Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern

Veranstaltungen Literaturhandlung

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Mo. 25.04.2016 | 17. Nissan 5776

Beginn 20:00

Peter Hamm, Udo Wachtveitl: Ilja Ehrenburg – „Das bewegte Leben des Lasik Roitschwantz“

Endlich erscheint Ilja Ehrenburgs originellster und persönlichster Roman von 1928 wieder.

Er zählt zu den schönsten der jüdischen Literatur. Der kleine jüdische Herrenschneider Lasik Roitschwantz wird vom Hunger durchs Leben und über Grenzen getrieben. Er verliert sein Geschäft und seine Heimat.

Er wird zum Flüchtling, der nach einer langen Odyssee endlich im gelobten Heiligen Land eintrifft und am heiligsten Feiertag des Jahres neben dem Grab der biblischen Rahel verhungert. Es ist ein beseeltes Buch voller Phantasie.

Peter Hamm hat der Neuauflage ein großartiges Nachwort beigefügt. 
Zusammen mit dem Schauspieler Udo Wachtveitl stellt Peter Hamm das Buch vor am Montag, den 25. April 2016, 20 Uhr, Literaturhaus, Salvatorplatz 1.

Eine  Veranstaltung der Literaturhandlung und des Förderkreises Literatur zum Judentum – in Zusammenarbeit mit dem Literaturhaus, Die Andere Bibliothek und B’nai B‘rith.’nai B’rith.

Das gesemte aktuelle Programm der Literaturhandlung in München finden Sie hier.

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Aktuelle Veranstaltungen


So. 18.01.2026 | 29. Tewet 5786

Kulturzentrum

„Balagan“ von und mit Mirna Funk

Beginn 17:00

Buchpräsentation und Gespräch
Sonntag, 18. Januar 2026, 17 Uhr

Moderation: Ellen Presser

Mirna Funk, eine der mutigsten und unkonventionellsten jüdischen Stimmen Deutschlands erzählt von Recht und Unrecht in der Kunstwelt, von schwieriger Restitution und von der Suche einer jungen Frau nach einem Weg durch das Chaos (hebr. »Balagan«), das die deutsch-jüdische Geschichte im Allgemeinen und in ihrer Familie angerichtet hat.

Mirna Funk, 1981 in Ost-Berlin geboren, studierte Philosophie und arbeitet als Autorin sowie freie Journalistin u. a. für NZZ, DIE WELT und Die ZEIT. Für ihr Romandebüt »Winternähe« wurde sie mit dem Uwe-Johnson-Förderpreis ausgezeichnet. Mirna Funk lebt in Berlin und Tel Aviv.

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Mi. 21.01.2026 | 3. Schwat 5786

Kultur

Dan Ariely x Guy Katz: About the Path to Hate

Beginn 19:00

Gespräch in Englisch
Mittwoch, 21. Januar 2026, 19 Uhr

 

An Evening on the Psychology of Antisemitism

Antisemitism is growing, raising the painful question: why? Join world-renowned behavioral scientist Dan Ariely to explore the psychological mechanisms behind hatred and how we might break these destructive cycles. His work reveals predictable patterns in human behavior, even harmful. Weiterlesen »

Do. 29.01.2026 | 11. Schwat 5786

Kultur

Hommage: „Ein Abend für Gertrud Kolmar“

Beginn 19:00

Donnerstag, 29. Januar 2026, 19 Uhr

Mit Friederike Heimann und Anette Daugardt (Rezitation)

Gertrud Kolmar – geboren 1894 in Berlin, 1943 in Auschwitz ermordet – verleiht in ihren dichten, manchmal archaischen und doch oft überraschend modernen Bildwelten immer wieder dem Fremden und Ungekannten, dem Stummen und Sprachlosen, eine Stimme. Dabei durchdringen sich das Weibliche und das Jüdische in ihrer Poetik auf vielfache Weise. Nun seh‘ ich mich seltsam und kann mich nicht kennen / Da ich vor Rom, vor Karthago schon war, heißt es in „Die Jüdin“, die eine Forscherreise rüsten möchte in ihr eigenes uraltes Land.

Durch die Gedichtlesung führt Friederike Heimann, Literaturwissenschaftlerin und Autorin einer Biographie über Gertrud Kolmar» In der Feuerkette der Epoche« (Suhrkamp 2023).. Die Gedichte werden von der Berliner Schauspielerin Anette Daugardt vorgetragen. Weiterlesen »

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