Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern

Veranstaltungen Kulturzentrum

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Di. 05.07.2016 | 29. Siwan 5776

Beginn 19:00:

Vortrag: „Hak mir nit keyn tshaynik: Yidishe oysdrukn un idiomen un vi azoy zey hobn zikh antviklt“ (Herkunft und Entwicklung jiddischer Ausdrücke und Redewendungen)

In seinem Vortrag beschäftigt sich Michael Wex mit jiddischen – bekannten und weniger bekannten – Ausdrücken und Sprich­wörtern. Anhand zahlreicher Beispiele zeigt er, wie sich die jiddische Sprache vom Deutschen entfernt hat und wie sie mit der religiösen und säkularen Kultur der nichtjüdischen Umgebung und ihren Sprachen korrespondiert.

Michael Wex wurde 1954 in Lethbridge, Alberta/Kanada geboren. Als Kind jüdischer Immigranten wuchs er zweisprachig (jiddisch-englisch) auf. Das Werk des kanadischen Schriftstellers und Entertainers umfasst Romane, Theaterstücke, Überset­zungen (auch ins Jiddische) und akademische Schriften. Sein 2005 erschienenes Buch »Born To Kvetsh« wurde in den USA zum Bestseller.

Begrüßung: Prof. Dr. Michael Brenner, Lehrstuhlinhaber
Einführung: Evita Wiecki, Lektorin für Jiddisch

Gestiftet zum Gedenken an Henry und Bluma Weissmann sel. A.

Eintritt frei

Veranstalter:
Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde und Lehrstuhl für Jüdische Geschichte und Kultur an der LMU

Veranstaltungsort
Hauptgebäude der LMU, Geschwister-Scholl-Platz 1, Senatssaal (1. Stock)

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Februar 2026 | Schwat-Adar I | « »

Aktuelle Veranstaltungen


Di. 24.02.2026 | 7. Adar 5786

Kultur

„Russische Spezialitäten“ von und mit Dmitrij Kapitelman

Beginn 19:00

Buchpräsentation und Gespräch
Dienstag, 24. Februar 2026, 19 Uhr

Moderation: Ellen Presser

Eine ukrainisch-jüdisch-moldawische Familie, lebt in Leipzig, wo sie russische Spezialitäten verkauft. Und zwar an Osteuropäer, die sich zwischen russischen Flusskrebsen, ukrainischem Wodka und georgischen Sonnenblumenkernen zuhause fühlen. Doch seit dem Krieg Russlands gegen die Ukraine ist nichts mehr wie zuvor. Die Mutter glaubt den Propagandasendungen des russischen Fernsehens. Ihr Sohn, der keine Sprache mehr liebt als die russische, keinen Menschen mehr als seine Mutter, keine Stadt mehr als Kyjiw, verzweifelt. Um seine Mutter zur Vernunft zu bringen, begibt er sich per Flixbus nach Kiew. Oder wie man inzwischen liest: Kyjiw, von wo er ihr die Wahrheit mitzubringen hofft.

Dmitrij Kapitelman, geb. 28.08.1986 in Kiew, kam achtjährig als »jüdischer Kontingentflüchtling« mit seiner Familie nach Deutschland. Heute lebt er als freier Publizist in Berlin. Zudem macht er unter dem Künstlernamen Dheema Musik. Schon seine beiden vorherigen Bücher »Das Lächeln meines unsichtbaren Vaters« (2016) und »Eine Formalie in Kiew« (2021), bei Hanser Berlin erschienen, zeichnet politischer Scharfsinn und tiefgründiger Humor aus. Weiterlesen »

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