Kultur
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Di. 05.11.2019 | 7. Cheschwan 5780
Beginn 20:00November 1938 und 1939 in München: Geschichte und Erinnerung
Öffentliche Abendveranstaltung im Rahmen der Konferenz »Lessons and Legacies«
Dienstag, 5. November 2019, 20 Uhr
Achtung, neue Uhrzeit!
Die Zeitzeugin Dr. h. c. Charlotte Knobloch berichtet in ihrem Beitrag »Ein Wort zur Erinnerung« über ihre Kindheit in München unter besonderer Berücksichtigung der Ereignisse vom 9. November 1938.
Ferner wird der selten zu sehende historische Film »Abbruch der Synagoge 1938« gezeigt. Der Historiker Prof. Dr. Alan E. Steinweis (University of Vermont, USA) stellt wenig bekannte Zusammenhänge zwischen der Pogromnacht 1938 und dem Anschlag von Georg Elser auf Adolf Hitler im Bürgerbräukeller 1939 her.

Im Gang der Erinnerung © IKG
Der Eintritt ist frei.
Anmeldung erbeten telefonisch unter (089) 20 24 00-491 oder per E-Mail an karten@ikg-m.de.
Veranstalter: Leibniz Institute for Contemporary History, Zentrum für Holocaust-Studien am Institut für Zeitgeschichte, Bundeszentrale für politische Bildung, Holocaust Educational Foundation of Northwestern University sowie Ludwig-Maximilians-Universität München mit Unterstützung des Kulturzentrums der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern
Veranstaltungsort: Jüdisches Gemeindezentrum, St.-Jakobs-Platz 18, 80331 München
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Aktuelle Veranstaltungen
So. 08.02.2026 | 21. Schwat 5786
Kultur
Buchpremiere „Die Mühlsteins. Eine jüdisch-böhmische Geschichte“
Beginn 17:00Buchvorstellung und Gespräch
Sonntag, 8. Februar 2026, 17 Uhr
Grußwort: Dr. h.c. mult. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern
Autorengespräch: Prof. Dr. C. Bernd Sucher, Vorstandsvorsitzender der Liberalen Jüdischen Gemeinde München Beth Shalom
Ausschnitte aus dem Buch liest Armand Presser.
Ausgehend von den Erzählungen seiner Eltern, Überlebenden von Theresienstadt und Auschwitz, und basierend auf umfassenden Recherchen hat Jan Mühlstein seine Familienchronik „Die Mühlsteins. Eine jüdisch-böhmische Geschichte“ verfasst. Er schildert den Wandel der jüdischen Lebenswelten in Böhmen, der mit den Reformen des Kaisers Josef II. im ausgehenden 18. Jahrhundert beginnt und entlang der Bruchlinien der „Konfliktgemeinschaft“ verläuft, die Tschechen und Deutschböhmen bilden. Nachgezeichnet wird so eine erfolgreiche Emanzipation der böhmischen Juden, die mit der rechtlichen und gesellschaftlichen Gleichstellung der Juden und ihrem wirtschaftlichen Erfolg in der Tschechoslowakei der Zwischenkriegszeit ihre Vollendung erreicht und einen schrecklichen Rückfall – aber nicht ihr Ende – in der Schoa findet. Die Familiengeschichte lässt sich aber auch als eine Warnung lesen, die Wirkmächtigkeit des scheinbar zu einer Randerscheinung geschrumpften Antisemitismus nicht zu unterschätzen. Weiterlesen »
Israelitische Kultusgemeinde
München und Oberbayern K.d.ö.R.
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80331 München
Tel: +49 (0)89 20 24 00 -100
Fax: +49 (0)89 20 24 00 -170
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