Jugend
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18. August 2011
Internationale Demokratiekonferenz Leipzig 2011
Die 2. Internationale Demokratiekonferenz Leipzig 2011 wird sich unter dem Motto „Wir sind Demokratie!“ am 13./14. Oktober 2011 dem Thema „Jugend und Politik im Dialog“ widmen. Die Konferenz wendet sich insbesondere an Schüler und Studenten im Alter von 14 bis 27 Jahren. Etwa 450 Interessierte werden im Oktober in Leipzig erwartet, darunter circa 100 Leipziger Jugendliche, Vertreter des europäischen Jugendparlaments, Jugendliche aus Süd- und Südosteuropa und aus den Leipziger Partnerstädten. Interessierte können sich über den MitOst e.V. bis zum 21. August anmelden. Darüber hinaus sind Vertreter der Länder und Kommunen sowie Einrichtungen der Jugendarbeit angesprochen.
Der 9. Oktober 1989 mit seinen dramatischen Ereignissen in Leipzig war entscheidend für das Erlangen demokratischer Freiheiten und zur Vollendung der deutschen Einheit. Doch dieser Tag ist für Leipzig keineswegs nur ein historisches Datum. Vielmehr ergibt sich daraus für die Stadt eine besondere politische Verpflichtung. Die künftige Herausforderung besteht darin, die errungenen Werte zu schützen und zum Wohle der Menschen weiterzuentwickeln.
Anlässlich des 20. Jahrestages der Friedlichen Revolution fand im Oktober 2009 die 1. Internationale Demokratiekonferenz statt, in deren Rahmen auch eine kurze Dokumentation durch junge Konferenzteilnehmer in mehreren Workshops entstand. Im Zwei-Jahres-Rhythmus soll diese Tradition fortgeführt werden.
„Ohne die Jugend ist kein Staat zu machen!“
Die Stabilität und der Fortbestand der Demokratie sind nur dann dauerhaft gewährleistet, wenn junge Menschen diese mittragen und mitgestalten. Darin sind sich alle gesellschaftlichen und politischen Kräfte, die sich auf demokratischem Boden bewegen, einig.
Zugleich ist jedoch Tatsache, dass das Verhältnis der Jugendlichen in Deutschland zur Politik überwiegend durch Ablehnung der traditionellen demokratischen Institutionen wie Parteien oder Gewerkschaften geprägt ist.
Mitgestaltung jetzt!
Deshalb verfolgt die 2. Internationale Demokratiekonferenz der Stadt Leipzig „Wir sind Demokratie!“ in diesem Jahr das Ziel, Jugendliche und junge Erwachsene mit Politikern ins Gespräch zu bringen. Dabei sollen im gegenseitigen Austausch Wege der Annäherung diskutiert werden. Die Konferenz wird in Zusammenarbeit mit zahlreichen Kooperationspartnern und dem Europäischen Jugendparlament vorbereitet, das erstmalig zu einem Internationalen Forum in Leipzig zusammenkommt.
Ziel ist es, die Konferenz als Forum und Podium zu nutzen, Formen der Beteiligung neu zu definieren und gemeinsam erarbeitete Ziele abschließend zu präsentieren. Die Schirmherrschaft für die Konferenz übernimmt Bundestagspräsident Norbert Lammert.
Interessierte können sich über den MitOst e.V. bis zum 21. August anmelden. Darüber hinaus sind Vertreter der Länder und Kommunen sowie Einrichtungen der Jugendarbeit angesprochen.
Im Vorfeld veranstaltet die Junge VHS gemeinsam mit dem Leipziger Stadtjugendring e.V. Workshops für interessierte Jugendliche zur Vorbereitung auf die Konferenz. Weitere Informationen dazu entnehmen Sie bitte dem folgenden Informationsblatt.
Fit zur Konferenz (PDF 443 kB)
Veranstaltungsinformationen
Zeit: 13./ 14. Oktober 2011
Ort: Mendelssohnsaal Gewandhaus zu Leipzig, Oper Leipzig
Progamm
Konferenzablauf (PDF 342 kB)
Anmeldung
Bitte melden Sie sich an unter jensen-collegen.de.
