Kultur
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Do. 17.10.2019 | 18. Tischri 5780
Beginn 19:00»Lion und die Feuchtwangers – eine historische Familienaufstellung«
Vortrag von Dr. Heike Specht im Rahmen der 9. Konferenz der International Feuchtwanger Society
Donnerstag, 17. Oktober 2019, 19 Uhr
Lion Feuchtwanger verband mit seiner Familie zeitlebens eine Art Hass-Liebe. Einerseits war er tief geprägt vom jüdischen Wissen und Selbstbewusstsein, das sie zusammenhielt. Andererseits fühlte sich der Bohème und Intellektuelle oft eingeengt von der Bürgerlichkeit dieser angesehenen und verzweigten Honoratiorenfamilie. Die Jahre der Verfolgung stellten den Familienzusammenhalt vor neue Herausforderungen.
Heike Spechts Dissertation »Die Feuchtwangers. Familie, Tradition und jüdisches Selbstverständnis« erschien 2007 bei Wallstein.

Die Feuchtwangers © Wallstein
Grußworte:
Dr. h.c. Charlotte Knobloch, Präsidentin der IKG München & Oberbayern
Klaus Peter Rupp, in Vertretung des Oberbürgermeisters der Landeshauptstadt München
Prof. Dr. Edgar Feuchtwanger
Prof. Dr. Ian Wallace, International Feuchtwanger Society
Dr. Andreas Heusler, Stadtarchiv München
Der Eintritt ist frei.
Anmeldung: ifs.muenchen.2019@gmail.com oder (089) 233-30816
Veranstalter: Stadtarchiv München, International Feuchtwanger Society, NS-Dokumentationszentrum München und Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde
München und Oberbayern
Veranstaltungsort: Jüdisches Gemeindezentrum, St.-Jakobs-Platz 18, 80331 München
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Aktuelle Veranstaltungen
So. 08.02.2026 | 21. Schwat 5786
Kultur
Buchpremiere „Die Mühlsteins. Eine jüdisch-böhmische Geschichte“
Beginn 17:00Buchvorstellung und Gespräch
Sonntag, 8. Februar 2026, 17 Uhr
Grußwort: Dr. h.c. mult. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern
Autorengespräch: Prof. Dr. C. Bernd Sucher, Vorstandsvorsitzender der Liberalen Jüdischen Gemeinde München Beth Shalom
Ausschnitte aus dem Buch liest Armand Presser.
Ausgehend von den Erzählungen seiner Eltern, Überlebenden von Theresienstadt und Auschwitz, und basierend auf umfassenden Recherchen hat Jan Mühlstein seine Familienchronik „Die Mühlsteins. Eine jüdisch-böhmische Geschichte“ verfasst. Er schildert den Wandel der jüdischen Lebenswelten in Böhmen, der mit den Reformen des Kaisers Josef II. im ausgehenden 18. Jahrhundert beginnt und entlang der Bruchlinien der „Konfliktgemeinschaft“ verläuft, die Tschechen und Deutschböhmen bilden. Nachgezeichnet wird so eine erfolgreiche Emanzipation der böhmischen Juden, die mit der rechtlichen und gesellschaftlichen Gleichstellung der Juden und ihrem wirtschaftlichen Erfolg in der Tschechoslowakei der Zwischenkriegszeit ihre Vollendung erreicht und einen schrecklichen Rückfall – aber nicht ihr Ende – in der Schoa findet. Die Familiengeschichte lässt sich aber auch als eine Warnung lesen, die Wirkmächtigkeit des scheinbar zu einer Randerscheinung geschrumpften Antisemitismus nicht zu unterschätzen. Weiterlesen »
Israelitische Kultusgemeinde
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