Kultur
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9. März 2022
»Rafi, Judenbub. Die Rückkehr der Seligmanns nach Deutschland«
Buchpräsentation und Gespräch mit Rafael Seligmann und Christian Ude
Dienstag, 22. März 2022, 19 Uhr
im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus
Wie sehr Juden mit der Geschichte in Deutschland verbunden waren und sind, beschreibt der Publizist Rafael Seligmann historisch genau und emotional berührend in seiner bislang dreiteiligen familiengeschichtlichen Roman-Reihe »Lauf, Ludwig, lauf! Eine Jugend zwischen Synagoge und Fußball« in Ichenhausen, »Hannah und Ludwig. Heimatlos in Tel Aviv« sowie aktuell »Rafi, Judenbub«, die seine Eltern und ihn 1957 zurück nach Deutschland und nach München führt. Während die Eltern ihre verlorene Heimat suchen, muss der zehnjährige Rafi in einem fremden Land Fuß fassen. Seine Entscheidung Politologie zu studieren, hat gewiss damit zu tun, dass er die Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, ihrer Verdrängungsmechanismen und den in ihr fortdauernden alt-neuen Antisemitismus verstehen will.

Rafael Seligmann (l.) mit Charlotte Knobloch und Christian Ude © Sharon Bruck
Grußwort: Dr. h.c. Charlotte Knobloch, Präsidentin der IKG München und Oberbayern
Autor: Rafael Seligmann
Moderation: Christian Ude, Alt-Oberbürgermeister und Autor
Der Eintritt ist frei.
Anmeldung erforderlich: Telefon (089) 202400-491 oder karten@ikg-m.de
Veranstalter: Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern
Veranstaltungsort: Jüdisches Gemeindezentrum, St.-Jakobs-Platz 18, 80331 München
Corona-Regeln: Für den Zugang gilt die 2G-Regelung (voll geimpft oder genesen), bei allen Veranstaltungen gilt FFP2-Maskenplicht. Grundsätzlich finden die Corona-Regeln der Bayerischen Staatsregierung für Kulturveranstaltungen Anwendung. Nähere Informationen erhalten Sie auf der Webseite des Kulturzentrums oder unter (089) 20 24 00-491.

Buchcover © Langen Müller
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Aktuelle Veranstaltungen
Mi. 25.03.2026 | 7. Nissan 5786
Kultur
„Un Tango Para Rachel“
Beginn 19:00Kurzspielfilm & Konzert
Mittwoch, 25. März 2026, 19 Uhr
Beitrag zu den 17. Jüdischen Filmtagen
Deutschlandpremiere
Argentinien, USA, Schweiz 2025, 25 Min.
Regie/ Drehbuch / Produktion: Lea Kalisch
Darsteller: Sabrina Birmajer, Luciano Borges, Martín Goldber, Lea Kalisch
Im Jahr 1915 entdeckt eine religiöse junge Jüdin den Tango und begibt sich ausgerechnet in ein Bordell in Buenos Aires, um mehr darüber zu erfahren. Dort begegnet sie der Prostituierten Rivka. Es wird eine Reise der Befreiung.
Anschließend Kurzinterview mit der Allroundkünstlerin und Konzert »Yiddish & Tango« mit Lea Kalisch (Gesang), begleitet von Tobias Moss (Gitarre) und Pavel Shalman (Violine)
Die gebürtige Schweizerin Lea Kalisch und der Amerikaner Rabbi T sind ein junges, dynamisches Duo, das jüdische Musik mit einem frischen Twist zu neuem Leben erweckt, hier ergänzt durch den Wiener Musiker Pavel Shalman. Tobias Moss ist im Hauptberuf seit 2024 Rabbiner der liberalen Gemeinde Or Chadasch in Wien. Seine Frau Lea, genannt die rappende Rebbetzin und Yiddish Queen of Pop, ist Sängerin, Songtexterin, Schauspielerin und inzwischen auch Filmemacherin. Weiterlesen »
Israelitische Kultusgemeinde
München und Oberbayern K.d.ö.R.
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