Veranstaltungen Kulturzentrum
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So. 18.09.2016 | 15. Elul 5776
Beginn 18:00Musikalische Lesung: „Liebling, mein Herz läßt Dich grüßen!“
Annette Postel singt Heymann

Heymann-Plakat-Motiv – www.annette-postel.com
Zum 120. Geburtstag von Werner Richard Heymann präsentiert die Chanson-Sängerin Annette Postel bekannte und unbekannte Lieder eines der prominentesten Film-Komponisten der 1930er Jahre. Weltberühmte Schlager wie »Liebling, mein Herz läßt Dich grüßen!«, »Irgendwo auf der Welt gibts ein kleines bißchen Glück!« und »Das gibts nur einmal!« gehören in das breite Repertoire. Elisabeth Trautwein-Heymann, Tochter des großen Komponisten, liest aus den Memoiren ihres Vaters. Susanne Klar begleitet Annette Postel am Klavier.
Werner Richard Heymann, 1896 in Königsberg geboren, war Mitbegründer des literarisch-musikalischen Kabaretts und Generealmusikdirektor der UFA zur Stummfilm-Zeit. In der kurzen Phase des Tonfilms vor 1933 war Heymann der bedeutendste UFA-Komponist. Im französischen Exil komponierte er Operetten, in Hollywood für über 40 Filme, darunter Lubitschs »Ninotschka«. Sein Werk ist umfangreich und vielfältig; es umfasst u. a. Operetten, Kabarett- und Filmmusiken, Schlager und Chansons. Seine Lieder wurden neben anderen von Lilian Hervey, Willy Fritsch, Heinz Rühmann und den Comedian Harmonists interpretiert.
Lesung: Elisabeth Trautwein-Heymann
Gesang: Annette Postel
Klavier: Susanne Klar
Eintritt: 12 Euro / ermäßigt 8 Euro
Karten unter (089) 20 24 00 491, per E-Mail karten@ikg-m.de sowie an der Abendkasse.
Veranstalter: Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde
Veranstaltungsort: Jüdisches Gemeindezentrum, St.-Jakobs-Platz 18
Weiterführende Infos:
„Irgendwo auf der Welt“, Annette Postel singt Werner Richard Heymann. Ein Hörbuch mit Interviews von: Heymann-Tochter Elisabeth, Georg Kreisler, Gert Wilden, Annette Postel. Annette Postel (Gesang), Salonorchester Schwanen, Susanne Klar (Piano).
Wolfgang Trautwein: „Werner Richard Heymann. Berlin, Hollywood und kein Zurück“, Jüdische Miniaturen Bd. 113, 80 S., Broschur, Verlag Hentrich & Hentrich, Berlin 2011.
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Aktuelle Veranstaltungen
Di. 09.06.2026 | 24. Siwan 5786
Kultur
„Vier Tage im Juni. Eine nahöstliche Tetralogie. Mossul – Tel Aviv – Babel – Istanbul“ mit Mona Yahia
Beginn 19:00Lesung und Gespräch
Dienstag, 9. Juni 2026, 19 Uhr
In ihrem Roman »Vier Tage. Eine nahöstliche Tetralogie« erzählt Mona Yahia die Geschichte einer jüdischen Familie zwischen Mossul, Tel Aviv, Babel und Istanbul. Ausgehend von einem Wendepunkt im Jahr 1918 entfaltet sich über vier Generationen hinweg ein vielschichtiges Panorama von Aufbruch, Verlust und Exil. In eindringlichen Momentaufnahmen – jeweils verdichtet auf einen einzigen Tag – verknüpft die Autorin persönliche Schicksale mit den Umbrüchen des 20. Jahrhunderts und stellt die Frage nach Zugehörigkeit, Erinnerung und dem eigenen Platz in der Welt. Weiterlesen »
Mo. 15.06.2026 | 30. Siwan 5786
Kultur
Buchvorstellung mit Tuvia Tenenbom: „Wie nennt Ihr dieses Land hier? Unter Siedlern“
Beginn 19:00Buchpräsentation und Gespräch
Mit Fotos von Isi Tenenbom
Montag, 15. Juni 2026, 19 Uhr
Nach seinen Expeditionen »Allein unter Deutschen«, war er allein unter Juden, Amerikanern, Flüchtlingen und orthodoxen Juden. Inzwischen verbrachte Tenenbom acht Monate im Westjordanland unter Siedlern und sprach mit allen: religiösen Zionisten, politisch engagierten Siedlern, antizionistischen Charedim, mit Menschen, die aus wirtschaftlichen Gründen dort leben, mit Aktivisten, Journalisten, Politikern und Palästinensern.
Je mehr Gespräche er führte, desto deutlicher wurde: Ein einheitliches Bild lässt sich angesichts dieser komplexen Gemengelage nicht zeichnen. Gewalt verschweigt er nicht: »Ich gebe niemandem einen ›Rabatt‹. Ich weise nur darauf hin, dass dies ein kleiner Teil einer äußerst komplexen Geschichte ist – einer Geschichte mit vielen Schichten.« Weiterlesen »
Mi. 17.06.2026 | 2. Tamusz 5786
Kultur
Scholem-Alejchem-Vortrag: „ביכער פֿאַר אַלע“ – „Bücher für alle – populäre jiddische Literatur in Osteuropa, 1860 – 1914“
Beginn 18:15Scholem-Alejchem-Vortrag in ondenk fun Evita Wiecki s“l
Mittwoch, 17. Juni 2026, 18:15 Uhr
Vortrag in jiddischer Sprache
- Begrüßung: Prof. Dr. Martina Niedhammer
- Einführung: Dr. Dasha Vakhrushova
Seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde der jiddische Buchmarkt in Osteuropa neben traditionell-religiöser chassidischer Literatur immer mehr auch von weltlichen Publikationen geprägt. Diese neuen Texte richteten sich an ein breiteres jiddischsprachiges Lesepublikum, das tatsächlich großes Interesse an den neuen Formen und Inhalten zeigte. In dieser Zeit erschienen auch die ersten jiddischen Zeitungen, ein erschwingliches und leicht zugängliches Mittel der Verbreitung allgemeinen Wissens und aufklärerischer Ideen. Allmählich wurden diese Zeitungen zu einer wichtigen Bühne für literarische Werke unterschiedlichster Qualität. Der Vortrag möchte die große Bandbreite jiddischer Publikationen aufzeigen, zu denen jiddische Leser von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs Zugang hatten, und stellt eine repräsentative Auswahl dieser Werke vor. Dazu gehören belletristische Werke diverser Genres und Stilrichtungen von verschiedener Qualität, darunter die sogenannte shund-literatur [Trivialliteratur] sowie populärwissenschaftliche Werke, die auf die Bedürfnisse der osteuropäischen jiddischen Leserschaft zugeschnitten waren. Weiterlesen »
Israelitische Kultusgemeinde
München und Oberbayern K.d.ö.R.
St.-Jakobs-Platz 18
80331 München
Tel: +49 (0)89 20 24 00 -100
Fax: +49 (0)89 20 24 00 -170
E-Mail: empfang@ikg-m.de