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Aktuelle Veranstaltungen
Mi. 23.09.2026 | 12. Tischri 5787
Kultur
»Briefe an meinen Vater«. Von und mit Konrad Bernheimer
Beginn 19:00 Uhr:Moderation: Ellen Presser
Konrad Bernheimer stellt das Schicksal seines Vaters Kurt sehr persönlich in den historischen Kontext dessen Lebenszeit: als Sohn des renommierten Kunsthändlers und Antiquitätensammlers Otto Bernheimer, als Bruder, Student der Kunstgeschichte, Emigranten in den venezolanischen Anden und Familienvater. 1954 kommt Konrad mit Mutter und zwei Schwestern zum Großvater nach München – ohne den Vater. Erst viel später erfährt Konrad Bernheimer, inzwischen selbst ein international erfolgreicher Kunsthändler, was mit seinem Vater einst geschah. Aus überlieferten Dokumenten und Familienerinnerungen entwickelt Bernheimer jr. eine Zwiesprache mit dem abwesenden Vater über Scham und Schuld, Liebe und Prägungen und die Last, die einem die Geschichte auferlegt, denn »Erinnerung bedeutet, dass etwas bleibt – auch wenn so vieles verschwunden ist«.
Sa. 17.10.2026 | 6. Cheschwan 5787
Kultur
Zum 27. Mal: »Die lange Nacht der Münchner Museen
Beginn 20:30 Uhr:Beitrag der IKG München und Oberbayern
Auf einen Blick:
Vorträge (je 30 Min.)
20:30 Uhr Dinah Zenker
22:00 Uhr Ellen Presser
Konzerte des Synagogenchors »Schma Kaulenu«
unter Leitung von David Rees
21:15 Uhr und 22:30 Uhr (ca. 30 Min.)
Eine Synagoge, wörtlich Ort der Zusammenkunft (zum Gebet), ist von zentraler Bedeutung für jüdisches Leben. Der Vortrag erläutert, woher der Name »Ohel Jakob kommt, ferner architektonische Besonderheiten und die Rolle der Musik.
Musikalische Begleitung: Luisa Pertsovska
Veranstaltungsort: Synagoge »Ohel Jakob«, St.-Jakobs-Platz 18, 80331 München
Das Restaurant Einstein im Jüdischen Gemeindezentrum bietet koschere Köstlichkeiten.
Das Ticket kostet 20 Euro und berechtigt zum Eintritt in über 100 beteiligte Häuser.
Weitere Informationen unter www.muenchner.de und www.ikg-m.de
So. 18.10.2026 | 7. Cheschwan 5787
Kultur
»Shvayg Mayn Harts«. Jiddische Lieder aus der goldenen Ära des New Yorker Yiddish Theatre
Beginn 17:00 Uhr:
Sasha Lurje & Roman Grinberg – Gesang
Shvayg Mayn Harts Orchestra
Dirigent: Michael Alexander Willens
Mit „Shvayg Mayn Harts“ erfüllt sich Michael Alexander Willens einen lang gehegten persönlichen Traum: die Musik seiner beiden Großväter Alexander Olshanetsky und
Herman Yablokoff wieder auf die Bühne zu bringen. Beide gehörten zu den prägenden Persönlichkeiten des jiddischen Theaters in New York.
Als Komponisten, Sänger und Bühnenstars schufen sie Lieder, die weit über die jüdische Gemeinschaft hinaus bekannt wurden und bis heute zum Schatz des jiddischen Musiktheaters zählen. Werke wie „Papirosn“, „Mayn Shtetele Belz“, „Hopkele“ oder „Ikh hob dikh tsufil lib“ erzählen von Liebe und Sehnsucht, von Heimweh und Hoffnung, von den Erinnerungen an die alte Heimat und vom Traum eines neuen Lebens in Amerika.
Gemeinsam mit dem eigens gegründeten „Shvayg Mayn Harts Orchestra“ lässt Michael Alexander Willens diese musikalische Welt neu aufleben. Mit Sasha Lurje und Roman Grinberg, der auch für die Orchesterarrangements verantwortlich zeichnet, stehen zwei der führenden Stimmen der internationalen jiddischen Musikszene auf der Bühne. Sie führen durch ein Programm voller Emotionen, Humor und Lebensfreude und schlagen eine Brücke von den Anfängen des jiddischen Theaters in Osteuropa bis zu seiner Blütezeit in New York.
Voranmeldung erforderlich möglichst bis 7. Oktober unter: festkonzert@ikg-m.de
Israelitische Kultusgemeinde
München und Oberbayern K.d.ö.R.
St.-Jakobs-Platz 18
80331 München
Tel: +49 (0)89 20 24 00 -100
Fax: +49 (0)89 20 24 00 -170
E-Mail: empfang@ikg-m.de
