Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern

Pressemitteilung

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31. Juli 2012

Einladung für die Gedenkveranstaltung anl. des 40. Jahrestages des Olympiaattentates 1972

Einladung an die Vertreter der Medien für die Gedenkveranstaltung für die Opfer und deren Angehörige sowie für die Überlebenden des Attentates auf die israelische Olympiamannschaft von 1972 in Fürstenfeldbruck am 5. September 2012, 16 Uhr

Pressebereich für die Veranstaltung am 5.9.2012
(Landratsamt Fürstenfeldbruck)

Anmeldung  zur Gedenkveranstaltung bis 17. August 2012!

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen zur

Gedenkveranstaltung für die Opfer und deren Angehörige sowie für die Überlebenden
des Attentates auf die israelische Olympiamannschaft von 1972

am Mittwoch, 5. September 2012, 16 Uhr
im Fliegerhorst, Straße der Luftwaffe, 82256 Fürstenfeldbruck. 

Das Attentat jährt sich am 5. September 2012 zum 40. Mal. Erstmals und gemeinsam werden heuer auch die Angehörigen der Opferfamilien sowie die Überlebenden des Attentates auf die israelische Olympiamannschaft teilnehmen. Ausrichten wird die Gedenkfeier der Landkreis Fürstenfeldbruck, der Fliegerhorst und der Deutsche Olympische Sportbund mit Unterstützung der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern sowie des Generalkonsulats des Staates Israel in München.

Die Programmpunkte dazu entnehmen Sie bitte beiliegender Einladung. Ergänzend dazu teilen wir Ihnen mit, dass als hochrangiger Repräsentant des Staates Israel der Vize-Premierminister, Silvan Schalom, an der Zeremonie teilnehmen wird. Im Anschluss an die Gedenkansprachen werden Ihnen als Vertreter der anwesenden Opferfamilien Frau Ankie Spitzer (englisch) und Frau Ilana Romano (hebräisch) für ein Pressegespräch zur Verfügung stehen. Ein Dolmetscher für hebräisch und englisch steht zur Verfügung.

Aus organisatorischen Gründen ist eine Akkreditierung bis 17. August 2012 mit dem in der Anlage beigefügten Formular erforderlich. Die Akkreditierung ist am Veranstaltungstag an der Hauptwache, Tor 1 abzuholen.

Ferner bitten wir Folgendes zu beachten: Der Veranstaltungsort liegt in einem militärischen Sicherheitsbereich. Alle Gäste, die an der Gedenkfeier teilnehmen, müssen ein gültiges Personaldokument (Personalausweis oder Reisepass) mit sich führen. Es wird auch darauf hingewiesen, dass beim Betreten des Veranstaltungsgeländes mit Sicherheitskontrollen zu rechnen ist.

Mit freundlichen Grüßen

Pia Schmahl
Pressesprecherin und
Leiterin Büro Landrat

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Aktuelle Veranstaltungen


Di. 09.06.2026 | 24. Siwan 5786

Kultur

„Vier Tage im Juni. Eine nahöstliche Tetralogie. Mossul – Tel Aviv – Babel – Istanbul“ mit Mona Yahia

Beginn 19:00

Lesung und Gespräch
Dienstag, 9. Juni 2026, 19 Uhr

In ihrem Roman »Vier Tage. Eine nahöstliche Tetralogie« erzählt Mona Yahia die Geschichte einer jüdischen Familie zwischen Mossul, Tel Aviv, Babel und Istanbul. Ausgehend von einem Wendepunkt im Jahr 1918 entfaltet sich über vier Generationen hinweg ein vielschichtiges Panorama von Aufbruch, Verlust und Exil.  In eindringlichen Momentaufnahmen – jeweils verdichtet auf einen einzigen Tag – verknüpft die Autorin persönliche Schicksale mit den Umbrüchen des 20. Jahrhunderts und stellt die Frage nach Zugehörigkeit, Erinnerung und dem eigenen Platz in der Welt. Weiterlesen »

Mo. 15.06.2026 | 30. Siwan 5786

Kultur

Buchvorstellung mit Tuvia Tenenbom: „Wie nennt Ihr dieses Land hier? Unter Siedlern“

Beginn 19:00

Buchpräsentation und Gespräch
Mit Fotos von Isi Tenenbom
Montag, 15. Juni 2026, 19 Uhr

Nach seinen Expeditionen »Allein unter Deutschen«, war er allein unter Juden, Amerikanern, Flüchtlingen und orthodoxen Juden. Inzwischen verbrachte Tenenbom acht Monate im Westjordanland unter Siedlern und sprach mit allen: religiösen Zionisten, politisch engagierten Siedlern, antizionistischen Charedim, mit Menschen, die aus wirtschaftlichen Gründen dort leben, mit Aktivisten, Journalisten, Politikern und Palästinensern.

Je mehr Gespräche er führte, desto deutlicher wurde: Ein einheitliches Bild lässt sich angesichts dieser komplexen Gemengelage nicht zeichnen. Gewalt verschweigt er nicht: »Ich gebe niemandem einen ›Rabatt‹. Ich weise nur darauf hin, dass dies ein kleiner Teil einer äußerst komplexen Geschichte ist – einer Geschichte mit vielen Schichten.« Weiterlesen »

Mi. 17.06.2026 | 2. Tamusz 5786

Kultur

Scholem-Alejchem-Vortrag: „ביכער פֿאַר אַלע“ – „Bücher für alle – populäre jiddische Literatur in Osteuropa, 1860 – 1914“

Beginn 18:15

Scholem-Alejchem-Vortrag in ondenk fun Evita Wiecki s“l
Mittwoch, 17. Juni 2026, 18:15 Uhr

Vortrag in jiddischer Sprache

  • Begrüßung: Prof. Dr. Martina Niedhammer
  • Einführung: Dr. Dasha Vakhrushova

Seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde der jiddische Buchmarkt in Osteuropa neben traditionell-religiöser chassidischer Literatur immer mehr auch von weltlichen Publikationen geprägt. Diese neuen Texte richteten sich an ein breiteres jiddischsprachiges Lesepublikum, das tatsächlich großes Interesse an den neuen Formen und Inhalten zeigte. In dieser Zeit erschienen auch die ersten jiddischen Zeitungen, ein erschwingliches und leicht zugängliches Mittel der Verbreitung allgemeinen Wissens und aufklärerischer Ideen. Allmählich wurden diese Zeitungen zu einer wichtigen Bühne für literarische Werke unterschiedlichster Qualität. Der Vortrag möchte die große Bandbreite jiddischer Publikationen aufzeigen, zu denen jiddische Leser von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs Zugang hatten, und stellt eine repräsentative Auswahl dieser Werke vor. Dazu gehören belletristische Werke diverser Genres und Stilrichtungen von verschiedener Qualität, darunter die sogenannte shund-literatur [Trivialliteratur] sowie populärwissenschaftliche Werke, die auf die Bedürfnisse der osteuropäischen jiddischen Leserschaft zugeschnitten waren. Weiterlesen »

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