Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern

Kultur

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28. Februar 2022

»Streiten? Unbedingt! Ein persönliches Plädoyer« mit Michel Friedman und Armin Nassehi

Buchpräsentation und Gespräch mit Michel Friedman und Armin Nassehi
Dienstag, 29. März 2022, 19 Uhr

Begrüßung: Dr. h.c. Charlotte Knobloch, Präsidentin der IKG München und Oberbayern

»Der Streit ist wunderbar, herausfordernd, schmerzhaft, anstrengend, hoffnungsvoll, kränkend, sinnlich, leidenschaftlich, still und leise, laut und brüllend, kognitiv

Michel Friedman, Foto: Nicci Kuhn

und emotional – und hört nie auf,« schreibt Michel Friedman in seinem neuesten Buch. Denn nur Streiten bringt uns weiter. Wie das funktioniert diskutieren Michel Friedman und Armin Nassehi.

Prof. Dr. Dr. Michel Friedman ist Jurist, Publizist und Philosoph und vielfältig politisch engagiert. Sein Buch »Streiten? Unbedingt!« ist 2021 im Duden Verlag erschienen.

Armin Nassehi, Foto: Hans-Günther Kaufmann

Prof. Dr. Armin Nassehi ist Inhaber des Lehrstuhls für Allgemeine Soziologie und Gesellschaftstheorie an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Er hat zuletzt das Buch »Unbehagen. Theorie der überforderten Gesellschaft« veröffentlicht (C.H.Beck 2021).

Schlusswort: Dr. Susanne May, Programmdirektorin der MVHS

Eintritt: frei
Anmeldung erforderlich unter Telefon (089) 202400-491 oder karten@ikg-m.de
Veranstalter: Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Münchner Volkshochschule und Duden Verlag

 

Veranstaltungsort: Jüdisches Gemeindezentrum, St.-Jakobs-Platz 18, 80331 München


Corona-Regeln: Für den Zugang gilt die 2G-Regelung (voll geimpft oder genesen), bei allen Veranstaltungen gilt FFP2-Maskenplicht. Grundsätzlich finden die Corona-Regeln der Bayerischen Staatsregierung für Kulturveranstaltungen Anwendung. Nähere Informationen erhalten Sie auf der Webseite des Kulturzentrums oder unter (089) 20 24 00-491.


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Aktuelle Veranstaltungen


Mo. 16.03.2026 | 27. Adar 5786

Kultur

Spielfilm: »Sallah – oder: Tausche Tochter gegen Wohnung«

Beginn 19:00

Montag, 16. März 2026, 19 Uhr
Beitrag zu den 17. Jüdischen Filmtagen

Israel 1964, 98 Min., Originalsprache Hebräisch, dt. F.
Regie: & Drehbuch: Ephraim Kishon
Produktion: Menahem Golan, Musik: Yohanan Zaray
Kamera: Floyd Crosby & Nissim Leon
Darsteller: Chaim Topol als Sallah Shabati, Geula Nuni als Habbubah Shabati, Gila Almagor als Bathsheva Sosialit u.v.a.

Der jemenitische Jude Sallah Shabati wandert mit seiner kinderreichen Familie nach Israel ein. Bis zum versprochenen Einzug in eine Neubauwohnung haust man in einer Baracke in einem Übergangs-Camp. Sallah, der über seinen Clan Familie wie ein König herrscht, lebt lieber in den Tag als selbst zu arbeiten.  Im Lexikon des Internationalen Films heißt es, der Film schildere mit liebenswürdiger Selbstkritik »den Kampf mit dem modernen technischen Leben und die Schwierigkeiten des jungen Staates: Geistreiche Unterhaltung mit Witz, Humor und glänzenden Darstellern«. 1964 wurde er als bester fremdsprachiger Film für den Oscar nominiert und u. a. mit zwei Golden Globes ausgezeichnet. Weiterlesen »

Mi. 25.03.2026 | 7. Nissan 5786

Kultur

„Un Tango Para Rachel“

Beginn 19:00

Kurzspielfilm & Konzert
Mittwoch, 25. März 2026, 19 Uhr
Beitrag zu den 17. Jüdischen Filmtagen

Deutschlandpremiere

Argentinien, USA, Schweiz 2025, 25 Min.
Regie/ Drehbuch / Produktion: Lea Kalisch
Darsteller: Sabrina Birmajer, Luciano Borges, Martín Goldber, Lea Kalisch

Im Jahr 1915 entdeckt eine religiöse junge Jüdin den Tango und begibt sich ausgerechnet in ein Bordell in Buenos Aires, um mehr darüber zu erfahren. Dort begegnet sie der Prostituierten Rivka. Es wird eine Reise der Befreiung.

Anschließend Kurzinterview mit der Allroundkünstlerin und Konzert »Yiddish & Tango« mit Lea Kalisch (Gesang), begleitet von Tobias Moss (Gitarre) und Pavel Shalman (Violine)

Die gebürtige Schweizerin Lea Kalisch und der Amerikaner Rabbi T sind ein junges, dynamisches Duo, das jüdische Musik mit einem frischen Twist zu neuem Leben erweckt, hier ergänzt durch den Wiener Musiker Pavel Shalman. Tobias Moss ist im Hauptberuf seit 2024 Rabbiner der liberalen Gemeinde Or Chadasch in Wien. Seine Frau Lea, genannt die rappende Rebbetzin und Yiddish Queen of Pop, ist Sängerin, Songtexterin, Schauspielerin und inzwischen auch Filmemacherin. Weiterlesen »

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80331 München
Tel: +49 (0)89 20 24 00 -100
Fax: +49 (0)89 20 24 00 -170
E-Mail: empfang@ikg-m.de