Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern

Pressemitteilung

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11. November 2013

Schillerpreis 2013 für Dr. Rachel Salamander: Knobloch gratuliert einer „fantastischen und herausragenden Persönlichkeit“ und einer der „zentralen Kulturschaffenden für die Wiederbelebung der jüdischen Literatur in Deutschland nach 1945“

München, 11.11.2013. Die Stadt Marbach am Neckar hat ihren Schillerpreis 2013 an Frau Dr. Rachel Salamander verliehen. Dazu Dr. h.c. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern: „Die Jurybegründung, wonach die Preisträgerin für ‚ihr entscheidendes Mitwirken am Wiederaufbau des jüdischen intellektuellen Lebens in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg’ geehrt wird, ließt sich so leicht.

Aber was das tatsächlich bedeutet, wie enorm der dazu nötig Kraftakt war, wie hoch die zu überwindenden Hindernisse und welch herausragendes Schaffen von Frau Dr. Salamander hinter dieser Lebensaufgabe steht, vermag kaum jemand zu ahnen.“

Knobloch weiter: „Ich kenne Frau Dr. Salamander seit vielen Jahrzehnten. Sie ist nicht nur eine fachliche Koryphäe, sondern vor allem eine herausragende menschliche Persönlichkeit von schier unbegrenzter Energie und Schaffenskraft. Sie ist die zentrale Gestalt für die Erinnerung und die Wiederbelebung der jüdischen Literatur in Deutschland. Ferner hat Sie mit Ihren beiden Institutionen, den ‚Literaturhandlungen’ in Berlin und München, mit unzähligen Veranstaltungen sowie mit eigenen Publikationen das Wissen über das Judentum und die jüdische Kultur einem breiten Publikum zugänglich gemacht. Somit hat sie sich unermüdlich um den Erhalt und das Wiedererstarken einer Welt verdient gemacht, die bereits für immer untergegangen schien.“

Knobloch: „Ihr Einsatz um die jüdische Kultur ist unerreicht und von unschätzbarem Wert. Ich bewundere ihre Entschlossenheit und ihren Mut. Ich danke ihr von ganzem Herzen für ihr einzigartiges Engagement und dafür, dass sie niemals schweigt, wenn es darauf ankommt.“

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So. 30.11.2025 | 10. Kislew 5786

Kultur

„Das Sterben der Demokratie“: Ein Abend mit Richard C. Schneider und Peter R. Neumann

Beginn 18:00

Buchpräsentation und Gespräch
Sonntag, 30. November 2025, 18 Uhr

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Weltweit gewinnen Rechtspopulisten massiv an Unterstützung und gefährden die liberale Demokratie. Peter R. Neumann, einer der international renommiertesten Extremismus-Experten, und der vielfach ausgezeichnete Journalist und Dokumentarfilmer Richard C. Schneider haben sich unter anderem in Ungarn, Frankreich, den Niederlanden, Italien und den USA umgesehen. Ihre augenöffnende Recherche (Rowohlt Berlin) zeigt wie unter einem Brennglas, welcher Gefahr Deutschland gegenübersteht. Weiterlesen »

Mi. 03.12.2025 | 13. Kislew 5786

Kultur

„Vom Überleben ins Leben“: Eine jüdische Biografie im München der Nachkriegszeit mit Roman Haller

Beginn 19:00

Buchpräsentation und Gespräch
Mittwoch, 3. Dezember 2025, 19 Uhr

Vorstellung der Autobiografie von Roman Haller

Moderation: Shahrzad Osterer (BR)

Roman Haller erzählt von seiner Geburt 1944 in einem Waldversteck in Polen, vom Aufwachsen in Deutschland, einem Land, das seine Eltern ermordet hätte, wenn es ihrer in der NS-Zeit habhaft geworden wäre, vom jüdischen Alltag zwischen Schwarzmarkt und Schulbank, Davidstern und Lederhose. Mit Humor schildert er, wie das Leben trotz allem weiterging und wie er seinen Platz im München der Nachkriegszeit fand. Weiterlesen »

Do. 04.12.2025 | 14. Kislew 5786

Kultur

„Schweigend stand sie vor der geschlossenen Tür“ – Zwiesprache mit Zeruya Shalev und Anne Birkenhauer

Beginn 19:00

Lesung und Gespräch
Donnerstag, 4. Dezember 2025, 19 Uhr

Die Schriftstellerin Zeruya Shalev und Anne Birkenhauer, ihre Übersetzerin, unterhalten sich auf Hebräisch und Deutsch über Shalevs vorletzten Roman »Schicksal«.

Lesung in hebräischer und deutscher Sprache

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