Veranstaltungen Kulturzentrum
« Zurück
So. 21.01.2018 | 5. Schwat 5778
Beginn 17:00Filmvorführung & Gespräch: »Guardians of Heritage – Hüter der Geschichte«
Dokumentation (Deutschland 2017). Produzent, Autor: Emanuel Rotstein
Eine Veranstaltung im Rahmen der 9. Jüdischen Filmtage in München (Booklet als PDF-Download)
In der mehrteiligen Dokumentation, von der bei den 9. Jüdischen Filmtagen zwei Teile gezeigt werden, geht der Dokumentarfilmer Emanuel Rotstein Fragen nach, „was die Zerstörung von Kultur und Geschichte, wie wir sie gegenwärtig in Syrien und im Irak erleben, für uns alle bedeutet und wie wir das kulturelle Erbe und das Wissen um unsere Geschichte für künftige Generationen erhalten können. Die Dokumentation »Guardians of Heritage – Hüter der Geschichte« illustriert diesen dramatischen Kampf in Jetztzeit.“

Christian Berkel am Jüdischen Friedhof in Lodz © HISTORY
Die weltweite Spurensuche – begleitet von den Schauspielern Christian Berkel, Ulrike Folkerts, Hannes Jaenicke, Clemens Schick, Esther Schweins und Aglaia Szyszkowicz – führte an Kultur-und Gedenkstätten u. a. in Bosnien/ Herzegowina, Israel, Jordanien, Kambodscha und Polen und zu Institutionen wie der Stiftung Preußischer Kulturbesitz in Berlin, der UNESCO in Paris und der Synagoge »Ohel Jakob« in München.
Der Schauspieler Christian Berkel reiste auf Spurensuche nach seinen jüdischen Vorfahren, speziell seiner Großmutter mütterlicherseits, nach Lodz sowie nach Jerusalem, wo er ein vielseitiges Bild seines kulturellen Erbes entdeckte.
Grußwort: Dr. Andreas Weinek, HISTORY Deutschland
Gezeigt werden »Guardians of Heritage – Hüter der Geschichte«: Teil 2: »Nie wieder« (45 Min.) und Teil 3: »Lernen aus der Vergangenheit« (45Min.)

Charlotte Knobloch & Christian Ude im »Gang der Erinnerung« im Jüdischen Gemeindezentrum, München © HISTORY
Dazwischen führt Emanuel Rotstein (Director Production für die Sender HISTORY und A&E) ein Gespräch mit drei der Mitwirkenden, dem Schauspieler Christian Berkel, IKG-Präsidentin Dr. h. c. Charlotte Knobloch und Alt-OB Christian Ude.
Seit November 2010 verantwortlich für die lokalen Eigenproduktionen von A+E Networks Germany schuf Emanuel Rotstein u.a. die hochgelobten Dokumentationen »Der elfte Tag – Die Überlebenden von München 1972« (2012), »Die Legion –Deutscher Krieg in Vietnam« (2013) und »Die Befreier« (2015).
