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3. Mai 2012
Hebräische Universität und Uni Potsdam kooperieren
Hebräische Universität Jerusalem, 29.04.12. Die Hebräische Universität Jerusalem und die Universität Potsdam haben am 30. April 2012 einen Vertrag für eine enge Zusammenarbeit auf den Gebieten Forschung, Lehre und Studierendenaustausch geschlossen. Unterzeichner der Vereinbarung waren Prof. Menahem Ben Sasson, Präsident der Hebräischen Universität, und Prof. Oliver Günther, Präsident der Universität Potsdam. Außerdem waren der brandenburgische Ministerpräsident Matthias Platzeck und die Kultusministerin Brandenburgs, Prof. Sabine Kunst, bei der Unterzeichnung anwesend.
Prof. Ben-Sasson erklärte: „Diese Vereinbarung ist ein wichtiger Teil der Beziehungen zwischen der Hebräischen Universität und dem Land Brandenburg, die unter anderem viele Kooperationen zwischen Forschenden an der Hebräischen Universität einerseits und an Institutionen in Brandenburg andererseits einschließt.“
Jerusalem Foundation, 30.04.12. Ebenfalls am Montag, 30.4.2012 war Ministerpräsident Platzeck in Jerusalem mit dem Präsidenten der „Jerusalem Foundation“, Mark Sofer, zusammengetroffen und hatte ihm einen Scheck für Sommeraktivitäten für bedürftige Kinder überreicht.
Platzeck ist 2. Vorsitzender der „Jerusalem Foundation Deutschland e.V.“ und besucht unter anderem aus diesem Grund jährlich die Stadt.
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Kultur
Buchpremiere „Die Mühlsteins. Eine jüdisch-böhmische Geschichte“
Beginn 17:00Buchvorstellung und Gespräch
Sonntag, 8. Februar 2026, 17 Uhr
Grußwort: Dr. h.c. mult. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern
Autorengespräch: Prof. Dr. C. Bernd Sucher, Vorstandsvorsitzender der Liberalen Jüdischen Gemeinde München Beth Shalom
Ausschnitte aus dem Buch liest Armand Presser.
Ausgehend von den Erzählungen seiner Eltern, Überlebenden von Theresienstadt und Auschwitz, und basierend auf umfassenden Recherchen hat Jan Mühlstein seine Familienchronik „Die Mühlsteins. Eine jüdisch-böhmische Geschichte“ verfasst. Er schildert den Wandel der jüdischen Lebenswelten in Böhmen, der mit den Reformen des Kaisers Josef II. im ausgehenden 18. Jahrhundert beginnt und entlang der Bruchlinien der „Konfliktgemeinschaft“ verläuft, die Tschechen und Deutschböhmen bilden. Nachgezeichnet wird so eine erfolgreiche Emanzipation der böhmischen Juden, die mit der rechtlichen und gesellschaftlichen Gleichstellung der Juden und ihrem wirtschaftlichen Erfolg in der Tschechoslowakei der Zwischenkriegszeit ihre Vollendung erreicht und einen schrecklichen Rückfall – aber nicht ihr Ende – in der Schoa findet. Die Familiengeschichte lässt sich aber auch als eine Warnung lesen, die Wirkmächtigkeit des scheinbar zu einer Randerscheinung geschrumpften Antisemitismus nicht zu unterschätzen. Weiterlesen »
Israelitische Kultusgemeinde
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