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Pressemitteilung

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6. Dezember 2013

Knobloch zum Tod von Nelson Mandela: „Die Welt verliert einen großartigen Menschen und einen unermüdlichen Kämpfer für Menschenrechte“

München, 6.12.2013. Dr. h.c. Charlotte Knobloch hat mit tiefer Trauer auf den Tod von Friedensnobelpreisträger Nelson Mandela reagiert: „Mit Mandela verliert die Welt einen großartigen Menschen und einen unermüdlichen Kämpfer für Menschenrechte.“

Knobloch weiter: „Er war zweifellos eine Jahrhundertgestalt. Mandela war nicht nur für seine Heimat Südafrika das Symbol für Freiheit und für den entschlossenen Widerstand gegen die menschenverachtende Ideologie der Apartheid. Er stand als Mensch weltweit für Versöhnung und den gewaltlosen Kampf gegen Unterdrückung, gegen Rassismus und für gegenseitigen Respekt. Mandela hat sich wie kaum ein zweiter für die Verbreitung und Durchsetzung der Menschenrechte stark gemacht.“

Sein Charisma, sein hochintelligentes Denken und Handeln und seine einzigartige innere Haltung hätten Mandela zu einer Lichtgestalt gemacht, wie es sie nur eine Handvoll in der Geschichte der Menschheit gegeben habe, sp Knobloch. „Mein tiefes Mitgefühl gilt seiner Familie und allen Menschen in Südafrika, die um ihn trauern. Mandelas Tod ist ein Grund zur Trauer für uns alle, die wir uns nach einem friedlichen Miteinander aller Menschen sehnen. Wir haben mit Mandela einen der bedeutendsten und leidenschaftlichsten Mitstreiter verloren.“

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Aktuelle Veranstaltungen


So. 18.01.2026 | 29. Tewet 5786

Kulturzentrum

„Balagan“ von und mit Mirna Funk

Beginn 17:00

Buchpräsentation und Gespräch
Sonntag, 18. Januar 2026, 17 Uhr

Moderation: Ellen Presser

Mirna Funk, eine der mutigsten und unkonventionellsten jüdischen Stimmen Deutschlands erzählt von Recht und Unrecht in der Kunstwelt, von schwieriger Restitution und von der Suche einer jungen Frau nach einem Weg durch das Chaos (hebr. »Balagan«), das die deutsch-jüdische Geschichte im Allgemeinen und in ihrer Familie angerichtet hat.

Mirna Funk, 1981 in Ost-Berlin geboren, studierte Philosophie und arbeitet als Autorin sowie freie Journalistin u. a. für NZZ, DIE WELT und Die ZEIT. Für ihr Romandebüt »Winternähe« wurde sie mit dem Uwe-Johnson-Förderpreis ausgezeichnet. Mirna Funk lebt in Berlin und Tel Aviv.

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Mi. 21.01.2026 | 3. Schwat 5786

Kultur

Dan Ariely x Guy Katz: About the Path to Hate

Beginn 19:00

Gespräch in Englisch
Mittwoch, 21. Januar 2026, 19 Uhr

 

An Evening on the Psychology of Antisemitism

Antisemitism is growing, raising the painful question: why? Join world-renowned behavioral scientist Dan Ariely to explore the psychological mechanisms behind hatred and how we might break these destructive cycles. His work reveals predictable patterns in human behavior, even harmful. Weiterlesen »

Do. 29.01.2026 | 11. Schwat 5786

Kultur

Hommage: „Ein Abend für Gertrud Kolmar“

Beginn 19:00

Donnerstag, 29. Januar 2026, 19 Uhr

Mit Friederike Heimann und Anette Daugardt (Rezitation)

Gertrud Kolmar – geboren 1894 in Berlin, 1943 in Auschwitz ermordet – verleiht in ihren dichten, manchmal archaischen und doch oft überraschend modernen Bildwelten immer wieder dem Fremden und Ungekannten, dem Stummen und Sprachlosen, eine Stimme. Dabei durchdringen sich das Weibliche und das Jüdische in ihrer Poetik auf vielfache Weise. Nun seh‘ ich mich seltsam und kann mich nicht kennen / Da ich vor Rom, vor Karthago schon war, heißt es in „Die Jüdin“, die eine Forscherreise rüsten möchte in ihr eigenes uraltes Land.

Durch die Gedichtlesung führt Friederike Heimann, Literaturwissenschaftlerin und Autorin einer Biographie über Gertrud Kolmar» In der Feuerkette der Epoche« (Suhrkamp 2023).. Die Gedichte werden von der Berliner Schauspielerin Anette Daugardt vorgetragen. Weiterlesen »

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