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23. März 2020
Corona-Update 23. März: Aktuelle Informationen
Liebe Gemeindemitglieder,
hier erhalten Sie alle Informationen zur Reaktion der Gemeinde auf die aktuelle Lage.
Heute u.a.: Erreichbarkeit von Sozialabteilung und Mitgliederverwaltung, Notfallhotline, gegenseitige Unterstützung, Menüs des Restaurant Einstein
Bitte beachten Sie: Als Kultusgemeinde möchten wir Ihnen gerade jetzt so gut wie möglich zur Seite stehen. Um dies zu gewährleisten, wird ab sofort regelmäßig ein Newsletter zur aktuellen Situation verschickt. Deswegen und um Sie jederzeit schnell erreichen zu können, möchten wir alle Gemeindemitglieder, die dies nicht bereits getan haben, nochmals dazu auffordern, den IKG-Newsletter zu abonnieren.
Dies u.a. ist hier auf der Webseite möglich.
Aufgrund geltender Datenschutzrichtlinien dürfen wir Ihnen den Newsletter ohne ausdrückliche Zustimmung nicht zusenden, selbst wenn Sie seit vielen Jahren Gemeindemitglied sind.
Wir bitten Sie weiterhin eindringlich, den behördlichen Anweisungen unbedingt Folge zu leisten:
Halten Sie sich an die Ausgangsbeschränkungen. Bleiben Sie zuhause. Beschränken Sie Ihre sozialen Kontakte auf das notwendige Minimum.
Trotz aller Einschränkungen bleibt die Kultusgemeinde weiterhin für Sie da. Wir erhalten einen Notbetrieb für dringende Anfragen aufrecht.
Die Sozialabteilung steht Ihnen für dringende Anfragen unter der Nummer (089) 202400-275 zur Verfügung.
Die Mitgliederverwaltung ist telefonisch unter (089) 202400-127 oder per Email an Mitgliederverwaltung@ikg-m.de für Sie da.
Bitte beachten Sie, dass die Kapazitäten dieser Abteilungen gegenüber dem Normalzustand deutlich eingeschränkt sind. Wir möchten Sie daher bitten, sich aktuell nur mit Anliegen an uns zu wenden, die keinerlei Aufschub dulden. Bitte haben Sie Verständnis, dass Wartezeiten selbst in diesen Fällen nicht immer vermieden werden können.
Benötigen Sie Unterstützung bei Besorgungen, weil Sie Risikopatient sind oder erkrankt sind? Wir vermitteln Ihnen gerne eine Einkaufshilfe. Hierzu erreichen Sie uns unter der Rufnummer (089) 202400-180 zu unseren Geschäftszeiten in der Zeit von Montag bis Donnerstag von 9 bis 18 Uhr und Freitag von 9 bis 15 Uhr. Mitarbeiter der Gemeinde werden versuchen, Sie hierbei zügig und unbürokratisch zu unterstützen.
Gerade jetzt ist Zusammenhalt wichtig – jede helfende Hand zählt!
Wenn Sie sich für hilfsbedürftige Gemeindemitglieder engagieren und etwa Einkäufe oder Besorgungen für Menschen erledigen möchten, die aus verschiedenen Gründen das Haus nicht verlassen können, bitten wir Sie, sich unter der Email-Adresse mithelfen@ikg-m.de zu melden.
In dieser außergewöhnlichen Situation können auch in unserer Gemeinde Mitglieder in eine unverschuldete Notlage geraten. Auch sie wollen wir nicht alleine lassen und haben deshalb ein Spendenkonto eingerichtet. Außerdem wollen wir Mitglieder dabei unterstützen, sich technisch so auszustatten, dass sie an der gerade jetzt so wichtigen digitalen Kommunikation innerhalb unserer Gemeinde teilnehmen können.
Jeder Betrag ist willkommen! Ihre Spende können Sie senden an:
Stadtsparkasse München
IBAN: DE77 7015 0000 0000 1181 90
BIC: SSKMDEMMXXX
Verwendungszweck: Corona-Krise
Sollten Sie selbst Hilfe benötigen oder von Gemeindemitgliedern wissen, die Hilfe benötigen, bitten wir Sie, sich telefonisch unter (089) 202400-180 an uns zu wenden.
Alle Anfragen werden streng vertraulich behandelt. Bitte zögern Sie nicht, sich zu melden, wenn Sie Hilfe oder Unterstützung benötigen! Dies ist eine Ausnahmesituation, die wir nur gemeinsam bewältigen können.
Trotz der aktuellen Widrigkeiten versucht die Gemeinde alles, um auch in diesem Jahr zu Pessach wieder 1500 Pakete mit Matzen an bedürftige Mitglieder zu verteilen. Den genauen Zeitpunkt und Ablauf werden wir Ihnen gesondert mitteilen. Es wird jede Anstrengung unternommen, um die Regeln des Social Distancing einzuhalten und die Ansteckungsgefahr für den Einzelnen zu minimieren.
Bitte beachten Sie weiterhin, dass mit der seit 21. März gültigen Ausgangsbeschränkung auch Besuche in Seniorenheimen bis mindestens 3. April ausnahmslos verboten sind. Diese Maßnahme dient dem Schutz der Bewohner. Sie gilt auch für das Saul-Eisenberg-Seniorenheim.
Darüber hinaus ist der Neue Israelitische Friedhof für Besuche aller Art – auch von Gemeindemitgliedern – bis auf weiteres geschlossen. Bei Bestattungen gelten Sonderregelungen, über die Angehörige entsprechend informiert werden.
Das Restaurant „Einstein“ bietet bis zum 31. März 2020 Speisen zur Bestellung und Abholung an. Die aktuelle Take-Away-Speisekarte finden Sie hier. Bitte beachten Sie die geänderten Service-Zeiten!
