Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern

Veranstaltungen Feiertag

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So. 08.07.2012 | 18. Tamusz 5772

Schiwa’Assar beTammus

Das Fasten des 17. Tammus ist der Beginn der dreiwöchigen Trauerperiode zum Gedenken an die Zerstörung Jerusalems und der beiden Heiligen Tempel.

Dieser Fasttag ist fünf in diesem Zeitraum geschehenen tragischen Ereignissen gewidmet:

  1. Moses zerbrach die Gebotstafeln, als er die Anbetung des Goldenen Kalbs durch die Israeliten sah.
  2. Die tägliche Opferdarbringung mussten die Juden während der babylonischen Belagerung Jerusalems gezwungenermaßen wegen des Viehmangels einstellen.
  3. Apustmus verbrannte die Heilige Tora, wobei sich jedoch die Historiker nicht über Zeit und Ort des Lebens von Apustmus einig sind: So kann er sowohl während der römischen Belagerung General gewesen sein, als auch in der Zeit der griechischen Belagerung fungiert haben.
  4. Der Heiligen Tempel wurde durch ein Götzenbild geschändet. Auch hier herrscht Historikerstreit, ob das auf Apostmus’s Konto oder auf das von Menasche, der damals als König über Judea regierte, geht.
  5. Die Stadtmauern Jerusalems wurden von den Römern im Jahre 69 des bürgerlichen Kalenders nach langanhaltender Belagerung durchbrochen. Drei Wochen später, am 9. Aw, zerstörten die Römer trotz erbitterter Kämpfe der überlebenden Juden den zweiten Tempel.
  6. Der Jeruschalmische Talmud nennt dieses Datum auch als das der Zerstörung des Ersten Tempels durch die Babylonier.

Wenn der 17. Tammus auf einen Schabbat fällt – wie im Jahr 2012/5772 – wird er auf den Sonntag verschoben.

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Aktuelle Veranstaltungen


So. 18.10.2026 | 7. Cheschwan 5787

Kultur

»Shvayg Mayn Harts«. Jiddische Lieder aus der goldenen Ära des New Yorker Yiddish Theatre

Beginn 17:00 Uhr:

Sasha Lurje & Roman Grinberg – Gesang
Shvayg Mayn Harts Orchestra
Dirigent: Michael Alexander Willens

Mit „Shvayg Mayn Harts“ erfüllt sich Michael Alexander Willens einen lang gehegten persönlichen Traum: die Musik seiner beiden Großväter Alexander Olshanetsky und
Herman Yablokoff wieder auf die Bühne zu bringen. Beide gehörten zu den prägenden Persönlichkeiten des jiddischen Theaters in New York.
Als Komponisten, Sänger und Bühnenstars schufen sie Lieder, die weit über die jüdische Gemeinschaft hinaus bekannt wurden und bis heute zum Schatz des jiddischen Musiktheaters zählen. Werke wie „Papirosn“, „Mayn Shtetele Belz“, „Hopkele“ oder „Ikh hob dikh tsufil lib“ erzählen von Liebe und Sehnsucht, von Heimweh und Hoffnung, von den Erinnerungen an die alte Heimat und vom Traum eines neuen Lebens in Amerika.
Gemeinsam mit dem eigens gegründeten „Shvayg Mayn Harts Orchestra“ lässt Michael Alexander Willens diese musikalische Welt neu aufleben. Mit Sasha Lurje und Roman Grinberg, der auch für die Orchesterarrangements verantwortlich zeichnet, stehen zwei der führenden Stimmen der internationalen jiddischen Musikszene auf der Bühne. Sie führen durch ein Programm voller Emotionen, Humor und Lebensfreude und schlagen eine Brücke von den Anfängen des jiddischen Theaters in Osteuropa bis zu seiner Blütezeit in New York.

Voranmeldung erforderlich möglichst bis 7. Oktober unter: festkonzert@ikg-m.de

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Mi. 21.10.2026 | 10. Cheschwan 5787

Kultur

Filmvorführung „Noga“

Beginn 19:00

Filmvorführung
Mittwoch, 21. Oktober 2026, 19 Uhr

Ein Film von Jono & Benji Bergmann mit Noga Erez und Ori Rousso
Produktion: Babka Film in Koproduktion u.a. mit Sperl Film + Fernsehproduktion
Österreich/ Deutschland/ Israel 2026, 96 Min.
Originalsprache: Hebräisch, Englisch, mit deutschen Untertiteln

Die israelische Musikerin Noga Erez ist mit ihrem kreativen Partner und Lebensgefährten Ori Rousso auf dem Weg zum internationalen Durchbruch. Zwischen ausverkauften Konzertsälen mit provokanten Hits wie »End of the Road«, politischer Zuspitzung und persönlichen Spannungen, kämpft sie darum, weiterhin gehört, vor allem aber verstanden zu werden – in einer Welt, die zunehmend aus den Fugen gerät. Weiterlesen »

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