Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern

Veranstaltungen Kulturzentrum

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Di. 26.06.2018 | 13. Tamusz 5778

Beginn 19:00

»Scholem Alejchem«-Vortrag: »Yidishe muzik in Sovetn-farband beshas der tsveyter velt-milkhome« (Jiddische Musik in der Sowjetunion während des Zweiten Weltkriegs)

Vortrag von Prof. Anna Sternshis (Toron­to) in jiddischer Sprache mit Musikbeispielen

In ihrem Vortrag präsentiert Anna Shternshis  jiddische Lieder, die während des Zweiten Weltkrieges von sowjetischen Juden komponiert wurden und die ihre – sehr unterschiedlichen – Erfahrungen dokumentieren. Diese Lieder hat Prof. Sternshis erst kürzlich in einem Archiv in der Ukraine entdeckt. Sie erzählen von dem dunkelsten Kapitel jüdischer Geschichte und zeigen, welche Rolle die Musik während des Krieges.

Anna Shternshis © z. V. g.

Anna Shternshis © z. V. g.

Anna Shternshis ist Professorin für Jiddisch- und Diaspora-Studien an der Universität in Toronto, wo sie auch das Zentrum für Jüdische Studien leitet. Sie promovierte in Oxford mit dem viel beachteten Buch Soviet and Kosher: Jewish Popular Culture in the Soviet Union, 19231939. Die sowjetisch-jüdische Geschichte während und nach dem Zweiten Weltkrieg gehört zu den Schwerpunkten ihrer Forschung.

Gestiftet von Dr. Paul und Diana Tauchner zum Gedenken an Dr. Maximilian und Henriette Tauchner sel. A.

Eintritt frei

Veranstalter: Lehrstuhl für jüdische Geschichte & Kultur a.d. LMU und Kulturzentrum d. Israelitischen Kultusgemeinde

Veranstaltungsort: Ludwig-Maximilians-Universität, Kurt-Huber-Platz 2, Lehrturm, Raum W201 (gegenüber dem Hauptgebäude)

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Februar 2026 | Schwat-Adar I | « »

Aktuelle Veranstaltungen


Di. 24.02.2026 | 7. Adar 5786

Kultur

„Russische Spezialitäten“ von und mit Dmitrij Kapitelman

Beginn 19:00

Buchpräsentation und Gespräch
Dienstag, 24. Februar 2026, 19 Uhr

Moderation: Ellen Presser

Eine ukrainisch-jüdisch-moldawische Familie, lebt in Leipzig, wo sie russische Spezialitäten verkauft. Und zwar an Osteuropäer, die sich zwischen russischen Flusskrebsen, ukrainischem Wodka und georgischen Sonnenblumenkernen zuhause fühlen. Doch seit dem Krieg Russlands gegen die Ukraine ist nichts mehr wie zuvor. Die Mutter glaubt den Propagandasendungen des russischen Fernsehens. Ihr Sohn, der keine Sprache mehr liebt als die russische, keinen Menschen mehr als seine Mutter, keine Stadt mehr als Kyjiw, verzweifelt. Um seine Mutter zur Vernunft zu bringen, begibt er sich per Flixbus nach Kiew. Oder wie man inzwischen liest: Kyjiw, von wo er ihr die Wahrheit mitzubringen hofft.

Dmitrij Kapitelman, geb. 28.08.1986 in Kiew, kam achtjährig als »jüdischer Kontingentflüchtling« mit seiner Familie nach Deutschland. Heute lebt er als freier Publizist in Berlin. Zudem macht er unter dem Künstlernamen Dheema Musik. Schon seine beiden vorherigen Bücher »Das Lächeln meines unsichtbaren Vaters« (2016) und »Eine Formalie in Kiew« (2021), bei Hanser Berlin erschienen, zeichnet politischer Scharfsinn und tiefgründiger Humor aus. Weiterlesen »

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