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14. September 2021
Helene Habermann Gymnasium am neuen Standort eröffnet – Knobloch: „Wir wollen die Münchner Bildungslandschaft weiter bereichern“
München, 14.9.2021. Mit einem Festakt im Beisein der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Anja Karliczek, ist am heutigen Dienstag das Helene Habermann Gymnasium (vormals Jüdisches Gymnasium München) im neuen Gebäude auf dem Gelände der Europäischen Schule München im Stadtteil Fasangarten eröffnet worden. Dazu erklärte die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Dr. h.c. Charlotte Knobloch: „Ich bin überglücklich darüber, dass wir für das Helene Habermann Gymnasium eine dauerhafte und tragfähige Lösung gefunden haben.“
Knobloch weiter: „Die Schule ist zwar bereits 2016 gegründet worden, aber mit dem Umzug in die neuen Räumlichkeiten ist sie auch wirklich zukunftsfähig. Hier kann die Gründungsphase jetzt bis zum ersten Abitur zu einem guten Ende geführt werden. Das ist den Gemeindemitgliedern der IKG, aber auch mir persönlich wichtig: Bildung hat bei uns in der Kultusgemeinde seit jeher oberste Priorität.“
Knobloch fügte hinzu: „Ich freue mich deshalb besonders über die Anwesenheit von Frau Bundesministerin Karliczek, ohne deren Unterstützung dieser Umzug niemals möglich gewesen wäre. Mein persönlicher Dank gilt außerdem der Europäischen Schule München, mit denen wir auf dem Weg zu diesem Umzug sehr vertrauensvoll zusammengearbeitet haben. In diesem Geist wollen wir die Kooperation auch in den kommenden Jahren fortführen und damit die Münchner Bildungslandschaft weiter bereichern.“
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„Russische Spezialitäten“ von und mit Dmitrij Kapitelman
Beginn 19:00Buchpräsentation und Gespräch
Dienstag, 24. Februar 2026, 19 Uhr
Moderation: Ellen Presser
Eine ukrainisch-jüdisch-moldawische Familie, lebt in Leipzig, wo sie russische Spezialitäten verkauft. Und zwar an Osteuropäer, die sich zwischen russischen Flusskrebsen, ukrainischem Wodka und georgischen Sonnenblumenkernen zuhause fühlen. Doch seit dem Krieg Russlands gegen die Ukraine ist nichts mehr wie zuvor. Die Mutter glaubt den Propagandasendungen des russischen Fernsehens. Ihr Sohn, der keine Sprache mehr liebt als die russische, keinen Menschen mehr als seine Mutter, keine Stadt mehr als Kyjiw, verzweifelt. Um seine Mutter zur Vernunft zu bringen, begibt er sich per Flixbus nach Kiew. Oder wie man inzwischen liest: Kyjiw, von wo er ihr die Wahrheit mitzubringen hofft.
Dmitrij Kapitelman, geb. 28.08.1986 in Kiew, kam achtjährig als »jüdischer Kontingentflüchtling« mit seiner Familie nach Deutschland. Heute lebt er als freier Publizist in Berlin. Zudem macht er unter dem Künstlernamen Dheema Musik. Schon seine beiden vorherigen Bücher »Das Lächeln meines unsichtbaren Vaters« (2016) und »Eine Formalie in Kiew« (2021), bei Hanser Berlin erschienen, zeichnet politischer Scharfsinn und tiefgründiger Humor aus. Weiterlesen »
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