Kultur
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Mo. 20.07.2020 | 28. Tamusz 5780
Beginn 19:00Reden über Gott und die Welt: Ellen Presser im Gespräch mit Ruth Melcer auf IKG LIVE!
Montag, 20. Juli 2020, 19 Uhr auf IKG LIVE!
Die Zeitzeugin Ruth Melcer, 2015 mit ihrem Kochbuch über »Die wunderbaren Rezepte meiner jüdischen Familie« und ihrer Überlebensgeschichte erstmals an die Öffentlichkeit getreten, unterhält sich mit Ellen Presser unter dem Motto »Reden über Gott und die Welt«. Was ihre Kindheit und Jugend überschattete, war das Los einer ganzen jüdischen Generation. Was Melcer dieser Tage wahrnimmt, reflektiert aktuelle Beobachtungen und Sorgen von Juden in und außerhalb Deutschlands.

Ruth Melcer © Marina Maisel
Ruth Melcer, geb. 1935, überlebte verschiedene Lager und wurde 1945 in Auschwitz-Birkenau befreit. 1946 kam sie mit ihrer Familie nach München, ging für kurze Zeit nach Israel und kehrte nach München zurück. Die dreifache Mutter und sechsfache Großmutter wohnte und arbeitete von 1959 bis 1990 in Augsburg, seit 1991 lebt sie wieder in München. 2015 erschien bei Gerstenberg »Ruths Kochbuch. Die wunderbaren Rezepte meiner jüdischen Familie«, das sie gemeinsam mit Ellen Presser herausgegeben hat.
Veranstalter: Kulturzentrum der IKG München und Oberbayern und Club der Altstipendiaten der Hanns-Seidel-Stiftung e.V. (CdAS e.V.).
Einwahldaten: www.ikg-live.de, Benutzername ikg, Passwort live
Ab dem 21. Juli auch in der Mediathek auf www.ikg-live.de abrufbar.
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Aktuelle Veranstaltungen
Di. 24.02.2026 | 7. Adar 5786
Kultur
„Russische Spezialitäten“ von und mit Dmitrij Kapitelman
Beginn 19:00Buchpräsentation und Gespräch
Dienstag, 24. Februar 2026, 19 Uhr
Moderation: Ellen Presser
Eine ukrainisch-jüdisch-moldawische Familie, lebt in Leipzig, wo sie russische Spezialitäten verkauft. Und zwar an Osteuropäer, die sich zwischen russischen Flusskrebsen, ukrainischem Wodka und georgischen Sonnenblumenkernen zuhause fühlen. Doch seit dem Krieg Russlands gegen die Ukraine ist nichts mehr wie zuvor. Die Mutter glaubt den Propagandasendungen des russischen Fernsehens. Ihr Sohn, der keine Sprache mehr liebt als die russische, keinen Menschen mehr als seine Mutter, keine Stadt mehr als Kyjiw, verzweifelt. Um seine Mutter zur Vernunft zu bringen, begibt er sich per Flixbus nach Kiew. Oder wie man inzwischen liest: Kyjiw, von wo er ihr die Wahrheit mitzubringen hofft.
Dmitrij Kapitelman, geb. 28.08.1986 in Kiew, kam achtjährig als »jüdischer Kontingentflüchtling« mit seiner Familie nach Deutschland. Heute lebt er als freier Publizist in Berlin. Zudem macht er unter dem Künstlernamen Dheema Musik. Schon seine beiden vorherigen Bücher »Das Lächeln meines unsichtbaren Vaters« (2016) und »Eine Formalie in Kiew« (2021), bei Hanser Berlin erschienen, zeichnet politischer Scharfsinn und tiefgründiger Humor aus. Weiterlesen »
Israelitische Kultusgemeinde
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