Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern

Veranstaltungen Kulturzentrum

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Di. 10.10.2017 | 20. Tischri 5778

Beginn 19:00

Ein vergessenes Kapitel der Nachkriegsgeschichte: „Als die Juden nach Deutschland flohen“

Buchpräsentation und  Gespräch mit den Autoren Hans-Peter Föhrding und Heinz Verführt sowie dem Historiker Ruwen ›Robbi‹ Waks

7a BC Als die Juden nach Deutschland flohen1946/47 flüchteten, ausgelöst durch neue Pogrome 300.000 osteuropäische Juden, besonders aus Polen, ausgerechnet nach Deu­tschland. Vor neuer Verfolgung retteten sie sich zumeist in die amerikanische Zone.

Die Eltern Waks mit Sohn Robbi © Privatarchiv Ruwen Waks

Die Eltern Waks mit Sohn Robbi © Privatarchiv Ruwen Waks

Der rote Faden des Buches ist das Schicksal von Lea Waks, geb. Lesser, aus Lodz, die über das DP-Lager Ziegenhain in Hessen schließlich in Föhren­wald bei Wolfratshausen landete. Rund ein Jahrzehnt blieb sie mit Ehemann Aron und den Söhnen Ruwen und Moshe im letzten großen DP-Camp, das in Selbstverwaltung geführt wurde mit allen Elementen traditionellen osteuropäischen Judentums, Synagogen, Schulen, Ausbildungsstätten, Theater.  1957 fand das Ehepaar Waks Aufnahme in Düsseldorf.

Hans-Peter Föhrding © zVg

Hans-Peter Föhrding © zVg

Hans-Peter Föhrding war u.a. journalistisch tätig bei der Leipziger Volkszeitung und der Mitteldeutschen Zeitung sowie Redaktionsleiter der Jüdischen Allgemeinen.

Dr. Heinz Verfürth © zVg

Dr. Heinz Verfürth © zVg

Heinz Verfürth arbeitete u.a. für Spiegel und Handelsblatt, Kölner Stadt-Anzeiger und Mitteldeutschen Zeitung. 1973 erhielt er den Theodor-Wolff-Preis. Jetzt leben beide als freie Autoren in Berlin.

Ruwen Waks, im September 1947 als erstes Kind von Lea und Aron Waks im DP-Lager Ziegenhain/Hessen geboren, ist Historiker und lebt seit 1968 in Israel.

Eintritt 7,– Euro. Schüler, Studenten und München-Pass-Inhaber frei.

Anmeldung erbeten unter (089)202400-491 oder per E-Mail: karten@ikg-m.de

Veranstalter: Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde  München & Oberbayern

Veranstaltungsort: Jüdisches Gemeindezentrum, St.-Jakobs-Platz 18

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Mi. 21.10.2026 | 10. Cheschwan 5787

Kultur

Filmvorführung „Noga“

Beginn 19:00

Filmvorführung
Mittwoch, 21. Oktober 2026, 19 Uhr

Ein Film von Jono & Benji Bergmann mit Noga Erez und Ori Rousso
Produktion: Babka Film in Koproduktion u.a. mit Sperl Film + Fernsehproduktion
Österreich/ Deutschland/ Israel 2026, 96 Min.
Originalsprache: Hebräisch, Englisch, mit deutschen Untertiteln

Die israelische Musikerin Noga Erez ist mit ihrem kreativen Partner und Lebensgefährten Ori Rousso auf dem Weg zum internationalen Durchbruch. Zwischen ausverkauften Konzertsälen mit provokanten Hits wie »End of the Road«, politischer Zuspitzung und persönlichen Spannungen, kämpft sie darum, weiterhin gehört, vor allem aber verstanden zu werden – in einer Welt, die zunehmend aus den Fugen gerät. Weiterlesen »

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