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25. Januar 2013

TV-Tipp: „Der Weg zur Macht“ – am 26. Januar um 20.15 Uhr

Filmszene "Der Weg zur Macht". Foto: BR

Bayerisches Fernsehen, 25.1.2013. Vom Reich zur Republik – „Der Weg zur Macht“ umfasst die Zeitspanne von Mai 1929 bis zum Sommer 1932, die ersten Wahlerfolge der NSDAP infolge der Wirtschaftskrise bis zum Aufstieg der NSDAP zur Massenpartei und damit den Weg Adolf Hitlers an die Spitze der Regierung des Deutschen Reichs. BR-alpha zeigt diesen sehr sehenswerten Film am 26.1.2013 um 20.15 Uhr.

Im Oktober 1929 bricht die New Yorker Börse zusammen. Die darauf folgende Weltwirtschaftskrise trifft Deutschland so hart wie kaum ein anderes Land. Angesichts von Massenarbeitslosigkeit und Armut schwindet in der Bevölkerung auch der Glaube an die Demokratie. Immer mehr Gehör finden radikale Gruppen, die lautstark Sozialismus oder Diktatur fordern.

Nationalistische wie kommunistische Parteien verzeichnen starken Zulauf. Agitatoren wie Joseph Goebbels von den Nationalsozialisten und Ernst Thälmann von den Kommunisten erreichen dank der neuen Massenmedien von ihren Rednerpulten aus Millionen, während die Jugend im Land sich nach Orientierung sehnt. Mit den Reichstagswahlen 1930 werden die Nationalsozialisten zweitstärkste Partei im Land. Nach nur zwanzig Jahren scheint das Ende der Weimarer Republik besiegelt …

Buch:

Klaus Gietinger und Bernd Fischerauer

Regie:

Bernd Fischerauer

Redaktion:

Werner Reuß

Besetzung:

Kathrin Pollit (Hannah Wöllke)
Markus Eberl (Joseph Goebbels)
Joseph K. Bundschuh (Fritze)
Vera Franskevich (Möpschen)
Bibiana Beglau (Marie Juchacz)
Clemens Deindl (Carl von Ossietzky)
Roland Renner (Harry Graf Kessler)
Johannes Suhm (George Grosz)
Christian Koerner (Ernst Torgler)
Michael Rast (Ernst Thälmann)
Johannes Zirner (Adolf Hitler)
u.v.a.

Sendungsinfo: „Der Weg zur Macht„, Dokumentarspiel 2012,
Samstag , 26.1.2013 um 20:15 bis  21:45 Uhr auf BR-alpha

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Aktuelle Veranstaltungen


Di. 09.06.2026 | 24. Siwan 5786

Kultur

„Vier Tage im Juni. Eine nahöstliche Tetralogie. Mossul – Tel Aviv – Babel – Istanbul“ mit Mona Yahia

Beginn 19:00

Lesung und Gespräch
Dienstag, 9. Juni 2026, 19 Uhr

In ihrem Roman »Vier Tage. Eine nahöstliche Tetralogie« erzählt Mona Yahia die Geschichte einer jüdischen Familie zwischen Mossul, Tel Aviv, Babel und Istanbul. Ausgehend von einem Wendepunkt im Jahr 1918 entfaltet sich über vier Generationen hinweg ein vielschichtiges Panorama von Aufbruch, Verlust und Exil.  In eindringlichen Momentaufnahmen – jeweils verdichtet auf einen einzigen Tag – verknüpft die Autorin persönliche Schicksale mit den Umbrüchen des 20. Jahrhunderts und stellt die Frage nach Zugehörigkeit, Erinnerung und dem eigenen Platz in der Welt. Weiterlesen »

Mo. 15.06.2026 | 30. Siwan 5786

Kultur

Buchvorstellung mit Tuvia Tenenbom: „Wie nennt Ihr dieses Land hier? Unter Siedlern“

Beginn 19:00

Buchpräsentation und Gespräch
Mit Fotos von Isi Tenenbom
Montag, 15. Juni 2026, 19 Uhr

Nach seinen Expeditionen »Allein unter Deutschen«, war er allein unter Juden, Amerikanern, Flüchtlingen und orthodoxen Juden. Inzwischen verbrachte Tenenbom acht Monate im Westjordanland unter Siedlern und sprach mit allen: religiösen Zionisten, politisch engagierten Siedlern, antizionistischen Charedim, mit Menschen, die aus wirtschaftlichen Gründen dort leben, mit Aktivisten, Journalisten, Politikern und Palästinensern.

Je mehr Gespräche er führte, desto deutlicher wurde: Ein einheitliches Bild lässt sich angesichts dieser komplexen Gemengelage nicht zeichnen. Gewalt verschweigt er nicht: »Ich gebe niemandem einen ›Rabatt‹. Ich weise nur darauf hin, dass dies ein kleiner Teil einer äußerst komplexen Geschichte ist – einer Geschichte mit vielen Schichten.« Weiterlesen »

Mi. 17.06.2026 | 2. Tamusz 5786

Kultur

Scholem-Alejchem-Vortrag: „ביכער פֿאַר אַלע“ – „Bücher für alle – populäre jiddische Literatur in Osteuropa, 1860 – 1914“

Beginn 18:15

Scholem-Alejchem-Vortrag in ondenk fun Evita Wiecki s“l
Mittwoch, 17. Juni 2026, 18:15 Uhr

Vortrag in jiddischer Sprache

  • Begrüßung: Prof. Dr. Martina Niedhammer
  • Einführung: Dr. Dasha Vakhrushova

Seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde der jiddische Buchmarkt in Osteuropa neben traditionell-religiöser chassidischer Literatur immer mehr auch von weltlichen Publikationen geprägt. Diese neuen Texte richteten sich an ein breiteres jiddischsprachiges Lesepublikum, das tatsächlich großes Interesse an den neuen Formen und Inhalten zeigte. In dieser Zeit erschienen auch die ersten jiddischen Zeitungen, ein erschwingliches und leicht zugängliches Mittel der Verbreitung allgemeinen Wissens und aufklärerischer Ideen. Allmählich wurden diese Zeitungen zu einer wichtigen Bühne für literarische Werke unterschiedlichster Qualität. Der Vortrag möchte die große Bandbreite jiddischer Publikationen aufzeigen, zu denen jiddische Leser von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs Zugang hatten, und stellt eine repräsentative Auswahl dieser Werke vor. Dazu gehören belletristische Werke diverser Genres und Stilrichtungen von verschiedener Qualität, darunter die sogenannte shund-literatur [Trivialliteratur] sowie populärwissenschaftliche Werke, die auf die Bedürfnisse der osteuropäischen jiddischen Leserschaft zugeschnitten waren. Weiterlesen »

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