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25. November 2019
„Weil alle Menschen zählen – sozial wählen!“ – Kampagne der Wohlfahrtsverbände in München zur Kommunalwahl 2020
München, 25.11.2019. Unter dem Motto „Weil alle Menschen zählen – sozial wählen!“ startet morgen die Kampagne der sechs Wohlfahrtsverbände in München zur Kommunalwahl am 15. März 2020. Auch die Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern (IKG) gehört dem Bündnis an. Dr. h.c. Charlotte Knobloch, Präsidentin der IKG: „Mehr denn je müssen wir uns für unsere demokratische und soziale Gesellschaft einsetzen. Nicht jede demokratisch gewählte Partei ist demokratisch. Darum: Stärken wir unsere Weltstadt mit Herz und lassen wir die, die Ausgrenzung, Hass und Menschenverachtung schüren, auch künftig nicht über die Geschicke unserer Stadt mitbestimmen. Es liegt an uns – wir haben die Wahl.“
Gemeinsam mit der Arbeiterwohlfahrt (AWO), dem Bayerischen Roten Kreuz (BRK), der Caritas, der Inneren Mission und dem Paritätischen ruft die IKG die Münchnerinnen und Münchner dazu auf, von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen und demokratische Parteien zu unterstützen, die sich für ein menschliches, soziales Miteinander stark machen. Mehr erfahren Sie hier.

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Kultur
Buchpremiere „Die Mühlsteins. Eine jüdisch-böhmische Geschichte“
Beginn 17:00Buchvorstellung und Gespräch
Sonntag, 8. Februar 2026, 17 Uhr
Grußwort: Dr. h.c. mult. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern
Autorengespräch: Prof. Dr. C. Bernd Sucher, Vorstandsvorsitzender der Liberalen Jüdischen Gemeinde München Beth Shalom
Ausschnitte aus dem Buch liest Armand Presser.
Ausgehend von den Erzählungen seiner Eltern, Überlebenden von Theresienstadt und Auschwitz, und basierend auf umfassenden Recherchen hat Jan Mühlstein seine Familienchronik „Die Mühlsteins. Eine jüdisch-böhmische Geschichte“ verfasst. Er schildert den Wandel der jüdischen Lebenswelten in Böhmen, der mit den Reformen des Kaisers Josef II. im ausgehenden 18. Jahrhundert beginnt und entlang der Bruchlinien der „Konfliktgemeinschaft“ verläuft, die Tschechen und Deutschböhmen bilden. Nachgezeichnet wird so eine erfolgreiche Emanzipation der böhmischen Juden, die mit der rechtlichen und gesellschaftlichen Gleichstellung der Juden und ihrem wirtschaftlichen Erfolg in der Tschechoslowakei der Zwischenkriegszeit ihre Vollendung erreicht und einen schrecklichen Rückfall – aber nicht ihr Ende – in der Schoa findet. Die Familiengeschichte lässt sich aber auch als eine Warnung lesen, die Wirkmächtigkeit des scheinbar zu einer Randerscheinung geschrumpften Antisemitismus nicht zu unterschätzen. Weiterlesen »
Israelitische Kultusgemeinde
München und Oberbayern K.d.ö.R.
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