Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern

Veranstaltungen

« Zurück

So. 25.11.2012 | 11. Kislew 5773

Beginn 18:00

Solidaritätskundgebung: Israel – wir stehen an Deiner Seite!

Am HEUTIGEN Sonntag, 25. November 2012, findet um 18 Uhr auf dem Jakobsplatz in München eine Solidaritätskundgebung für Israel statt.

ISRAEL – WIR STEHEN AN DEINER SEITE
WE STAND FOR ISRAEL

auch wenn am Mittwoch ein vorläufiger Waffenstillstand mit der Hamas vereinbart wurde, wollen wir trotzdem am kommenden  Sonntag, den 25.11. um 18.00h am Jakobsplatz in München unsere Solidarität mit Israel ausdrücken.

Redner:

  • Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern
  • Johannes Singhammer, Mittglied des Bundestags, stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU Fraktion
  • Yehoshua Chmiel, Vorsitzender Am Echad e.V.
  • Sacha Stawski, Honestley Concerned, Frankfurt am Main (verlesen von Gabriella Meros)
  • Engelbert Siebler, Weihbischof in München, im Präsidium des Bündnis für Toleranz
  • Dr. Peter Lamm, stellvertretender. Vorsitzender der Initiative 27.Januar
  • Pfr. Hans-Jürgen Müller, stellvertretender Vorsitzender von Begegnung von Christen und Juden, Verein zur Förderung des Christlich Jüdischen Dialogs in der Evangelischen Landekirche Bayern
  • Heribert Schmitz, Vorsitzender der DIG Arbeitsgemeinschaft Nürnberg – Mittelfranken
  • Michael Spaney, Direktor des Mideast Freedom Forum Berlin (MFFB)
  • Steven Guttmann,  Ehemaliger Leiter der Zionistischen Jugend Deutschland und Mitglied des Jüdischen Studentenverband

Veranstalter

… ist ein Bündnis von annähernd 200 Israel-solidarischen Gruppierungen, Gemeinden und, Städtepartnerschaften, Organisationen aus allen gesellschaftlichen Kreisen. Sie verurteilt auf das Schärfste den Raketenbeschuss nach Israel aus dem Gazastreifen.

In der Ankündigung der Veranstalter heißt es:

“Der Auslöser für die derzeitige Eskalation zwingt Israel zu Verteidigungsmaßnahmen, dies haben auch die deutsche Bundeskanzlerin und der deutsche Außenminister deutlich zum Ausdruck gebracht. Es gibt keine Rechtfertigung für die Gewalt, die Hamas und andere brutale Terrorgruppen des Iran in Gaza seit Monaten und Jahren gegen das israelische Volk ausüben. Der ständige Raketenbeschuss durch Terroristen aus dem von der Hamas regierten Gazastreifen auf Israel muss endlich ein Ende haben!

Selbstverständlich hat Israel, wie jeder Staat der Welt, das Recht auf und die Pflicht zu Selbstverteidigung.

Wir unterstützen ausdrücklich Israel, die eigene Zivilbevölkerung gegen die brutalen, menschenverachtenden, ständigen Angriffe dieser Terroristen zu schützen. Die Hamas missbraucht ihre Kinder und eben Zivilisten als menschliche Schutzschilder um ihre Waffenarsenale zu sichern. Bisher wurde dieser tägliche Terror von der Weltöffentlichkeit, und von den Medien hierzulande ignoriert und stillschweigend hingenommen. Ursache und Wirkung dieser Eskalation werden immer wieder umgekehrt – “Aktion und Reaktion”. Auslöser der heutigen Situation waren die über 700 Raketen, die allein in 2012 auf Israel abgefeuert wurden. Wir wünschen uns daher mehr Verständnis für diese Situation und eine faire Berichterstattung in den Medien. Weder ist Israel der Aggressor, noch war es der Initiator der jüngsten Eskalation.

Wir fordern, EU-Hilfsgelder für die monatliche Zahlung von Gehältern an verurteilte palästinensische Terroristen sofort zu stoppen. Genauso unterstützen wir den Aufruf an die Parteiführung der SPD, die intensivierte Zusammenarbeit der SPD mit der Fatah auf Grundlage „gemeinsamer Werte“ zu überdenken.

Wir hoffen, dass dieser Albtraum aus Gewalt und Terror bald ein Ende hat. Alle Menschen in der Region haben ein Recht auf ein Leben in Frieden, Freiheit und in Sicherheit.

