Kultur
« Zurück
So. 15.09.2019 | 15. Elul 5779
Beginn 11:00Kuratorenführung und Filmvorführung zum Abschluss der Ausstellung »Saul Leiter – Retrospektive«
Im Rahmen der jüdischen Kulturtage
Zum Finale der Ausstellung »Saul Leiter – Retrospektive«, die bis zum 15. September 2019 im Kunstfoyer der Versicherungskammer-Kulturstiftung, Maximilianstr. 53, 80538 München, gezeigt wird, nochmal zwei Highlights.
Sonntag, 15. September 2019
11 Uhr: Kuratorenführung
Exklusive Ausstellungsführung mit der Kuratorin Brigitte Woischnik
Saul Leiter (1923–2013) sollte Rabbiner werden, wandte sich aber der Fotografie zu und wu
rde zu einem der wichtigsten Künstler der »New York School of Photographers«. Das Kunstfoyer würdigt ihn in einer Retrospektive, die in einem großen Spannungsbogen frühe Schwarzweiß- und Farbaufnahmen sowie Modefotografien vereint und Einblicke in die Skizzenbücher gibt.

Saul Leiter, Reflections, 1958 © Saul Leiter Foundation
Brigitte Woischnik arbeitete als Redakteurin für zahlreiche Zeitschriften und war Photography Editor bei Seventeen Magazine, New York. Mit Ingo Taubhorn kuratierte sie die Retrospektiven von Lillian Bassman/Paul Himmel sowie Saul Leiter im Haus der Photographie in den Deichtorhallen, Hamburg.
Zur Ausstellung im Haus der Photographie, Deichtorhallen Hamburg, erschien 2012 im Kunstbuchverlag Kehrer der Katalog »Saul Leiter« von Ingo Taubhorn und Brigitte Woischnik.
Der Eintritt ist frei.
Anmeldung: (089) 20 24 00-491 oder karten@ikg-m.de
Veranstalter: Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde & Oberbayern und Versicherungskammer Kulturstiftung
Veranstaltungsort: Kunstfoyer, Maximilianstraße 53, 80538 München
17 Uhr: Filmvorführung
»In No Great Hurry. 13 Lessons in Life with Saul Leiter«
Filmvorführung
Regie: Tomas Leach. OF in engl. Sprache
UK/ USA 2012, 75 Min.
Brigitte Woischnik gibt im Gespräch mit Ellen Presser Hintergrundinformationen zum Film und berichtet von ihren persönlichen Erinnerungen an Saul Leiter, den sie in New York besucht hat. Brigitte Woischnik arbeitete als Redakteurin für zahlreiche Zeitschriften und war Photography Editor bei Seventeen Magazine, New York.

Saul Leiter, Sign Painter, 1954 © Saul Leiter Foundation
Moderation: Ellen Presser, Kulturzentrum der IKG
Saul Leiter (1923-2013) bekam seine erste Kamera, eine Leica, als Jugendlicher. Darum widersetzte er sich bald dem Wunsch seines Vaters, ebenfalls Rabbiner zu werden. Er wollte vielmehr Maler und Fotograf werden. Er hatte Talent, vor allem ein Gespür für originelle Blickwinkel. Zu seinen frei gewählten urbanen Bildmotiven gehören Regen, Schirme und Kontraste. Als Modefotograf führte er Street- statt Studioaufnahmen und Farbe statt reiner Schwarz-Weiß-Fotografie ein.
Eintritt 5,- Euro, für Schüler, Studenten und Münchenpass-Inhaber frei
Anmeldung: (089) 20 24 00-491 oder karten@ikg-m.de
Veranstalter: Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde München & Oberbayern und Versicherungskammer Kulturstiftung
Veranstaltungsort: Jüdisches Gemeindezentrum, St.-Jakobs-Platz 18, 80331 München
VeranstaltungenÜberblick »
September 2026 | Elul-Tischri
- So
- Mo
- Di
- Mi
- Do
- Fr
- Sa
- 1
- 2
- 3
- 4
- 5
- 6
- 7
- 8
- 9
- 10
- 11
- 12
- 13
- 14
- 15
- 16
- 17
- 18
- 19
- 20
- 21
- 22
- 23
- 24
- 25
- 26
- 27
- 28
- 29
- 30
Aktuelle Veranstaltungen
Mi. 23.09.2026 | 12. Tischri 5787
Kultur
»Briefe an meinen Vater«. Von und mit Konrad Bernheimer
Beginn 19:00 Uhr:Moderation: Ellen Presser
Konrad Bernheimer stellt das Schicksal seines Vaters Kurt sehr persönlich in den historischen Kontext dessen Lebenszeit: als Sohn des renommierten Kunsthändlers und Antiquitätensammlers Otto Bernheimer, als Bruder, Student der Kunstgeschichte, Emigranten in den venezolanischen Anden und Familienvater. 1954 kommt Konrad mit Mutter und zwei Schwestern zum Großvater nach München – ohne den Vater. Erst viel später erfährt Konrad Bernheimer, inzwischen selbst ein international erfolgreicher Kunsthändler, was mit seinem Vater einst geschah. Aus überlieferten Dokumenten und Familienerinnerungen entwickelt Bernheimer jr. eine Zwiesprache mit dem abwesenden Vater über Scham und Schuld, Liebe und Prägungen und die Last, die einem die Geschichte auferlegt, denn »Erinnerung bedeutet, dass etwas bleibt – auch wenn so vieles verschwunden ist«.
