Kultur
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Di. 17.09.2019 | 17. Elul 5779
Beginn 19:00Von Aspirin bis Zeppelin – Dr. Arthur Eichengrün
Eine biographische Würdigung von Ulrich Chaussy
Ein Vortrag im Rahmen der jüdischen Kulturtage
Dienstag, 17. September 2019, 19 Uhr

Arthur Eichengrün © Privatbesitz
ASPIRIN – der Markenname eines Medikaments mit dem Wirkstoff Acetylsalicylsäure, ist nicht nur im deutschen Sprachraum, sondern auch international ein Synonym für: Kopfschmerzmittel. Wenn dieses weltweit verbreitete und erfolgreichste Medikament der Pharmaziegeschichte überhaupt mit einem Namen verbunden wird, dann ist es der des ersten Herstellers BAYER. Aber wer weiß schon, dass wir dieses Medikament dem jungen, damals gerade 29-jährigen jüdischen Chemiker und Pharmazeuten Dr. Arthur Eichengrün verdanken?
Der Journalist und Sachbuchautor Ulrich Chaussy erläutert, warum wir heute so wenig über diesen kreativen Chemiker, Forscher und Erfinder wissen, dessen Lebensweg als deutscher Jude mit besten Aussichten begann.

Ulrich Chaussy © Shantan Kumarasamy
Ulrich Chaussy beschäftigt sich intensiv und lange mit Themen, die ihn interessieren. Bekanntheit erlangte er vor allem durch seine Recherche zum Oktoberfestattentat. Während seiner intensiven Recherchen zum Obersalzberg entdeckte Chaussy das Schicksal Eichengrüns.
Eintritt: 5,- Euro, für Schüler, Studenten und Münchenpass-Inhaber frei
Anmeldung: (089) 20 24 00-491 oder karten@ikg-m.de
Veranstalter: Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern
Veranstaltungsort: Jüdisches Gemeindezentrum, St.-Jakobs-Platz 18, 80331 München
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Do. 29.01.2026 | 11. Schwat 5786
Kultur
Hommage: „Ein Abend für Gertrud Kolmar“
Beginn 19:00Donnerstag, 29. Januar 2026, 19 Uhr
Mit Friederike Heimann und Anette Daugardt (Rezitation)
Gertrud Kolmar – geboren 1894 in Berlin, 1943 in Auschwitz ermordet – verleiht in ihren dichten, manchmal archaischen und doch oft überraschend modernen Bildwelten immer wieder dem Fremden und Ungekannten, dem Stummen und Sprachlosen, eine Stimme. Dabei durchdringen sich das Weibliche und das Jüdische in ihrer Poetik auf vielfache Weise. Nun seh‘ ich mich seltsam und kann mich nicht kennen / Da ich vor Rom, vor Karthago schon war, heißt es in „Die Jüdin“, die eine Forscherreise rüsten möchte in ihr eigenes uraltes Land.
Durch die Gedichtlesung führt Friederike Heimann, Literaturwissenschaftlerin und Autorin einer Biographie über Gertrud Kolmar» In der Feuerkette der Epoche« (Suhrkamp 2023).. Die Gedichte werden von der Berliner Schauspielerin Anette Daugardt vorgetragen. Weiterlesen »
Israelitische Kultusgemeinde
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