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Jugend

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3. März 2013

„Jachad“ aus Köln gewinnt Jewrovision

Das Jugendzentrum „Jachad“ aus Köln hat die Jewrovision 2013 gewonnen. Unter großem Jubel der 1.200 Gäste in der Kleinen Olympiahalle in München nahmen die Jugendlichen um Mitternacht den Pokal entgegen.

Unter dem Motto „The Future is Now“ hatten sich am 2. März 2013 zwölf Jugendzentren an dem größten jüdischen Tanz- und Gesangswettbewerb Europas beteiligt.

Die zuschauer erlebten einen wunderbaren Abend mit viel Begeisterung erlebt. Die Kreativität und Begabung der jungen Leute war beeindruckend. Alle Gruppen zeigten tolle Show-Acts und machten es der Jury nicht leicht.

Moderiert wurde die Shoe von Susan Sideropoulos, bekannt aus der RTL-Show „Traumhochzeit“. Voller Spannung verfolgten alle Teilnehmer die Punktevergabe. Die Jury-Mitglieder, darunter der Sänger Gil Ofarim, machten sich die Auswahl nicht leicht. Auch die Jugendzentren selbst durften Punkte vergeben. Zum Schluss lag Köln knapp vorne. Auf den zweiten Platz kam das Jugendzentrum „Olam“ aus Berlin, auf Rang drei „Neshama“ aus München.

Die Jewrovision 2013 stand unter der Schirmherrschaft des Staatsministers für Kultur und Medien, Bernd Neumann, sowie des Präsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr. Dieter Graumann. Teilnehmen durften jüdische Jugendliche zwischen zehn und 19 Jahren aus ganz Deutschland gemeinsam mit dem Jugendzentrum ihrer jüdischen Gemeinde.

Nach dem Vorbild des Eurovision Song Contests wurde die Jewrovision 2002 im hessischen Bad Sobernheim ins Leben gerufen. Anschließend wurde die Ausrichtung des Events jeweils an die Gemeinde der Sieger-Stadt übergeben. Wo die nächste Jewrovision stattfindet, wird noch festgelegt.

Alle weiteren Informationen unter www.jewrovision.de.

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So. 30.11.2025 | 10. Kislew 5786

Kultur

„Das Sterben der Demokratie“: Ein Abend mit Richard C. Schneider und Peter R. Neumann

Beginn 18:00

Buchpräsentation und Gespräch
Sonntag, 30. November 2025, 18 Uhr

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Weltweit gewinnen Rechtspopulisten massiv an Unterstützung und gefährden die liberale Demokratie. Peter R. Neumann, einer der international renommiertesten Extremismus-Experten, und der vielfach ausgezeichnete Journalist und Dokumentarfilmer Richard C. Schneider haben sich unter anderem in Ungarn, Frankreich, den Niederlanden, Italien und den USA umgesehen. Ihre augenöffnende Recherche (Rowohlt Berlin) zeigt wie unter einem Brennglas, welcher Gefahr Deutschland gegenübersteht. Weiterlesen »

Mi. 03.12.2025 | 13. Kislew 5786

Kultur

„Vom Überleben ins Leben“: Eine jüdische Biografie im München der Nachkriegszeit mit Roman Haller

Beginn 19:00

Buchpräsentation und Gespräch
Mittwoch, 3. Dezember 2025, 19 Uhr

Vorstellung der Autobiografie von Roman Haller

Moderation: Shahrzad Osterer (BR)

Roman Haller erzählt von seiner Geburt 1944 in einem Waldversteck in Polen, vom Aufwachsen in Deutschland, einem Land, das seine Eltern ermordet hätte, wenn es ihrer in der NS-Zeit habhaft geworden wäre, vom jüdischen Alltag zwischen Schwarzmarkt und Schulbank, Davidstern und Lederhose. Mit Humor schildert er, wie das Leben trotz allem weiterging und wie er seinen Platz im München der Nachkriegszeit fand. Weiterlesen »

Do. 04.12.2025 | 14. Kislew 5786

Kultur

„Schweigend stand sie vor der geschlossenen Tür“ – Zwiesprache mit Zeruya Shalev und Anne Birkenhauer

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Lesung und Gespräch
Donnerstag, 4. Dezember 2025, 19 Uhr

Die Schriftstellerin Zeruya Shalev und Anne Birkenhauer, ihre Übersetzerin, unterhalten sich auf Hebräisch und Deutsch über Shalevs vorletzten Roman »Schicksal«.

Lesung in hebräischer und deutscher Sprache

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