Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern

Veranstaltungen Kulturzentrum

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Do. 13.03.2014 | 11. Adar II 5774

Beginn 19:30

„Theodor Heuss, Die Schoah, das Judentum, Israel – Ein Versuch“

Buchpräsentation mit Prof. Dr. Karl-Josef Kuschel. Ein Beitrag zur Woche der Brüderlichkeit.

Eine Dimension im Leben und Wirken von Theodor Heuss (1884-1963), dem ersten Bundespräsidenten, ist bislang wenig beachtet geblieben: sein besonderes freundschaftliches Verhältnis zu vielen jüdischen Zeitgenossen, zum Judentum überhaupt und insbesondere sein Eintreten für eine wahrhaftige Erinnerungskultur,  Aussöhnung mit den Überlebenden und gute Beziehungen mit Israel. . Heuss prägte den Begriff von der »Kollektivscham« und widersetzte sich jeglicher »Schlussstrich«-Haltung.

Karl-Josef Kuschel ©Hajo Schomerus

Karl-Josef Kuschel, Jahrgang 1948, emeritierter Professor an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Tübingen, lehrt »Theologie der Kultur und des interreligiösen Dialogs«. Sein im Verlag Klöpfer & Meyer erschienenes Buch über Theodor Heuss analysiert auf vielfältige Weise dessen Engagement für den christlich-jüdischen Dialog und die Aufarbeitung deutscher Verantwortung am Holocaust mit allen Konsequenzen.

Eintritt: 8,–  Euro/ermäß.  5,– Euro/ Studenten frei

Karten unter Telefon (089)202400-491 und an der Abendkasse.

Veranstalter: Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde und Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit

Veranstaltungsort: Jüdisches Gemeindezentrum, St.-Jakobs-Platz 18

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Aktuelle Veranstaltungen


So. 18.01.2026 | 29. Tewet 5786

Kulturzentrum

„Balagan“ von und mit Mirna Funk

Beginn 17:00

Buchpräsentation und Gespräch
Sonntag, 18. Januar 2026, 17 Uhr

Moderation: Ellen Presser

Mirna Funk, eine der mutigsten und unkonventionellsten jüdischen Stimmen Deutschlands erzählt von Recht und Unrecht in der Kunstwelt, von schwieriger Restitution und von der Suche einer jungen Frau nach einem Weg durch das Chaos (hebr. »Balagan«), das die deutsch-jüdische Geschichte im Allgemeinen und in ihrer Familie angerichtet hat.

Mirna Funk, 1981 in Ost-Berlin geboren, studierte Philosophie und arbeitet als Autorin sowie freie Journalistin u. a. für NZZ, DIE WELT und Die ZEIT. Für ihr Romandebüt »Winternähe« wurde sie mit dem Uwe-Johnson-Förderpreis ausgezeichnet. Mirna Funk lebt in Berlin und Tel Aviv.

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Mi. 21.01.2026 | 3. Schwat 5786

Kultur

Dan Ariely x Guy Katz: About the Path to Hate

Beginn 19:00

Gespräch in Englisch
Mittwoch, 21. Januar 2026, 19 Uhr

 

An Evening on the Psychology of Antisemitism

Antisemitism is growing, raising the painful question: why? Join world-renowned behavioral scientist Dan Ariely to explore the psychological mechanisms behind hatred and how we might break these destructive cycles. His work reveals predictable patterns in human behavior, even harmful. Weiterlesen »

Do. 29.01.2026 | 11. Schwat 5786

Kultur

Hommage: „Ein Abend für Gertrud Kolmar“

Beginn 19:00

Donnerstag, 29. Januar 2026, 19 Uhr

Mit Friederike Heimann und Anette Daugardt (Rezitation)

Gertrud Kolmar – geboren 1894 in Berlin, 1943 in Auschwitz ermordet – verleiht in ihren dichten, manchmal archaischen und doch oft überraschend modernen Bildwelten immer wieder dem Fremden und Ungekannten, dem Stummen und Sprachlosen, eine Stimme. Dabei durchdringen sich das Weibliche und das Jüdische in ihrer Poetik auf vielfache Weise. Nun seh‘ ich mich seltsam und kann mich nicht kennen / Da ich vor Rom, vor Karthago schon war, heißt es in „Die Jüdin“, die eine Forscherreise rüsten möchte in ihr eigenes uraltes Land.

Durch die Gedichtlesung führt Friederike Heimann, Literaturwissenschaftlerin und Autorin einer Biographie über Gertrud Kolmar» In der Feuerkette der Epoche« (Suhrkamp 2023).. Die Gedichte werden von der Berliner Schauspielerin Anette Daugardt vorgetragen. Weiterlesen »

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St.-Jakobs-Platz 18
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Fax: +49 (0)89 20 24 00 -170
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