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4. September 2021
Helene Habermann Gymnasium eröffnet am neuen Standort am Fasangarten
Nach langer Suche ist es zum neuen Schuljahr soweit: Das Helene Habermann Gymnasium (vormals: Jüdisches Gymnasium) nimmt am 14. September seinen Betrieb auf dem Gelände der Grundschule der Europäischen Schule München auf im Stadtteil Fasangarten auf. Mit dem Umzug an den neuen Standort findet die Raumnot, die das Gymnasium in den bisherigen Räumlichkeiten im Gemeindezentrum am St.-Jakobs-Platz begleitet hat, dauerhaft ein Ende.
Die Präsidentin der IKG, Dr. h.c. Charlotte Knobloch, ist erleichtert über den großen Schritt für die Schule: „Im sechsten Jahr seines Bestehens kann unser Gymnasium nunmehr fast seine zweite Gründung feiern. Mit dem Umzug in die neuen Räumlichkeiten, in denen der Schulbetrieb auf Dauer ohne Platzprobleme möglich ist, geht die Aufbauphase des Helene Habermann Gymnasiums in die finale Phase. Den Schülern können wir hier am neuen Ort optimale Lernbedingungen auf dem Weg zum Abitur bieten. Nichts weniger als das war von Anfang an unser Ziel, denn die Bildungseinrichtungen genießen innerhalb unserer Kultusgemeinde traditionell höchste Priorität. Mein besonderer Dank gilt zu diesem Anlass der Europäischen Schule München sowie den zahlreichen weiteren Akteuren der Stadt München, des Freistaates Bayern und des Bundes, die diese so wichtige Weiterentwicklung des Gymnasiums möglich gemacht haben. Wir wollen diese Unterstützung mit einer dauerhaften Bereicherung der Bildungslandschaft hier in München vergelten.“
Auch der Direktor der Europäischen Schule München, Anton Hrovath, freut sich über die Zusammenarbeit: “Die Europäische Schule lebt von Austausch und Kooperation zwischen den unterschiedlichen Nationen, Sprachen und Kulturen. In diesem Sinne streben wir auch eine pädagogische Partnerschaft mit dem Helene-Habermann-Gymnasium an. Wir danken den Kollegen des Helene-Habermann-Gymnasiums, dem Vorstand der Israelitischen Kultusgemeinde, dem Europäischen Patentamt und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung für die konstruktive Zusammenarbeit bisher.”
Das Helene Habermann Gymnasium (HHG) wurde 2016 von der Kultusgemeinde als Jüdisches Gymnasium gegründet und nahm zum Schuljahr 2016/17 die ersten Schulkinder auf. Seit dem Frühjahr 2021 trägt es den Namen der 2019 verstorbenen Holocaust-Überlebenden und Philanthropin Helene Habermann. Die Schulgebäude und das -gelände am Fasangarten werden der Europäischen Schule München auf Grundlage europäischer Verträge vom Bundesministerium für Bildung und Forschung zur Verfügung gestellt. Die Europäische Schule München wurde 1977 auf Antrag des Europäischen Patentamts gegründet. Sie steht als eine der 13 Schulen im System der Europäischen Schulen unter Aufsicht der EU-Regierungen.
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Aktuelle Veranstaltungen
Sa. 17.10.2026 | 6. Cheschwan 5787
Kultur
Zum 27. Mal: »Die lange Nacht der Münchner Museen
Beginn 20:30 Uhr:Beitrag der IKG München und Oberbayern
Auf einen Blick:
Vorträge (je 30 Min.)
20:30 Uhr Dinah Zenker
22:00 Uhr Ellen Presser
Konzerte des Synagogenchors »Schma Kaulenu«
unter Leitung von David Rees
21:15 Uhr und 22:30 Uhr (ca. 30 Min.)
