Kultur
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Do. 16.07.2020 | 24. Tamusz 5780
Beginn 19:00Religiöse Machtkämpfe und die Spaltung der jüdischen Orthodoxie in Europa und Israel
Buchvorstellung mit Dr. Daniel Mahla und Prof. Dr. Michael Brenner
Donnerstag, 16. Juli 2020, 19 Uhr auf IKG LIVE!
Dr. Daniel Mahla stellt sein neues Buch »Orthodox Judaism and the Politics of Religion: From Prewar Europe to the State of Israel« im Gespräch mit Prof. Dr. Michael Brenner vor. Die Orthodoxie in Israel wird heute von zwei großen Milieus geprägt: Ultraorthodoxie und nationalreligiöses Judentum. Mahla zeichnet die politischen Kämpfe nach, die während der ersten Jahrhunderthälfte in Europa und Palästina/Israel zu dieser Spaltung der jüdischen Orthodoxie beitrugen und bis heute den jüdischen Staat maßgeblich prägen.
Daniel Mahla, geboren 1978, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Jüdische Geschichte und Kultur der LMU München und koordiniert das dort angesiedelte Zentrum für Israel-Studien.
Veranstalter: Lehrstuhl für Jüdische Geschichte und Kultur der Ludwig-Maximilians-Universität und Kulturzentrum der IKG München und Oberbayern
Einwahldaten: www.ikg-live.de, Benutzername ikg, Passwort live
Ab dem 17. Juli auch in der Mediathek auf www.ikg-live.de abrufbar.

Buchcover
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Aktuelle Veranstaltungen
Di. 24.02.2026 | 7. Adar 5786
Kultur
„Russische Spezialitäten“ von und mit Dmitrij Kapitelman
Beginn 19:00Buchpräsentation und Gespräch
Dienstag, 24. Februar 2026, 19 Uhr
Moderation: Ellen Presser
Eine ukrainisch-jüdisch-moldawische Familie, lebt in Leipzig, wo sie russische Spezialitäten verkauft. Und zwar an Osteuropäer, die sich zwischen russischen Flusskrebsen, ukrainischem Wodka und georgischen Sonnenblumenkernen zuhause fühlen. Doch seit dem Krieg Russlands gegen die Ukraine ist nichts mehr wie zuvor. Die Mutter glaubt den Propagandasendungen des russischen Fernsehens. Ihr Sohn, der keine Sprache mehr liebt als die russische, keinen Menschen mehr als seine Mutter, keine Stadt mehr als Kyjiw, verzweifelt. Um seine Mutter zur Vernunft zu bringen, begibt er sich per Flixbus nach Kiew. Oder wie man inzwischen liest: Kyjiw, von wo er ihr die Wahrheit mitzubringen hofft.
Dmitrij Kapitelman, geb. 28.08.1986 in Kiew, kam achtjährig als »jüdischer Kontingentflüchtling« mit seiner Familie nach Deutschland. Heute lebt er als freier Publizist in Berlin. Zudem macht er unter dem Künstlernamen Dheema Musik. Schon seine beiden vorherigen Bücher »Das Lächeln meines unsichtbaren Vaters« (2016) und »Eine Formalie in Kiew« (2021), bei Hanser Berlin erschienen, zeichnet politischer Scharfsinn und tiefgründiger Humor aus. Weiterlesen »
Israelitische Kultusgemeinde
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