Pressemitteilung
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11. Januar 2014
Knobloch zum Tod von Ariel Scharon: „Er hätte Frieden bewirken können.“
München | Dr. h.c. Charlotte Knobloch hat mit Trauer und Nachdenklichkeit auf den Tod des ehemaligen israelischen Ministerpräsidenten Ariel Scharon reagiert: „Mit Scharon verlieren Israel und die Welt einen besonderen Menschen. Wenn er seinen Weg hätte zu Ende gehen dürfen, gäbe es heute vielleicht Frieden in der Region.“
Knobloch weiter: „Zwar galt er als Hardliner, war aber viel zu klug und erfahren, um zu verkennen, dass Frieden und Sicherheit einander bedingen. Daher war er zu Versöhnung und sogar schmerzhaften Kompromissen bereit, um der Einigung den Weg zu ebnen.
Sowohl im Militär als auch in der Politik hatte er höchste Ämter inne und erwarb sich auf beiden Feldern enorme Verdienste um den Staat Israel und dessen Menschen.
Ariel Scharon hat sich Frieden zur Lebensaufgabe gemacht. Ihm traute man zu, den Ausweg aus Krieg und Terrorangst zu kennen. Es ist sehr bedauerlich, dass er seine Pläne und seine politische Agenda nicht vollenden und verwirklichen konnte. Sein Weg, den er bereits früh einschlug, hätte zu nachhaltigem Frieden für Israel führen können.
Meine Gedanken und mein tiefes Mitgefühl gelten seiner Familie und Angehörigen, die einen liebenden und geliebten Menschen verabschieden müssen – sowie dem ganzen israelischen Volk, das einen Hoffnungsträger und ein Symbol der Stärke verliert.“
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Aktuelle Veranstaltungen
So. 30.11.2025 | 10. Kislew 5786
Kultur
„Das Sterben der Demokratie“: Ein Abend mit Richard C. Schneider und Peter R. Neumann
Beginn 18:00Buchpräsentation und Gespräch
Sonntag, 30. November 2025, 18 Uhr
Moderation: Shahrzad Eden Osterer (Bayerischer Rundfunk)
Weltweit gewinnen Rechtspopulisten massiv an Unterstützung und gefährden die liberale Demokratie. Peter R. Neumann, einer der international renommiertesten Extremismus-Experten, und der vielfach ausgezeichnete Journalist und Dokumentarfilmer Richard C. Schneider haben sich unter anderem in Ungarn, Frankreich, den Niederlanden, Italien und den USA umgesehen. Ihre augenöffnende Recherche (Rowohlt Berlin) zeigt wie unter einem Brennglas, welcher Gefahr Deutschland gegenübersteht. Weiterlesen »
Mi. 03.12.2025 | 13. Kislew 5786
Kultur
„Vom Überleben ins Leben“: Eine jüdische Biografie im München der Nachkriegszeit mit Roman Haller
Beginn 19:00Buchpräsentation und Gespräch
Mittwoch, 3. Dezember 2025, 19 Uhr
Vorstellung der Autobiografie von Roman Haller
Moderation: Shahrzad Osterer (BR)
Roman Haller erzählt von seiner Geburt 1944 in einem Waldversteck in Polen, vom Aufwachsen in Deutschland, einem Land, das seine Eltern ermordet hätte, wenn es ihrer in der NS-Zeit habhaft geworden wäre, vom jüdischen Alltag zwischen Schwarzmarkt und Schulbank, Davidstern und Lederhose. Mit Humor schildert er, wie das Leben trotz allem weiterging und wie er seinen Platz im München der Nachkriegszeit fand. Weiterlesen »
Do. 04.12.2025 | 14. Kislew 5786
Kultur
„Schweigend stand sie vor der geschlossenen Tür“ – Zwiesprache mit Zeruya Shalev und Anne Birkenhauer
Beginn 19:00Lesung und Gespräch
Donnerstag, 4. Dezember 2025, 19 Uhr
Die Schriftstellerin Zeruya Shalev und Anne Birkenhauer, ihre Übersetzerin, unterhalten sich auf Hebräisch und Deutsch über Shalevs vorletzten Roman »Schicksal«.
Lesung in hebräischer und deutscher Sprache
Moderation und Übersetzung des Zwiegesprächs: Anne Birkenhauer Weiterlesen »
Israelitische Kultusgemeinde
München und Oberbayern K.d.ö.R.
St.-Jakobs-Platz 18
80331 München
Tel: +49 (0)89 20 24 00 -100
Fax: +49 (0)89 20 24 00 -170
E-Mail: empfang@ikg-m.de
