Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern

Veranstaltungen Kulturzentrum

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Di. 24.06.2014 | 26. Siwan 5774

Beginn 18:00

Führung durch Ausstellung: „M. T. Wetzlar. Silberschmiede in München, gegründet 1875 – arisiert 1938“

Ausstellungskurator Dr. Florian Dering erklärt in dieser speziellen Führung die Familien- und Firmengeschichte, insbesondere auch den Prozess der so genannten Arisierung im Jahr 1938 und dessen dramatische Folgen für die Familie.

Moses Tobias Wetzlar (1847–1916) zog 1875 mit seiner ersten Frau Flora nach München. Er eröffnete ein Silberwarengeschäft  und war Kantor der orthodoxen Ohel-Jakob-Synagoge  in der damaligen Kanalstraße. Die Familie mit ihren sechs Kindern integrierte sich ins bürgerliche wie ins jüdische Leben Münchens. Seit 1907 durfte die Firma den Titel »Hof­lieferant Seiner Königlichen Hoheit des Prinzen Rupprecht von Bayern« führen.

200 Exponate, einst gefertigt in der Werk­statt von M.T. Wetzlar in der Maximilian­straße, belegen das hohe handwerkliche Können.  Die Söhne Markus, Heinrich und Alexander blieben mit den Geschicken der Firma und der Stadtgeschichte eng verbunden. Heinrich Wetzlar entwarf 1930 sogar das Ratsbesteck der Stadt München.

Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie unter: www.muenchner-stadtmuseum.de.

Ein reich bebilderter Katalog ist bei Arnoldsche Art Publishers, Stuttgart, erschienen.

Treffpunkt für die Führung im Foyer des Stadtmuseums, St.-Jakobs-Platz 1

Museumseintritt 7,- Euro; ermäßigt 3,50 Euro,

Führung frei.

Veranstalter: Kulturzentrum der IKG München in Kooperation mit dem Münchner Stadtmuseum

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Dezember 2018 | Kislew-Tewet | « »

Aktuelle Veranstaltungen


So. 13.01.2019 | 7. Schwat 5779

Kulturzentrum

Gesprächsrunde: Jüdisches Amerika

Beginn 17:00

»Amerika ist die Ferne. Amerika heißt die Freiheit. In Amerika lebt immer irgendein Verwandter.« (Joseph Roth, 1927)

»Lady Liberty«, die New York vorgelagerte Freiheitsstatue, war für Generationen von Einwanderern  das erste Zeichen für ein besseres Leben in der neuen Welt. Darunter waren mehr als zwei

Deidre Berger © AJC

Millionen Juden, die Pogrome in Osteuropa im 19. Jahrhundert und die drohende Vernichtung während der NS-Zeit zu dieser Reise ins Ungewisse veranlasst hatten. Für viele der deutschen Juden war Amerika zwar ihre neue Adresse, aber das Band, das sie mit Berlin oder Frankfurt, Hamburg oder München und anderen Orten verband, war nicht so leicht zu trennen. Sie blieben oft ihren Wurzeln emotional tief verbunden. Erst die nächste Generation wollte so schnell wie möglich amerikanisch werden.

Über Juden in Amerika und die Beziehungen im deutsch-amerikanisch-jüdischen Kontext diskutieren

Deidre Berger, seit 2000 Direktorin des American Jewish Committee Berlin
Deborah Feldman (geb. in New York), Schriftstellerin, heute Berlin
Yascha Mounk (geb. in München), Politologe und Publizist, lehrt an der Harvard University (Boston) und am Tony Blair Institute for Global Change (London).

Deborah Feldman © Marina Maise

Moderation: Mirjam Zadoff, 2014–2018 Professorin für Geschichte an der Indiana University Bloomington, Inhaberin des Alvin H. Rosenfeld Lehrstuhls für Jüdische Studien, seit Mai 2018 Direktorin des NS-Dokumentationszentrums München.

Yascha Mounk © Marina Maisel

Eintritt 7 Euro (Schüler, Studenten, Münchenpass-Inhaber Eintritt frei)

Veranstalter
Kulturzentrum der Israelitischen Kultus­gemeinde München und Oberbayern und Münchner Volkshochschule im Rahmen des USA-Themenschwerpunkts USA der MVHS im Winterhalbjahr 2018/2019

Veranstaltungsort
Jüdisches Gemeindezentrum, St.-Jakobs-Platz 18

Mirjam Zadoff © Orla Connolly

Do. 14.02.2019 | 9. Adar I 5779

Kulturzentrum

„An die Gemeinschaft und an die Welt – Gedanken zu drängenden Fragen der Zeit“

Beginn 19:00

Buchpräsentation mit Rabbiner Pinchas Goldschmidt

„Seit vielen Jahren spielt Rabbiner Pinchas Goldschmidt eine führende Rolle im jüdischen Leben Europas. In diesen Essays und Reden verknüpft er das Judentum mit einigen der dringlichsten gesellschaftlichen, moralischen und spirituellen Herausforderungen unserer Zeit.“ (Rabbiner Lord Jonathan Sacks)

Rabbiner Pinchas Goldschmidt, geboren 1963 in Zürich, ist seit 1993 Oberrabbiner von Moskau und seit 2011 Präsident der Europäischen Rabbinerkonferenz.

Begrüßung: Dr. h.c. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München & Oberbayern

 

Eintritt frei.
Anmeldung erbeten im Büro des IKG-Kulturzentrums unter (089) 202400-491 oder karten@ikg-m.de

Veranstalter
Europäische Rabbinerkonferenz Stiftung und Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde

Veranstaltungsort
Jüdisches Gemeindezentrum, St.-Jakobs-Platz 18

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Kontakt
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St.-Jakobs-Platz 18
80331 München
Tel: +49 (0)89 20 24 00 -100
Fax: +49 (0)89 20 24 00 -170
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