Sa. 17.10.2026 | 6. Cheschwan 5787
Kultur
Zum 27. Mal: »Die lange Nacht der Münchner Museen
Beginn 20:30 Uhr:Beitrag der IKG München und Oberbayern
Auf einen Blick:
Vorträge (je 30 Min.)
20:30 Uhr Dinah Zenker
22:00 Uhr Ellen Presser
Konzerte des Synagogenchors »Schma Kaulenu«
unter Leitung von David Rees
21:15 Uhr und 22:30 Uhr (ca. 30 Min.)
Eine Synagoge, wörtlich Ort der Zusammenkunft (zum Gebet), ist von zentraler Bedeutung für jüdisches Leben. Der Vortrag erläutert, woher der Name »Ohel Jakob kommt, ferner architektonische Besonderheiten und die Rolle der Musik.
Musikalische Begleitung: Luisa Pertsovska
Veranstaltungsort: Synagoge »Ohel Jakob«, St.-Jakobs-Platz 18, 80331 München
Das Restaurant Einstein im Jüdischen Gemeindezentrum bietet koschere Köstlichkeiten.
Das Ticket kostet 20 Euro und berechtigt zum Eintritt in über 100 beteiligte Häuser.
Weitere Informationen unter www.muenchner.de und www.ikg-m.de
So. 18.10.2026 | 7. Cheschwan 5787
Kultur
»Shvayg Mayn Harts«. Jiddische Lieder aus der goldenen Ära des New Yorker Yiddish Theatre
Beginn 17:00 Uhr:
Sasha Lurje & Roman Grinberg – Gesang
Shvayg Mayn Harts Orchestra
Dirigent: Michael Alexander Willens
Mit „Shvayg Mayn Harts“ erfüllt sich Michael Alexander Willens einen lang gehegten persönlichen Traum: die Musik seiner beiden Großväter Alexander Olshanetsky und
Herman Yablokoff wieder auf die Bühne zu bringen. Beide gehörten zu den prägenden Persönlichkeiten des jiddischen Theaters in New York.
Als Komponisten, Sänger und Bühnenstars schufen sie Lieder, die weit über die jüdische Gemeinschaft hinaus bekannt wurden und bis heute zum Schatz des jiddischen Musiktheaters zählen. Werke wie „Papirosn“, „Mayn Shtetele Belz“, „Hopkele“ oder „Ikh hob dikh tsufil lib“ erzählen von Liebe und Sehnsucht, von Heimweh und Hoffnung, von den Erinnerungen an die alte Heimat und vom Traum eines neuen Lebens in Amerika.
Gemeinsam mit dem eigens gegründeten „Shvayg Mayn Harts Orchestra“ lässt Michael Alexander Willens diese musikalische Welt neu aufleben. Mit Sasha Lurje und Roman Grinberg, der auch für die Orchesterarrangements verantwortlich zeichnet, stehen zwei der führenden Stimmen der internationalen jiddischen Musikszene auf der Bühne. Sie führen durch ein Programm voller Emotionen, Humor und Lebensfreude und schlagen eine Brücke von den Anfängen des jiddischen Theaters in Osteuropa bis zu seiner Blütezeit in New York.
Voranmeldung erforderlich möglichst bis 7. Oktober unter: festkonzert@ikg-m.de
Israelitische Kultusgemeinde
München und Oberbayern K.d.ö.R.
St.-Jakobs-Platz 18
80331 München
Tel: +49 (0)89 20 24 00 -100
Fax: +49 (0)89 20 24 00 -170
E-Mail: empfang@ikg-m.de
