Veranstaltungen Kulturzentrum
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Do. 26.11.2015 | 14. Kislew 5776
Beginn 19:00Zeruya Shalev: „Schmerz“
Buchpräsentation und Autorengespräch.
Die Israelin Iris ist bei einem Terroranschlag schwer verletzt worden. In ihr altes Leben zurückgekehrt, leitet sie eine Schule, steht ihrem Mann treu zur Seite, doch quälen sie Tag für Tag Schmerzen. Als sie ihrer Jugendliebe Eitan wiederbegegnet, wirft sie das völlig aus der Bahn. Die Wunde, die er ihr damals zufügte, ist nicht weniger tief als die vom Selbstmordattentäter zugefügte. Trotzdem fühlt sich Iris erneut zu ihm hingezogen, riskiert ihre Ehe und ist versucht, alles aufs Spiel zu setzen.
Zeruya Shalev, 1959 in einem Kibbuz am See Genezareth geboren, studierte Bibelwissenschaften und lebt mit ihrer Familie in Jerusalem. Die preisgekrönte Schriftstellerin, deren Trilogie »Liebensleben«, »Mann und Frau« und »Späte Familie«“ in über 20 Sprachen übersetzt wurde, stellt ihren von Mirjam Pressler übersetzten neuen Roman »Schmerz« in englischer Sprache vor.
Einführung: Dr. Rachel Salamander
Deutsche Lesung: Maria Schrader
Moderation: Shelly Kupferberg
Eintritt: 12,– Euro, ermäß. 10,– Euro
Kartenvorverkauf bei München Ticket, Telefon (089)54818181, Internet: www.muenchenticket.de, bei allen bekannten Vorverkaufsstellen und im Gasteig
Veranstalter: Münchner Bücherschau, Berlin Verlag, Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde und Literaturhandlung
Veranstaltungsort: Gasteig/Carl-Orff-Saal, Rosenheimer Str. 5, 1. Stock
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Februar 2026 | Schwat-Adar I
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Aktuelle Veranstaltungen
Di. 24.02.2026 | 7. Adar 5786
Kultur
„Russische Spezialitäten“ von und mit Dmitrij Kapitelman
Beginn 19:00Buchpräsentation und Gespräch
Dienstag, 24. Februar 2026, 19 Uhr
Moderation: Ellen Presser
Eine ukrainisch-jüdisch-moldawische Familie, lebt in Leipzig, wo sie russische Spezialitäten verkauft. Und zwar an Osteuropäer, die sich zwischen russischen Flusskrebsen, ukrainischem Wodka und georgischen Sonnenblumenkernen zuhause fühlen. Doch seit dem Krieg Russlands gegen die Ukraine ist nichts mehr wie zuvor. Die Mutter glaubt den Propagandasendungen des russischen Fernsehens. Ihr Sohn, der keine Sprache mehr liebt als die russische, keinen Menschen mehr als seine Mutter, keine Stadt mehr als Kyjiw, verzweifelt. Um seine Mutter zur Vernunft zu bringen, begibt er sich per Flixbus nach Kiew. Oder wie man inzwischen liest: Kyjiw, von wo er ihr die Wahrheit mitzubringen hofft.
Dmitrij Kapitelman, geb. 28.08.1986 in Kiew, kam achtjährig als »jüdischer Kontingentflüchtling« mit seiner Familie nach Deutschland. Heute lebt er als freier Publizist in Berlin. Zudem macht er unter dem Künstlernamen Dheema Musik. Schon seine beiden vorherigen Bücher »Das Lächeln meines unsichtbaren Vaters« (2016) und »Eine Formalie in Kiew« (2021), bei Hanser Berlin erschienen, zeichnet politischer Scharfsinn und tiefgründiger Humor aus. Weiterlesen »
Israelitische Kultusgemeinde
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