Kultur
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Mo. 31.03.2025 | 2. Nissan 5785
Beginn 19:00 Uhr:» Ultraorthodox: Der Kampf des Rabbi Akiva«
Dokumentarfilm. Deutschland 2024, 60 Min
Produktion: Emanuel Rotstein
Buch / Regie: Emanuel Rotstein und Leon Spanier
Filmpräsentation und Gespräch
mit Rabbiner Akiva Weingarten und Filmemacher Emanuel Rotstein
Grußwort: Natalie Müller-Elmau, Senderchefin & Koordinatorin bei 3sat
Akiva Weingartens Flucht aus einer ultraorthodoxen jüdischen Gemeinschaft in New York hatte einen hohen Preis: Weingarten musste seine drei Kinder zurücklassen. Damit begann sein langer Kampf um das Sorgerecht. Der Film zeigt die Herausforderungen und den Preis des Ausstiegs aus einer beschützenden, doch auch streng reglementierenden Welt.
Heute ist Akiva Weingarten als Gemeinderabbiner in Dresden tätig, seine beiden Töchter haben sich für ein Leben beim Vater entschieden. 2022 veröffentlichte Weingarten das Buch »Ultraorthodox. Mein Weg« (Gütersloher Verlagshaus).
Anmeldung erforderlich per Email: karten@ikg-m.de bzw. unter (089) 202 400
Veranstalter: Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde München & Oberbayern mit freundlicher Unterstützung von Bavaria Fiction
Veranstaltungsort:
Jüdisches Gemeindezentrum, St.-Jakobs-Platz 18, 80331 München
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Juni 2026 | Ijar-Siwan
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Aktuelle Veranstaltungen
Mo. 15.06.2026 | 30. Siwan 5786
Kultur
Buchvorstellung mit Tuvia Tenenbom: „Wie nennt Ihr dieses Land hier? Unter Siedlern“
Beginn 19:00Buchpräsentation und Gespräch
Mit Fotos von Isi Tenenbom
Montag, 15. Juni 2026, 19 Uhr
Nach seinen Expeditionen »Allein unter Deutschen«, war er allein unter Juden, Amerikanern, Flüchtlingen und orthodoxen Juden. Inzwischen verbrachte Tenenbom acht Monate im Westjordanland unter Siedlern und sprach mit allen: religiösen Zionisten, politisch engagierten Siedlern, antizionistischen Charedim, mit Menschen, die aus wirtschaftlichen Gründen dort leben, mit Aktivisten, Journalisten, Politikern und Palästinensern.
Je mehr Gespräche er führte, desto deutlicher wurde: Ein einheitliches Bild lässt sich angesichts dieser komplexen Gemengelage nicht zeichnen. Gewalt verschweigt er nicht: »Ich gebe niemandem einen ›Rabatt‹. Ich weise nur darauf hin, dass dies ein kleiner Teil einer äußerst komplexen Geschichte ist – einer Geschichte mit vielen Schichten.« Weiterlesen »
Mi. 17.06.2026 | 2. Tamusz 5786
Kultur
Scholem-Alejchem-Vortrag: „ביכער פֿאַר אַלע“ – „Bücher für alle – populäre jiddische Literatur in Osteuropa, 1860 – 1914“
Beginn 18:15Scholem-Alejchem-Vortrag in ondenk fun Evita Wiecki s“l
Mittwoch, 17. Juni 2026, 18:15 Uhr
Vortrag in jiddischer Sprache
- Begrüßung: Prof. Dr. Martina Niedhammer
- Einführung: Dr. Dasha Vakhrushova
Seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde der jiddische Buchmarkt in Osteuropa neben traditionell-religiöser chassidischer Literatur immer mehr auch von weltlichen Publikationen geprägt. Diese neuen Texte richteten sich an ein breiteres jiddischsprachiges Lesepublikum, das tatsächlich großes Interesse an den neuen Formen und Inhalten zeigte. In dieser Zeit erschienen auch die ersten jiddischen Zeitungen, ein erschwingliches und leicht zugängliches Mittel der Verbreitung allgemeinen Wissens und aufklärerischer Ideen. Allmählich wurden diese Zeitungen zu einer wichtigen Bühne für literarische Werke unterschiedlichster Qualität. Der Vortrag möchte die große Bandbreite jiddischer Publikationen aufzeigen, zu denen jiddische Leser von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs Zugang hatten, und stellt eine repräsentative Auswahl dieser Werke vor. Dazu gehören belletristische Werke diverser Genres und Stilrichtungen von verschiedener Qualität, darunter die sogenannte shund-literatur [Trivialliteratur] sowie populärwissenschaftliche Werke, die auf die Bedürfnisse der osteuropäischen jiddischen Leserschaft zugeschnitten waren. Weiterlesen »
Israelitische Kultusgemeinde
München und Oberbayern K.d.ö.R.
St.-Jakobs-Platz 18
80331 München
Tel: +49 (0)89 20 24 00 -100
Fax: +49 (0)89 20 24 00 -170
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