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3. Dezember 2014

Spielend lernen! Die Sinai-Schule hat ein Spielezimmer gewonnen

München, 3.12.2014.  Jakob findet das Spiel „Twister“ toll, Aleksandra den Zauberkasten: Seit heute dürfen sie regelmäßig damit spielen – und lernen. Denn die Sinai-Schule hat im renommierten Wettbewerb „Spielen macht Schule“ ein Spielezimmer gewonnen. Und das haben die Kinder heute mit Präsidentin Dr. Charlotte Knobloch offiziell eingeweiht.

Charlotte Knobloch: „Wir sind sehr stolz, dass unsere Sinai-Ganztagsschule mit ihrem Konzept die Juroren überzeugt hat und zu den Gewinnern eines Spielezimmers gehört. Das ist ausgezeichnet – im wahrsten Sinn des Wortes!“ Die Präsidentin dankte Rektorin Anja Weigand-Hartmann, dem Kollegium und dem Elternbeirat für ihr Engagement, das den neuen Raum erst möglich gemacht habe.

Der Wettbewerb „Spielen macht Schule“ ist eine Initiative des Vereins „Mehr Zeit für Kinder“ und des ZNL Transferzentrums für Neurowissenschaften und Lernen und wird von den Kultusministerien aller Bundesländer unterstützt. Ziel ist es, das klassische Spielen im Rahmen des Unterrichts zu fördern, denn: Spielen und Lernen sind keine Gegensätze.

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Februar 2026 | Schwat-Adar I | « »

Aktuelle Veranstaltungen


Di. 24.02.2026 | 7. Adar 5786

Kultur

„Russische Spezialitäten“ von und mit Dmitrij Kapitelman

Beginn 19:00

Buchpräsentation und Gespräch
Dienstag, 24. Februar 2026, 19 Uhr

Moderation: Ellen Presser

Eine ukrainisch-jüdisch-moldawische Familie, lebt in Leipzig, wo sie russische Spezialitäten verkauft. Und zwar an Osteuropäer, die sich zwischen russischen Flusskrebsen, ukrainischem Wodka und georgischen Sonnenblumenkernen zuhause fühlen. Doch seit dem Krieg Russlands gegen die Ukraine ist nichts mehr wie zuvor. Die Mutter glaubt den Propagandasendungen des russischen Fernsehens. Ihr Sohn, der keine Sprache mehr liebt als die russische, keinen Menschen mehr als seine Mutter, keine Stadt mehr als Kyjiw, verzweifelt. Um seine Mutter zur Vernunft zu bringen, begibt er sich per Flixbus nach Kiew. Oder wie man inzwischen liest: Kyjiw, von wo er ihr die Wahrheit mitzubringen hofft.

Dmitrij Kapitelman, geb. 28.08.1986 in Kiew, kam achtjährig als »jüdischer Kontingentflüchtling« mit seiner Familie nach Deutschland. Heute lebt er als freier Publizist in Berlin. Zudem macht er unter dem Künstlernamen Dheema Musik. Schon seine beiden vorherigen Bücher »Das Lächeln meines unsichtbaren Vaters« (2016) und »Eine Formalie in Kiew« (2021), bei Hanser Berlin erschienen, zeichnet politischer Scharfsinn und tiefgründiger Humor aus. Weiterlesen »

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