Wir erklären unsere tiefe Verbundenheit und Solidarität mit Israel, der Heimstätte des jüdischen Volkes und einzigen rechtsstaatlichen Demokratie im Nahen Osten und rufen alle Unterstützer von Frieden und Demokratie dazu auf, in diesen Zeiten an Israels Seite zu stehen!

In den letzten Wochen nahm der Beschuss aus dem Gazastreifen auf Israels Zivilbevölkerung ständig zu. Die Terrororganisation Hamas feuerte hunderte Raketen auf Israel. Daraufhin startete Israel nach zahlreichen Warnungen an die Hamas eine Militäroperation im Gazastreifen.

Die Hamas weitete ihren Raketenterror aus. Gegenwärtig befinden sich mehr als drei Millionen Israelis in der Reichweite von Langstreckenraketen. Zum ersten Mal seit dem Golfkrieg 1991 wurde Tel Aviv beschossen.

Israel ist bemüht,  Opfer in der palästinensischen Zivilbevölkerung zu verhindern. Zu diesem Zweck warf die israelische Armee Tausende Flugblätter über dem Gazastreifen ab und sendete Aufrufe übers Radio, in dem sie die Zivilbevölkerung aufforderte, sich zu ihrem eigenen Schutz nicht in der Nähe von Hamas-Aktivisten oder -Einrichtungen aufzuhalten.

Es gibt keine Rechtfertigung für die Gewalt, die Hamas und andere Terrororganisationen mit Unterstützung des Iran seit Jahren von Gaza aus gegen israelische Zivilisten ausüben. Das Problem im Gazastreifen ist nicht das israelische Vorgehen, sondern die Hamas, die nicht nur Israel terrorisiert, sondern auch all jene Palästinenser, die sich ein friedliches Zusammenleben mit den Israelis wünschen und sich dem Terror der Islamisten nicht unterordnen wollen.

Trotz Waffenstillstandsverhandlungen explodierte am Mittwoch im Zentrum von Tel Aviv ein Sprengsatz in einem Linienbus. 21 Verletzte, unter ihnen drei mit schweren Verletzungen, forderte dieser Terror Akt. Der Hamas-Sprecher Sami Abu Zuhri hat den Anschlag ausdrücklich begrüßt.

Wir hoffen daß der Waffenstillstand weiter anhält und letztendlich aus diesem die lang ersehnte friedliche Lösung hervorgehen kann. Gemeinsam mit unseren Freunden wollen wir am Sonntag auf dem Jakobsplatz ein Zeichen der Hoffnung nach Israel senden!”

Die Solidaritätskundgebung für Israel findet
am Sonntag, den 25. November 2012, um 18 Uhr
auf dem Jakobsplatz in München statt.

Kommen auch Sie mit Ihrer Familie, Freunden, Bekannten,
Kollegen und Nachbarn und stehen Sie mit uns an der Seite von Israel!