Anmeldung erbeten unter der Rufnummer (089) 20 24 00-491 oder per Email: karten@ikg-m.de
Veranstalter: Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde in Kooperation mit HISTORY Deutschland
Veranstaltungsort: Jüdisches Gemeindezentrum, St.-Jakobs-Platz 18
VeranstaltungenÜberblick »
Juni 2026 | Ijar-Siwan
- So
- Mo
- Di
- Mi
- Do
- Fr
- Sa
- 1
- 2
- 3
- 4
- 5
- 6
- 7
- 8
- 9
- 10
- 11
- 12
- 13
- 14
- 15
- 16
- 17
- 18
- 19
- 20
- 21
- 22
- 23
- 24
- 25
- 26
- 27
- 28
- 29
- 30
Aktuelle Veranstaltungen
Di. 09.06.2026 | 24. Siwan 5786
Kultur
„Vier Tage im Juni. Eine nahöstliche Tetralogie. Mossul – Tel Aviv – Babel – Istanbul“ mit Mona Yahia
Beginn 19:00Lesung und Gespräch
Dienstag, 9. Juni 2026, 19 Uhr
In ihrem Roman »Vier Tage. Eine nahöstliche Tetralogie« erzählt Mona Yahia die Geschichte einer jüdischen Familie zwischen Mossul, Tel Aviv, Babel und Istanbul. Ausgehend von einem Wendepunkt im Jahr 1918 entfaltet sich über vier Generationen hinweg ein vielschichtiges Panorama von Aufbruch, Verlust und Exil. In eindringlichen Momentaufnahmen – jeweils verdichtet auf einen einzigen Tag – verknüpft die Autorin persönliche Schicksale mit den Umbrüchen des 20. Jahrhunderts und stellt die Frage nach Zugehörigkeit, Erinnerung und dem eigenen Platz in der Welt. Weiterlesen »
Mo. 15.06.2026 | 30. Siwan 5786
Kultur
Buchvorstellung mit Tuvia Tenenbom: „Wie nennt Ihr dieses Land hier? Unter Siedlern“
Beginn 19:00Buchpräsentation und Gespräch
Mit Fotos von Isi Tenenbom
Montag, 15. Juni 2026, 19 Uhr
Nach seinen Expeditionen »Allein unter Deutschen«, war er allein unter Juden, Amerikanern, Flüchtlingen und orthodoxen Juden. Inzwischen verbrachte Tenenbom acht Monate im Westjordanland unter Siedlern und sprach mit allen: religiösen Zionisten, politisch engagierten Siedlern, antizionistischen Charedim, mit Menschen, die aus wirtschaftlichen Gründen dort leben, mit Aktivisten, Journalisten, Politikern und Palästinensern.
Je mehr Gespräche er führte, desto deutlicher wurde: Ein einheitliches Bild lässt sich angesichts dieser komplexen Gemengelage nicht zeichnen. Gewalt verschweigt er nicht: »Ich gebe niemandem einen ›Rabatt‹. Ich weise nur darauf hin, dass dies ein kleiner Teil einer äußerst komplexen Geschichte ist – einer Geschichte mit vielen Schichten.« Weiterlesen »
Mi. 17.06.2026 | 2. Tamusz 5786
Kultur
Scholem-Alejchem-Vortrag: „ביכער פֿאַר אַלע“ – „Bücher für alle – populäre jiddische Literatur in Osteuropa, 1860 – 1914“
Beginn 18:15Scholem-Alejchem-Vortrag in ondenk fun Evita Wiecki s“l
Mittwoch, 17. Juni 2026, 18:15 Uhr
Vortrag in jiddischer Sprache
- Begrüßung: Prof. Dr. Martina Niedhammer
- Einführung: Dr. Dasha Vakhrushova
Seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde der jiddische Buchmarkt in Osteuropa neben traditionell-religiöser chassidischer Literatur immer mehr auch von weltlichen Publikationen geprägt. Diese neuen Texte richteten sich an ein breiteres jiddischsprachiges Lesepublikum, das tatsächlich großes Interesse an den neuen Formen und Inhalten zeigte. In dieser Zeit erschienen auch die ersten jiddischen Zeitungen, ein erschwingliches und leicht zugängliches Mittel der Verbreitung allgemeinen Wissens und aufklärerischer Ideen. Allmählich wurden diese Zeitungen zu einer wichtigen Bühne für literarische Werke unterschiedlichster Qualität. Der Vortrag möchte die große Bandbreite jiddischer Publikationen aufzeigen, zu denen jiddische Leser von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs Zugang hatten, und stellt eine repräsentative Auswahl dieser Werke vor. Dazu gehören belletristische Werke diverser Genres und Stilrichtungen von verschiedener Qualität, darunter die sogenannte shund-literatur [Trivialliteratur] sowie populärwissenschaftliche Werke, die auf die Bedürfnisse der osteuropäischen jiddischen Leserschaft zugeschnitten waren. Weiterlesen »
Israelitische Kultusgemeinde
München und Oberbayern K.d.ö.R.
St.-Jakobs-Platz 18
80331 München
Tel: +49 (0)89 20 24 00 -100
Fax: +49 (0)89 20 24 00 -170
E-Mail: empfang@ikg-m.de
