Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern

Jugend

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6. März 2012

Jewrovision 2012: München holt den Pott

Die Gewinner der Jewrovision 2012: Neshama München. Foto: David Friedmann

Das Gewinner-Team Neshama. Foto: David Friedmann

München, 4.3.2012. Das Team vom Jugendzentrum Neshama der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern hat die 11. Jewrovision gewonnen. Der größte jüdische Gesangs- und Tanzwettbewerb Europas fand am 3. März 2012 in der Zenith Halle in München statt. Teilgenommen haben mehr als 700 jüdische Kinder und Jugendliche aus ganz Deutschland.

Von Katrin Richter, Jüdische Allgemeine. Es war knapp, aber um kurz vor ein Uhr Sonntagnacht stand das Ergebnis in der Münchener Zenith-Halle fest: Das Jugendzentrum (JuZe) Neshama ist der Gewinner der Jewrovision 2012. Der Sieger aus dem vergangenen Jahr, das Berliner JuZe Olam, belegte den zweiten Platz. Die Kinder und Jugendlichen von Amichai aus Frankfurt am Main kamen mit ihrem Auftritt auf Platz drei.

Somit wird der Gesangswettbewerb im kommenden Jahr wieder in der bayerischen Landeshauptstadt sein. Die Münchener freut es. Jugendzentrumsleiter Marat Schlafstein, der gemeinsam mit seinem Team den Abend organisiert hatte, wird nach dem Mini-Machane, in dessen Rahmen die Jewrovision stattgefunden hatte, erst einmal eine große Mütze Schlaf nehmen müssen. Denn, so sagte die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde, Charlotte Knobloch, in ihrer kurzen Ansprache: Marat habe seit zwei Wochen nicht geschlafen und kaum gegessen.

Die Teilnehmer der Jewrovision 2012. Foto: David Friedmann

Die Teilnehmer der Jewrovision 2012. Foto: David Friedmann

Kein Wunder, galt es doch, eine Veranstaltung zu organisieren, die seit dem Jahr 2000 kontinuierlich gewachsen ist. Von einer kleinen Bühne im hessischen Bad Sobernheim in eine mittelgroße Halle.

Auch in diesem Jahr wurden die Leiter und Gruppenverantwortlichen der Jugendzentren bei der Bewertung wieder von einer prominenten Jury unterstützt. Musikjournalist Peter Urban, Sängerin Raffaela Wais, Schauspielerin Susan Sideropoulos und Nachumi Rosenblatt, Jugendreferent bei der Zentralwohfahrtsstelle.

Den Blog zum Nachlesen finden Sie unter juedische-allgemeine.de

Lesen Sie mehr am Donnerstag in der Printausgabe der Jüdischen Allgemeinen und erfahren Sie, warum Susan Sideropoulos gern den Job mit dem Moderator tauschen möchte, welcher Act dem »Voice of Germany«-Kandidaten Sahar Haluzy am besten gefallen hat und wie bei der Aftershowparty gefeiert wurde.

Die Platzierung

Sieger der Performance ist das Jugendzentrum “Neshama” – München.

Den Preis für das beste Video bekam “Amichai” – Frankfurt.

  1. „Neshama“ aus München
  2. „Olam“ aus Berlin
  3. „Amichai“ aus Frankfurt
  4. „Emuna“ aus Dortmund
  5. „Jachad“ aus Köln
  6. „Kadima“ aus Düsseldorf
  7. „Ekew“ aus Freiburg
  8. „Halew“ aus Stuttgart
  9. „Agada“ aus Recklinghausen
  10. „Tikwatejnu“ aus Duisburg-Mülheim-Oberhausen
  11. „Re’ut“ aus Karlsruhe

 

Impressionen

Foto: © David Friedmann
https://www.facebook.com/DavidFriedmannPhotography

Weitere Fotos und alle wichtigen Informationen
zum Wettbewerb und der Show unter:

jewrovision.de

live.jewrovision.de

jewrovision2012-muenchen.de

sowie im Blog der Jüdischen Allgemeinen
unter juedische-allgemeine.de.

Presseschau:

 

 J2012 Promo-Trailer

 

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Mo. 16.03.2026 | 27. Adar 5786

Kultur

Spielfilm: »Sallah – oder: Tausche Tochter gegen Wohnung«

Beginn 19:00

Montag, 16. März 2026, 19 Uhr
Beitrag zu den 17. Jüdischen Filmtagen

Israel 1964, 98 Min., Originalsprache Hebräisch, dt. F.
Regie: & Drehbuch: Ephraim Kishon
Produktion: Menahem Golan, Musik: Yohanan Zaray
Kamera: Floyd Crosby & Nissim Leon
Darsteller: Chaim Topol als Sallah Shabati, Geula Nuni als Habbubah Shabati, Gila Almagor als Bathsheva Sosialit u.v.a.

Der jemenitische Jude Sallah Shabati wandert mit seiner kinderreichen Familie nach Israel ein. Bis zum versprochenen Einzug in eine Neubauwohnung haust man in einer Baracke in einem Übergangs-Camp. Sallah, der über seinen Clan Familie wie ein König herrscht, lebt lieber in den Tag als selbst zu arbeiten.  Im Lexikon des Internationalen Films heißt es, der Film schildere mit liebenswürdiger Selbstkritik »den Kampf mit dem modernen technischen Leben und die Schwierigkeiten des jungen Staates: Geistreiche Unterhaltung mit Witz, Humor und glänzenden Darstellern«. 1964 wurde er als bester fremdsprachiger Film für den Oscar nominiert und u. a. mit zwei Golden Globes ausgezeichnet. Weiterlesen »

Mi. 25.03.2026 | 7. Nissan 5786

Kultur

„Un Tango Para Rachel“

Beginn 19:00

Kurzspielfilm & Konzert
Mittwoch, 25. März 2026, 19 Uhr
Beitrag zu den 17. Jüdischen Filmtagen

Deutschlandpremiere

Argentinien, USA, Schweiz 2025, 25 Min.
Regie/ Drehbuch / Produktion: Lea Kalisch
Darsteller: Sabrina Birmajer, Luciano Borges, Martín Goldber, Lea Kalisch

Im Jahr 1915 entdeckt eine religiöse junge Jüdin den Tango und begibt sich ausgerechnet in ein Bordell in Buenos Aires, um mehr darüber zu erfahren. Dort begegnet sie der Prostituierten Rivka. Es wird eine Reise der Befreiung.

Anschließend Kurzinterview mit der Allroundkünstlerin und Konzert »Yiddish & Tango« mit Lea Kalisch (Gesang), begleitet von Tobias Moss (Gitarre) und Pavel Shalman (Violine)

Die gebürtige Schweizerin Lea Kalisch und der Amerikaner Rabbi T sind ein junges, dynamisches Duo, das jüdische Musik mit einem frischen Twist zu neuem Leben erweckt, hier ergänzt durch den Wiener Musiker Pavel Shalman. Tobias Moss ist im Hauptberuf seit 2024 Rabbiner der liberalen Gemeinde Or Chadasch in Wien. Seine Frau Lea, genannt die rappende Rebbetzin und Yiddish Queen of Pop, ist Sängerin, Songtexterin, Schauspielerin und inzwischen auch Filmemacherin. Weiterlesen »

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