Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern

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Mo. 12.05.2014 | 12. Ijar 5774

Beginn 19:30

Buchpräsentation & Gespräch mit Edgar Feuchtwanger: „Als Hitler unser Nachbar war. Erinnerungen an meine Kindheit im Nationalsozialismus“

Einführung: Thomas Rathnow, Verleger.
Lesung:  Stefan Merki
Das Gespräch mit Prof. Dr. Edgar Feuchtwanger führt  Ellen Presser.

Edgar Feuchtwanger. © Bertil Scali

Edgar Feuchtwanger. © Bertil Scali

Edgar Feuchtwanger wächst in behüteten Verhältnissen auf. Doch mit dem Aufstieg Hitlers, dem Nachbarn der Feuchtwangers am Prinzregentenplatz, legt sich ein Schatten über Edgars Kindheit, der zunehmend düsterer wird. Er beobachtet, zunächst kindlich-naiv, dann mit zunehmender Klarheit, wie die Nationalsozialisten die Macht übernehmen und Deutschland in eine brutale Diktatur verwandeln.

Edgar Feuchtwanger wurde 1924 in München geboren. Sein Vater Ludwig war Verleger, sein Onkel Lion war Schriftsteller. Mit 14 Jahren gelang Edgar Feuchtwanger mit seinen Eltern gerade noch rechtzeitig die Emigration nach England.

Nach dem Studium an der Universität Cambridge widmete er sich zunächst der Erwachsenenbildung, forschte und publizierte zu politischer Geschichte des viktorianischen Zeitalters sowie zur deutschen Zeitgeschichte. Gastprofessuren führten den Historiker Prof. Edgar Feuchtwanger u.a. auch nach Frankfurt a.M.

Eintritt 8,– Euro, ermäßigt 5,– Euro

Karten unter (089)202400-491, per E-Mail: karten@ikg-m.de sowie an der Abendkasse

Veranstalter: Kulturzentrum der IKG München und Siedler Verlag, München

Veranstaltungsort: Jüdisches Gemeindezentrum, St.-Jakobs-Platz 18

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Februar 2026 | Schwat-Adar I | « »

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Di. 24.02.2026 | 7. Adar 5786

Kultur

„Russische Spezialitäten“ von und mit Dmitrij Kapitelman

Beginn 19:00

Buchpräsentation und Gespräch
Dienstag, 24. Februar 2026, 19 Uhr

Moderation: Ellen Presser

Eine ukrainisch-jüdisch-moldawische Familie, lebt in Leipzig, wo sie russische Spezialitäten verkauft. Und zwar an Osteuropäer, die sich zwischen russischen Flusskrebsen, ukrainischem Wodka und georgischen Sonnenblumenkernen zuhause fühlen. Doch seit dem Krieg Russlands gegen die Ukraine ist nichts mehr wie zuvor. Die Mutter glaubt den Propagandasendungen des russischen Fernsehens. Ihr Sohn, der keine Sprache mehr liebt als die russische, keinen Menschen mehr als seine Mutter, keine Stadt mehr als Kyjiw, verzweifelt. Um seine Mutter zur Vernunft zu bringen, begibt er sich per Flixbus nach Kiew. Oder wie man inzwischen liest: Kyjiw, von wo er ihr die Wahrheit mitzubringen hofft.

Dmitrij Kapitelman, geb. 28.08.1986 in Kiew, kam achtjährig als »jüdischer Kontingentflüchtling« mit seiner Familie nach Deutschland. Heute lebt er als freier Publizist in Berlin. Zudem macht er unter dem Künstlernamen Dheema Musik. Schon seine beiden vorherigen Bücher »Das Lächeln meines unsichtbaren Vaters« (2016) und »Eine Formalie in Kiew« (2021), bei Hanser Berlin erschienen, zeichnet politischer Scharfsinn und tiefgründiger Humor aus. Weiterlesen »

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