Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern

Kultur

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23. August 2022

Die Spiele des Jahrhunderts. Olympia 1972, der Terror und das neue Deutschland

Sonntag, 4. September 2022, 16:30 Uhr

Podiumsgespräch

27 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs blickt die Welt freundlich nach Deutschland. München ist Gastgeber der Olympischen Spiele. Die Westdeutschen wollen zeigen, wie demokratisch, offen und fröhlich – ohne Pathos und Militarismus wie 1936 – man inzwischen ist. Doch der Traum von »heiteren Spielen« wird für die israelischen Sportler zum tödlichen Alptraum. Warnungen vor Terroranschlägen waren ignoriert worden. Das glänzend recherchierte Buch von Roman Deininger und Uwe Ritzer ist Ausgangspunkt einer aktuellen Bestandsaufnahme, was damals war und wie es heute um die innere Sicherheit steht.

Teilnehmende der Gesprächsrunde:

  • Joachim Herrmann MdL, Bayerischer Staatsminister des Innern, für Sport und Integration
  • Dr. h.c. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern
  • Shlomo Levy, Dolmetscher des israelischen Sportlerteams 1972
  • Dr. Roman Deininger und Uwe Ritzer, preisgekrönte Journalisten und Buchautoren

Moderation: Emanuel Rotstein, Filmemacher

Der Eintritt ist frei.

Anmeldung: unter karten@ikg-m.de (Stichwort: Gespräch) oder unter (0 89)202400-491

Veranstalter: Kulturzentrum der IKG München und Oberbayern

Veranstaltungsort: Jüdisches Gemeindezentrum, St.-Jakobs-Platz 18

 

Szenen vor dem Haus Conollystraße 31 am 5. September 1972. Fotos: Shlomo Levy

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Aktuelle Veranstaltungen


Mi. 25.03.2026 | 7. Nissan 5786

Kultur

„Un Tango Para Rachel“

Beginn 19:00

Kurzspielfilm & Konzert
Mittwoch, 25. März 2026, 19 Uhr
Beitrag zu den 17. Jüdischen Filmtagen

Deutschlandpremiere

Argentinien, USA, Schweiz 2025, 25 Min.
Regie/ Drehbuch / Produktion: Lea Kalisch
Darsteller: Sabrina Birmajer, Luciano Borges, Martín Goldber, Lea Kalisch

Im Jahr 1915 entdeckt eine religiöse junge Jüdin den Tango und begibt sich ausgerechnet in ein Bordell in Buenos Aires, um mehr darüber zu erfahren. Dort begegnet sie der Prostituierten Rivka. Es wird eine Reise der Befreiung.

Anschließend Kurzinterview mit der Allroundkünstlerin und Konzert »Yiddish & Tango« mit Lea Kalisch (Gesang), begleitet von Tobias Moss (Gitarre) und Pavel Shalman (Violine)

Die gebürtige Schweizerin Lea Kalisch und der Amerikaner Rabbi T sind ein junges, dynamisches Duo, das jüdische Musik mit einem frischen Twist zu neuem Leben erweckt, hier ergänzt durch den Wiener Musiker Pavel Shalman. Tobias Moss ist im Hauptberuf seit 2024 Rabbiner der liberalen Gemeinde Or Chadasch in Wien. Seine Frau Lea, genannt die rappende Rebbetzin und Yiddish Queen of Pop, ist Sängerin, Songtexterin, Schauspielerin und inzwischen auch Filmemacherin. Weiterlesen »

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