Unterstützt von:
ILI – I Like Israel e.v.; Honestly Concerned e.V.; American Jewish Committee (Berlin Office); Sächsische Israelfreunde e.V.; Mideast Freedom Forum Berlin (MFFB); Christen an der Seite Israels e.V.; Initiative 27. Januar e.V.; Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus (JFDA); Landesverband der Jüdischen Gemeinden von Niedersachsen; Jüdische Gemeinde Hannover; Union Progressiver Juden in Deutschland e.V.; Synagogengemeinde Bonn; Landesverband der Jüdischen Gemeinden von Schleswig-Holstein -K.d.ö.R.; SCHALOM Restaurant Chemnitz; SCHALOM e.V. Chemnitz; Moses Mendelsohn e.V. Chemnitz; Projekt Himmelszelt e.V.; DIG Freiburg; Jüdische Kultusgemeinde Karlsruhe; Freundeskreis Weinheim Ramat Gan; KIFA Kurdistan-Israel Friendship Association International e.V.; Büro für Menschenrechte und Minderheiten Angelegenheiten; Deutsch-Israelische-Gesellschaft AACHEN e.V.; Jüdische Gemeinde Pinneberg; Deutsch-Israelische Gesellschaft Arbeitsgemeinschaft Berlin und Potsdam; DIG AG Cuxhaven; Chaverim -Freundschaft mit Israel e.V.; Schechinger-Tours; LJGH. e.V.; David Ben-Gurion Stiftung in Deutschland; Sharon Adler, Herausgeberin AVIVA-Berlin; Scholars for Peace in the Middle East (SPME) Deutschland; Israelladen En-Gedi; Israelfreunde Hof & Umgebung e.V.; Freundeskreis Beer Sheva e. V.; Pro-Israel Initiative „Never Again“; DIG AG Nürnberg-Mittelfranken; Deutsch-Israelischen Gesellschaft Augsburg-Schwaben; Jüdische Gemeinde Speyer e.V.; archEtrans e.V.; Bolheimer Arbeitskreis Israel; Koordinierungsrat deutscher Nicht-Regierungsorganisationen gegen Antisemitismus e.V.; DIG AG Dresden; Israelfreunde Norddeutschland mit den Arbeitskreisen AK Hamburg, AK Bremen, AK NRW-Bielefeld, AK NDS-Hannover; Heike Grunewald als Vorstandsmitglied der DIG Hamburg; AG “ehemalige jüdische Gemeinde Konstanz”; Jüdische Gemeinde Herford-Detmold; Jüdische Gemeinde Kiel e.V.; Denkendorfer Kreis für christlich-jüdische Begegnung e.V.; Jüdische Liberale Gemeinde Emet weSchalom Nordhessen e.V.; Ariella Verlag; Elmar Werner, Deutsche & Israelische Projekte; DIG-AG Baden-Baden; Firma Bonissima Rosenheim; Rosenheimer Israelfreunde; ICEJ – Deutscher Zweige. V.; The Berlin International Center for the Study of Antisemitism (BICSA); Verein für Gesellschaftskritik und Antisemitismusforschung e.V.; DIG Münster; Abba-Stiftung; Evangelische Vaterunsergemeinde; Jerusalem Zentrum; HERZEN FÜR ISAREL; Bremer Freunde Israels e.V.; Freundeskreis Israel in Regensburg und Oberbayern e.V.; Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig; Kultur- und Begegnungszentrum “Ariowitsch-Haus” e.V.; Deutsche Aschkenas-Gesellschaft, Berlin; Prozionistische Linke Frankfurt; Bremer Freunde Israels e.V.; Gesellschaft für christlich jüdische Zusammenarbeit Recklinghausen e.V.; Hermann Kuhn als Vorsitzender der DIG Bremen; DIG Ulm/Neu-Ulm; HaOlam.de; Deutsch-Israelische Gesellschaft Braunschweig, Hamburg für Israel e.V.; Freundeskreis der Bezalel Academy of Arts and Design in Deutschland e.V.; Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern K.d.ö.R; Nevatimprogram of Jewish Agency; The Jewish Agency of Israel; Initiative 27. Januar e.V. Bayern, Verband Jüdischer Studenten in Bayern; Zionistische Organisation München, Europäische Janusz Korczak Akademie e.V.; Am Echad e.V.; D. Bahne Bahnson als Vorstandsmitglied der Freunde der Hebräischen
Universität Jerusalem (HUJ) in Deutschland e.V.

Offizieller Aufruf der Veranstalter:

Alle Beiträge der Kategorie Veranstaltungen ansehen »

VeranstaltungenÜberblick »

Aktuelle Veranstaltungen


Di. 03.03.2015 – Di. 03.03.2015 | 12. Adar I 5775

Kulturzentrum

“Der Jude mit dem Hakenkreuz. Meine deutsche Familie” Buchpräsentation mit Lorenz Salomon Beckhardt

Beginn 19:00 Uhr:

Lorenz S. Beckhardt. Foto: Monika Sandel

Der Autor Lorenz Salomon Beckhardt, Jahrgang 1961, wurde in einem katholischen Internat erzogen und erfuhr erst als 18-jähriger von seiner jüdischen Herkunft. Nach einem Studium der Chemie wandte er sich dem Journalismus zu. Als Redakteur und Reporter für die ARD, den WDR und 3sat versteht er sich auf das investigative Recherchieren. 2007 entstand seine WDR-Reportage über seinen Großvater Fritz. Der gelernte Textilkaufmann war aus dem Ersten Weltkrieg als höchst dekorierter jüdischer Soldat zurückgekehrt. Er hatte im Jagdgeschwader III – neben Hermann Göring – gedient. Als sein persönliches Glückssymbol sah er die Swastika an, das indische Sonnenzeichen, das wenige Jahre später zum Symbol des Nationalsozialismus werden sollte. Beckhardt erläutert anhand des Schicksals seiner Vorfahren anschaulich und kenntnisreich deutsch-jüdische Geschichte im 19. und 20.Jahrhundert und geht auch auf aktuelle Fragen ein.

