Veranstaltungen Kulturzentrum
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Do. 10.09.2015 – Do. 10.09.2015 | 26. Elul 5775
Beginn 19:00»Mit meiner Schreibmaschine – Geschichten und Begegnungen«
Lesung aus seinem neuesten Buch und Gespräch mit Georg Stefan Troller – im Rahmen der jüdischen Kulturtage.
Noch keine 17 Jahre alt musste Georg Stefan Troller aus seiner Heimatstadt Wien emigrieren. Er kehrte als amerikanischer Soldat zurück. Seit 1949 lebt er in Paris. Zehn Jahre schuf er hier für das deutsche Fernsehen seine berühmte Sendung »Pariser Journal«, danach an die hundert weitere Dokumentarfilme aus aller Welt. Er drehte sie für einen deutschen Kulturraum, in dem er aber selbst nicht mehr beheimatet ist. „Man emigriert eben auf Lebenszeit“, sagt er in einem seiner Texte. In seinem neuesten Buch (Edition Memoria 2013), einer Zusammenstellung seiner Essays aus „Lettre International“ und „Die Zeit“ berichtet Troller von zahlreichen Begegnungen.
Moderation: Ellen Presser
Eintritt 5,– Euro.
Anmeldung erbeten unter (089)202400-491 oder per Email: karten@ikg-m.de
Veranstalter: Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde
Veranstaltungsort: Jüdisches Gemeindezentrum, St.-Jakobs-Platz 18
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Januar 2026 | Tewet-Schwat
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Aktuelle Veranstaltungen
So. 08.02.2026 | 21. Schwat 5786
Kultur
Buchpremiere „Die Mühlsteins. Eine jüdisch-böhmische Geschichte“
Beginn 17:00Buchvorstellung und Gespräch
Sonntag, 8. Februar 2026, 17 Uhr
Grußwort: Dr. h.c. mult. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern
Autorengespräch: Prof. Dr. C. Bernd Sucher, Vorstandsvorsitzender der Liberalen Jüdischen Gemeinde München Beth Shalom
Ausschnitte aus dem Buch liest Armand Presser.
Ausgehend von den Erzählungen seiner Eltern, Überlebenden von Theresienstadt und Auschwitz, und basierend auf umfassenden Recherchen hat Jan Mühlstein seine Familienchronik „Die Mühlsteins. Eine jüdisch-böhmische Geschichte“ verfasst. Er schildert den Wandel der jüdischen Lebenswelten in Böhmen, der mit den Reformen des Kaisers Josef II. im ausgehenden 18. Jahrhundert beginnt und entlang der Bruchlinien der „Konfliktgemeinschaft“ verläuft, die Tschechen und Deutschböhmen bilden. Nachgezeichnet wird so eine erfolgreiche Emanzipation der böhmischen Juden, die mit der rechtlichen und gesellschaftlichen Gleichstellung der Juden und ihrem wirtschaftlichen Erfolg in der Tschechoslowakei der Zwischenkriegszeit ihre Vollendung erreicht und einen schrecklichen Rückfall – aber nicht ihr Ende – in der Schoa findet. Die Familiengeschichte lässt sich aber auch als eine Warnung lesen, die Wirkmächtigkeit des scheinbar zu einer Randerscheinung geschrumpften Antisemitismus nicht zu unterschätzen. Weiterlesen »
Israelitische Kultusgemeinde
München und Oberbayern K.d.ö.R.
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