Eine Synagoge, wörtlich Ort der Zusammenkunft (zum Gebet), ist von zentraler Bedeutung für jüdisches Leben. Der Vortrag erläutert, woher der Name »Ohel Jakob kommt, ferner architektonische Besonderheiten und die Rolle der Musik.
Musikalische Begleitung: Luisa Pertsovska
Veranstaltungsort: Synagoge »Ohel Jakob«, St.-Jakobs-Platz 18, 80331 München
Das Restaurant Einstein im Jüdischen Gemeindezentrum bietet koschere Köstlichkeiten.
Das Ticket kostet 20 Euro und berechtigt zum Eintritt in über 100 beteiligte Häuser.
Weitere Informationen unter www.muenchner.de und www.ikg-m.de
So. 18.10.2026 | 7. Cheschwan 5787
Kultur
»Shvayg Mayn Harts«. Jiddische Lieder aus der goldenen Ära des New Yorker Yiddish Theatre
Beginn 17:00 Uhr:
Sasha Lurje & Roman Grinberg – Gesang
Shvayg Mayn Harts Orchestra
Dirigent: Michael Alexander Willens
Mit „Shvayg Mayn Harts“ erfüllt sich Michael Alexander Willens einen lang gehegten persönlichen Traum: die Musik seiner beiden Großväter Alexander Olshanetsky und
Herman Yablokoff wieder auf die Bühne zu bringen. Beide gehörten zu den prägenden Persönlichkeiten des jiddischen Theaters in New York.
Als Komponisten, Sänger und Bühnenstars schufen sie Lieder, die weit über die jüdische Gemeinschaft hinaus bekannt wurden und bis heute zum Schatz des jiddischen Musiktheaters zählen. Werke wie „Papirosn“, „Mayn Shtetele Belz“, „Hopkele“ oder „Ikh hob dikh tsufil lib“ erzählen von Liebe und Sehnsucht, von Heimweh und Hoffnung, von den Erinnerungen an die alte Heimat und vom Traum eines neuen Lebens in Amerika.
Gemeinsam mit dem eigens gegründeten „Shvayg Mayn Harts Orchestra“ lässt Michael Alexander Willens diese musikalische Welt neu aufleben. Mit Sasha Lurje und Roman Grinberg, der auch für die Orchesterarrangements verantwortlich zeichnet, stehen zwei der führenden Stimmen der internationalen jiddischen Musikszene auf der Bühne. Sie führen durch ein Programm voller Emotionen, Humor und Lebensfreude und schlagen eine Brücke von den Anfängen des jiddischen Theaters in Osteuropa bis zu seiner Blütezeit in New York.
Voranmeldung erforderlich möglichst bis 7. Oktober unter: festkonzert@ikg-m.de
Mi. 21.10.2026 | 10. Cheschwan 5787
Kultur
Filmvorführung „Noga“
Beginn 19:00Filmvorführung
Mittwoch, 21. Oktober 2026, 19 Uhr
Ein Film von Jono & Benji Bergmann mit Noga Erez und Ori Rousso
Produktion: Babka Film in Koproduktion u.a. mit Sperl Film + Fernsehproduktion
Österreich/ Deutschland/ Israel 2026, 96 Min.
Originalsprache: Hebräisch, Englisch, mit deutschen Untertiteln
Die israelische Musikerin Noga Erez ist mit ihrem kreativen Partner und Lebensgefährten Ori Rousso auf dem Weg zum internationalen Durchbruch. Zwischen ausverkauften Konzertsälen mit provokanten Hits wie »End of the Road«, politischer Zuspitzung und persönlichen Spannungen, kämpft sie darum, weiterhin gehört, vor allem aber verstanden zu werden – in einer Welt, die zunehmend aus den Fugen gerät. Weiterlesen »
Israelitische Kultusgemeinde
München und Oberbayern K.d.ö.R.
St.-Jakobs-Platz 18
80331 München
Tel: +49 (0)89 20 24 00 -100
Fax: +49 (0)89 20 24 00 -170
E-Mail: empfang@ikg-m.de
