werke unterschiedlichster Qualität. Der Vortrag möchte die große Bandbreite jiddischer Publikationen aufzeigen, zu denen jiddische Leser von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs Zugang hatten, und stellt eine repräsentative Auswahl dieser Werke vor. Dazu gehören belletristische Werke diverser Genres und Stilrichtungen von verschiedener Qualität, darunter die sogenannte shund-literatur [Trivialliteratur] sowie populärwissenschaftliche Werke, die auf die Bedürfnisse der osteuropäischen jiddischen Leserschaft zugeschnitten waren. Weiterlesen »

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