Pressemitteilung
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2. Mai 2018
Abbas lässt alle Masken fallen | Knobloch fordert Sanktionen: „Die Politik muss auf diese Lügen reagieren“
München, 2.5.2018. In einer stellenweise zutiefst antisemitischen Rede hat Palästinenserpräsident Mahmud Abbas laut der Nachrichtenagentur Wafa in Ramallah den Juden die Schuld am Holocaust gegeben und erneut die historisch belegten jüdischen Wurzeln im Heiligen Land bestritten. Dazu Dr. h.c. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern und Beauftragte für Holocaust-Gedenken des World Jewish Congress: „Zum wiederholten Male relativiert oder verbrämt Abbas den Holocaust. Ich erwarte von der deutschen und europäischen Politik eine deutliche Reaktion auf diese unerträglichen Lügen.“
Knobloch weiter: „Ich erwarte, dass die deutschen Spitzenpolitiker und -diplomaten sowie die EU-Vertreterin für Außen- und Sicherheitspolitik, Federica Mogherini, die Abbas stets wohlwollend begegnet sind, ihm endlich in die Schranken weisen. Er hält ganz offensichtlich nicht einmal mehr den Anschein aufrecht, ein Partner für Dialog und Frieden zu sein. Das erfordert eine rasche und unmissverständliche Distanzierung. Abbas artikuliert den in weiten Teilen der Region vorherrschenden antisemitischen Mainstream und verbreitet damit Hass – auch hierzulande. Diese Propaganda darf nicht folgen- und sanktionslos bleiben.
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Di. 24.02.2026 | 7. Adar 5786
Kultur
„Russische Spezialitäten“ von und mit Dmitrij Kapitelman
Beginn 19:00Buchpräsentation und Gespräch
Dienstag, 24. Februar 2026, 19 Uhr
Moderation: Ellen Presser
Eine ukrainisch-jüdisch-moldawische Familie, lebt in Leipzig, wo sie russische Spezialitäten verkauft. Und zwar an Osteuropäer, die sich zwischen russischen Flusskrebsen, ukrainischem Wodka und georgischen Sonnenblumenkernen zuhause fühlen. Doch seit dem Krieg Russlands gegen die Ukraine ist nichts mehr wie zuvor. Die Mutter glaubt den Propagandasendungen des russischen Fernsehens. Ihr Sohn, der keine Sprache mehr liebt als die russische, keinen Menschen mehr als seine Mutter, keine Stadt mehr als Kyjiw, verzweifelt. Um seine Mutter zur Vernunft zu bringen, begibt er sich per Flixbus nach Kiew. Oder wie man inzwischen liest: Kyjiw, von wo er ihr die Wahrheit mitzubringen hofft.
Dmitrij Kapitelman, geb. 28.08.1986 in Kiew, kam achtjährig als »jüdischer Kontingentflüchtling« mit seiner Familie nach Deutschland. Heute lebt er als freier Publizist in Berlin. Zudem macht er unter dem Künstlernamen Dheema Musik. Schon seine beiden vorherigen Bücher »Das Lächeln meines unsichtbaren Vaters« (2016) und »Eine Formalie in Kiew« (2021), bei Hanser Berlin erschienen, zeichnet politischer Scharfsinn und tiefgründiger Humor aus. Weiterlesen »
Israelitische Kultusgemeinde
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