Das Gespräch mit Lorenz Salomon Beckhardt führt Armand Presser.

Weiterlesen »

Mo. 09.03.2015 – Mo. 09.03.2015 | 18. Adar I 5775

Kulturzentrum

Woche der Brüderlichkeit: “War Luther Antisemit?” – Buchvorstellung mit Dietz Bering

Beginn 19:00 Uhr:

Der Kirchenreformator Martin Luther ist so eng mit der deutschen Geschichte verbunden, dass sein Verhältnis zum Judentum für Christen wie Juden eine schwere Bürde ist. 1523 schrieb Luther, man müsse Juden „freundlich annehmen“. Zwanzig Jahre später forderte er schreckliche Gewaltmaßnahmen, auf die sich Antisemiten durch die Zeitläufte immer wieder berufen haben.

Der Historiker und Sprachwissenschaftler Dietz Bering wirft ein neues Licht auf Luthers rätselhaften Wandel vom ‚Judenfreund‘ zum erbitterten Judenfeind und findet zu einer differenzierten Deutung. Zu seinen grundlegenden Werken im Bereich Vorurteilsforschung gehören „Der Name als Stigma. Alltagsantisemitismus 1812 – 1933“ und „Kampf um Namen. Bernhard Weiß gegen Joseph Goebbels“.

Weiterlesen »

Di. 10.03.2015 – Di. 10.03.2015 | 19. Adar I 5775

Kulturzentrum

“Who the fuck is Kafka” – Buchpräsentation mit Lizzie Doron

Beginn 19:00 Uhr:

Lesung und Gespräch mit der
israelischen Schriftstellerin Lizzie Doron und ihrer Übersetzerin Mirjam Pressler

Lizzie Doron. Foto: Guy Gilad

Zuerst: Ein Hotel in Rom. Eine israelisch-palästinensische Konferenz: Aber ist der Mann, der mit Lizzie auf dem Podium sitzt, nicht vielleicht doch ein Selbstmordattentäter mit Sprengstoffgürtel? Nein, Nadim pflegt nur seine Reiseunterlagen mit schwarzem Klebeband am Hosenbund zu befestigen, und dafür gibt es Gründe. Von Anfang an ist es eine wechselvolle Freundschaft, die sich zwischen der israelischen Schriftstellerin Lizzie Doron und dem arabisch-palästinensischen Journalisten Nadim Abu Heni aus Ostjerusalem entwickelt, begleitet von Vorurteilen und Unverständnis. Es gibt Grenzen der Verständigung. Lizzie hat den Holocaust im Gepäck, Nadim die Nakba. Aber sie sprechen miteinander, lernen einander kennen.

Lizzie Doron, 1953 in Tel Aviv geboren, wo sie auch heute lebt. Sie studierte Linguistik, bevor sie Schriftstellerin wurde. Ihr erster Roman „Ruhige Zeiten“ wurde mit dem von Yad Vashem vergebenen Buchman-Preis ausgezeichnet. 2007 erhielt sie den Jeanette Schocken-Preis. In all ihren Büchern verweb sie Historisches mit Privatem, Faktisches mit einem So-hätte-es-sein können, das oft wirklicher als das Leben selbst erscheint.

Mirjam Pressler, 1940 in Darmstadt geboren, studierte an der Akademie für Bildende Künste in Frankfurt. Seit 1979 schreibt sie Kinder- und Jugendbücher, für die sie als eine der erfolgreichsten Kinder- und Jugendbuchautorinnen deutscher Sprache – ebenso wie für ihre zahlreichen Übersetzungen aus dem Hebräischen und Niederländischen – vielfach ausgezeichnet wurde.

Weiterlesen »

Alle Veranstaltungen »

Israelitische Kultusgemeinde
Kontakt
Israelitische Kultusgemeinde
München und Oberbayern K.d.ö.R.
St.-Jakobs-Platz 18
80331 München
Tel: +49 (0)89 20 24 00 -100
Fax: +49 (0)89 20 24 00 -170
E-Mail: info@ikg-m.de