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16. Juni 2015
Bürgerfest auf dem St.-Jakobs-Platz
Wir danken allen Besuchern, die am 21. Juni 2015 das Bürgerfest anlässlich des 200-jährigen Bestehens und des 70. Jahrestags der Wiedergründung der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern besucht haben! Es war ein wunderbares, fröhliches Fest und jeder Einzelne von Ihnen hat dazu beigetragen!
Lesen Sie hier den Bericht in der Jüdischen Allgemeinen vom 25.6.2015.
1813 wurde – von Graf Montgelas initiiert – das Judenedikt erlassen, das die Emanzipation der Juden in Bayern einläuten sollte. Auch wenn es noch bis 1861 dauern sollte, bis die rechtliche Gleichstellung gesetzlich geregelt war, wurde immerhin schon 1815 die Israelitische Kultusgemeinde gegründet. 2015 können wir deshalb 200-jähriges Bestehen feiern sowie den 70. Geburtstag der Israelitischen Kultusgemeinde, die – nach zwölf dunklen Jahren – am 15. Juli 1945 wiedergegründet worden ist.
Lesen Sie HIER das Grußwort von Präsidentin Dr. h.c. Charlotte Knobloch ….
Bühnenprogramm
12.00–12.20 Chor Druschba-Chawerut
12.30 Begrüßung: Dr. Hans-Georg Küppers
13.00–13.45 Showballett Genesis mit zwei Gruppen
14.00–14.30 Laura Wachter mit Liedern von Leonard Cohen
14.30–15.00 Adriano Prestel mit Band
15.15–15.45 Modenschau: Kostüme 1815–2015
16.00–16.45 Schwesternband und Tanzgruppe Celtic Colleens
16.45–17.00 Synagogenchor Schma Kaulenu
17.00 Grußwort Dr. h .c. Charlotte Knobloch und
17.10–17.40 Modenschau: Kostüme 1815–2015
18.00–18.20 Solo der Kabarettistin Luise Kinseher
ab 18.30 Marina Baranova und Murat Coskun: Piano trifft Percussion
Moderation des Bühnenprogramms: Conny Glogger und Hermine Kaiser (Bayerischer Rundfunk)
Weiteres Programm
10.00–18.00 Freier Eintritt in Münchner Stadtmuseum und Jüdisches Museum München
11.00–12.00 Rundgang im Jüdischen Museum München (JMM). Eintritt frei
11.00–18.00 Ausstellungen im ASZ »Welcome Kippas« und »Bilder jüdischer Maler in Aquarell« von den Kreativen Malerinnen und den Freien Malern des ASZ
12.00–13.00 JMM: Rundgang durch Wechselausstellung »Jukebox. Jewkbox!«. Eintritt frei
12.00–19.00 Bücherflohmarkt des Jüdischen Museums München & des IKG-Kulturzentrums
13.00 Führung in der Synagoge »Ohel Jakob« (Einlass ab 12:30)
14.00 & 15.00 Führung in der Kirche St.-Jakob
16.00 Führung in der Synagoge »Ohel Jakob« (Einlass ab 15:30)
17.00–18.00 JMM: Rundgang durch Daueraus stellung »Stimmen_Orte_Zeiten«. Eintritt frei
21. Juni–19. Juli 2015: »Jüdisches Leben in München gestern & heute«. Ausstellung am St.-Jakobs-Platz
Kinderprogramm
12.00–18.00 Offene Schreibwerkstatt (Organisation: Jüdisches Museum München, Münchner Stadtmuseum und MPZ)
12.00–18.00 Kinderschminken (Organisation: Jugendzentrum Neshama)
13.00–15.00 & 16.00–18.00 Jonglage – Kinder, Jugendliche und Erwachsene lernen jonglieren mit Philipp & Nelson Rojas & Co.
15.45–16.00 & 17.30–18.00 Straßenkunst-Clownerie mit Nicolai Deutschman & Co
Weitere Informationen finden Sie hier: Bürgerfest-Flyer (PDF-Download)
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So. 08.02.2026 | 21. Schwat 5786
Kultur
Buchpremiere „Die Mühlsteins. Eine jüdisch-böhmische Geschichte“
Beginn 17:00Buchvorstellung und Gespräch
Sonntag, 8. Februar 2026, 17 Uhr
Grußwort: Dr. h.c. mult. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern
Autorengespräch: Prof. Dr. C. Bernd Sucher, Vorstandsvorsitzender der Liberalen Jüdischen Gemeinde München Beth Shalom
Ausschnitte aus dem Buch liest Armand Presser.
Ausgehend von den Erzählungen seiner Eltern, Überlebenden von Theresienstadt und Auschwitz, und basierend auf umfassenden Recherchen hat Jan Mühlstein seine Familienchronik „Die Mühlsteins. Eine jüdisch-böhmische Geschichte“ verfasst. Er schildert den Wandel der jüdischen Lebenswelten in Böhmen, der mit den Reformen des Kaisers Josef II. im ausgehenden 18. Jahrhundert beginnt und entlang der Bruchlinien der „Konfliktgemeinschaft“ verläuft, die Tschechen und Deutschböhmen bilden. Nachgezeichnet wird so eine erfolgreiche Emanzipation der böhmischen Juden, die mit der rechtlichen und gesellschaftlichen Gleichstellung der Juden und ihrem wirtschaftlichen Erfolg in der Tschechoslowakei der Zwischenkriegszeit ihre Vollendung erreicht und einen schrecklichen Rückfall – aber nicht ihr Ende – in der Schoa findet. Die Familiengeschichte lässt sich aber auch als eine Warnung lesen, die Wirkmächtigkeit des scheinbar zu einer Randerscheinung geschrumpften Antisemitismus nicht zu unterschätzen. Weiterlesen »
Israelitische Kultusgemeinde
München und Oberbayern K.d.ö.R.
St.-Jakobs-Platz 18
80331 München
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