Die Lieferung kann innerhalb des Mittleren Rings per Taxi zu einem Fixpreis von 10 Euro erfolgen. In besonderen Härtefällen sind Ausnahmen möglich. Bitte wenden Sie sich hierzu vorab an die Sozialabteilung.
Außerdem gibt es trotz der Einschränkungen besondere Angebote zu Pessach, die über diesen Bestellschein geordert werden können.
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Aktuelle Veranstaltungen
Mi. 07.10.2026 | 26. Tischri 5787
Kultur
»Sie kamen, um uns zu töten. Mein Leben als Jüdin vor und nach dem 7. Oktober« – Ein Abend mit Dafna Gerstner
Beginn 19:00Buchpräsentation & Gespräch mit der Autorin
Mittwoch, 7. Oktober 2026, 19 Uhr
Lesung: Ulla Wagener
Moderation: Richard Volkmann
Dafna Gerstner stammt aus Israel und lebt seit 2011 in Deutschland. 2023 wurde sie Zeugin des brutalen Massakers der Hamas vom 7. Oktober im Kibbuz Be’eri. Wie durch ein Wunder überlebte sie in einem nicht abschließbaren Schutzraum in der Wohnung ihres Bruders Eitan. Dreißig Menschen von dort, darunter Kleinkinder, wurden nach Gaza verschleppt – nicht alle haben die Geiselhaft überlebt. Es starben insgesamt 102 aus dem Kibbuz Be‘eri, darunter auch Dafnas Bruder Eitan, der als Mitglied der Bereitschaftseinheit das Leben zahlreicher Kibbuz-Mitglieder rettete im für ihn tödlichen Kampf gegen die Terroristen.
In ihrem Buch erzählt die Überlebende Dafna Gerstner vom Leben im Kibbuz vor und nach dem Massaker, aber auch davon, was es heißt zu überleben. Sie berichtet von den traumatischen Folgen des Terrorangriffs – sowohl für sie persönlich als auch für die israelische Gesellschaft. Doch auch die Spaltung der deutschen Gesellschaft hat ihr Leben als Jüdin in Deutschland verändert.
Sa. 17.10.2026 | 6. Cheschwan 5787
Kultur
Zum 27. Mal: »Die lange Nacht der Münchner Museen
Beginn 20:30 Uhr:Beitrag der IKG München und Oberbayern
Auf einen Blick:
Vorträge (je 30 Min.)
20:30 Uhr Dinah Zenker
22:00 Uhr Ellen Presser
Konzerte des Synagogenchors »Schma Kaulenu«
unter Leitung von David Rees
21:15 Uhr und 22:30 Uhr (ca. 30 Min.)
Eine Synagoge, wörtlich Ort der Zusammenkunft (zum Gebet), ist von zentraler Bedeutung für jüdisches Leben. Der Vortrag erläutert, woher der Name »Ohel Jakob kommt, ferner architektonische Besonderheiten und die Rolle der Musik.
Musikalische Begleitung: Luisa Pertsovska
Veranstaltungsort: Synagoge »Ohel Jakob«, St.-Jakobs-Platz 18, 80331 München
Das Restaurant Einstein im Jüdischen Gemeindezentrum bietet koschere Köstlichkeiten.
Das Ticket kostet 20 Euro und berechtigt zum Eintritt in über 100 beteiligte Häuser.
Weitere Informationen unter www.muenchner.de und www.ikg-m.de
So. 18.10.2026 | 7. Cheschwan 5787
Kultur
»Shvayg Mayn Harts«. Jiddische Lieder aus der goldenen Ära des New Yorker Yiddish Theatre
Beginn 17:00 Uhr:
Sasha Lurje & Roman Grinberg – Gesang
Shvayg Mayn Harts Orchestra
Dirigent: Michael Alexander Willens
Mit „Shvayg Mayn Harts“ erfüllt sich Michael Alexander Willens einen lang gehegten persönlichen Traum: die Musik seiner beiden Großväter Alexander Olshanetsky und
Herman Yablokoff wieder auf die Bühne zu bringen. Beide gehörten zu den prägenden Persönlichkeiten des jiddischen Theaters in New York.
Als Komponisten, Sänger und Bühnenstars schufen sie Lieder, die weit über die jüdische Gemeinschaft hinaus bekannt wurden und bis heute zum Schatz des jiddischen Musiktheaters zählen. Werke wie „Papirosn“, „Mayn Shtetele Belz“, „Hopkele“ oder „Ikh hob dikh tsufil lib“ erzählen von Liebe und Sehnsucht, von Heimweh und Hoffnung, von den Erinnerungen an die alte Heimat und vom Traum eines neuen Lebens in Amerika.
Gemeinsam mit dem eigens gegründeten „Shvayg Mayn Harts Orchestra“ lässt Michael Alexander Willens diese musikalische Welt neu aufleben. Mit Sasha Lurje und Roman Grinberg, der auch für die Orchesterarrangements verantwortlich zeichnet, stehen zwei der führenden Stimmen der internationalen jiddischen Musikszene auf der Bühne. Sie führen durch ein Programm voller Emotionen, Humor und Lebensfreude und schlagen eine Brücke von den Anfängen des jiddischen Theaters in Osteuropa bis zu seiner Blütezeit in New York.
Voranmeldung erforderlich möglichst bis 7. Oktober unter: festkonzert@ikg-m.de
Israelitische Kultusgemeinde
München und Oberbayern K.d.ö.R.
St.-Jakobs-Platz 18
80331 München
Tel: +49 (0)89 20 24 00 -100
Fax: +49 (0)89 20 24 00 -170
E-Mail: empfang@ikg-m.de
